Samstag, 26. Oktober 2019

Klimawandel | Wie Bundesregierung und Bundestag ein Phantom bekämpfen.

Wer den Klimawandel bändigen will, muss Pille-Palle Pille-Palle sein lassen und den Kampf der ganzen Nation ausrufen. Es gilt, die Kräfte der Sonne, die Kräfte der Gravitation, den Lauf der Erde, das Atmen des Universums zu bändigen. Es geht um Alles oder Nichts. Es geht um Überleben oder um Untergehen.

Bundesregierung und Bundestag rüsten auf und machen mobil. Der Kampf gegen Phantome erfordert alle Anstrengungen. Deutschland muss zusammen stehen. Gemeinsam sind wir stark.

Wollt Ihr den absoluten Klimaschutz? Ja, jubilieren die Massen, ja Angela, gehe voran, wir folgen.

Allerdings sollte man bedenken, dass die 82 Millionen in der Bundesrepublik Deutschland Einwohnenden nur noch 1% der Weltbevölkerung ausmachen und die Weltbevölkerung jährlich um so viele Menschen wächst, wie die Bundesrepublik Einwohner hat.

China und Indien, zusammen 2.600 Millionen Einwohner, emittieren weiterhin wachsende Mengen CO2. Beide Nationen gewichten Wohlstand für ihren Souverän höher, als den Kampf gegen ein Phantom.

Kein Bundestags-Redner und kein Klimatologe kann bisher beziffern, welche Auswirkungen menschlich produziertes CO2 auf klimatische Änderungen hat.

Keines der Hunderte Klimamodelle ist fähig, die klimatischen Änderungen der Vergangenheit nachzubilden. Weder für die Epoche seit der letzten Eiszeit vor rd. 15.000 Jahren, noch für die letzten 2.000 Jahre.

Bundesregierung und Bundestag wissen nichts und beschließen auf der Grundlage des Nichtwissens eine "Klimagesetzgebung", die Deutschland deindustrialisiert, das Leben für Alle stark verteuert und die wegen des Dirigismus, der Kontrollmechanismen und der Strafen bei Nichteinhaltung in die Klimadiktatur führt.

Wollt Ihr die absolute Klimadiktatur? Ja, jubilieren die Massen, ja Angela, wir folgen.

Die Geschichte wiederholt sich. Denn wer nicht folgt, wird verfolgt werden. So, wie es schon heute in Göttingen, Hamburg und im ganzen Land zu beobachten ist.

Vernachlässige man die Kommentare des Phoenix-Sprechers, die teilweise manipulierend sind.



Ende der Geschichte.

Mittwoch, 16. Oktober 2019

Kernkraftwerke in aller Welt. | Totgesagte leben länger (Teil 30) - 6 neue KKW in Frankreich?

In Frankreich führt die Produktion von Elektrizität zu CO2-Emissionen in Höhe von 30 Gramm/kWh bis 50 Gramm/kWh. Das Energiewende-Leuchtturm-, Vorreiter- und Musterland Deutschland hat 10 mal höhere CO2-Emissionswerte. Der Grund: Frankreich produziert etwa 70% CO3-frei mit Kernkraftwerken und nur noch wenig mit Kraftwerken, die Kohlenstoffe verbrennen.

Die jüngsten Anlagen des französischen Kernkraftwerks-Park sind inzwischen 20 Jahre alt. Die 900-MW-Anlagen sind 40 Jahre alt. Der erste französische EPR wird mit etlichen Jahren Bauverzögerung und mit viel höheren Kosten in 1-2 Jahren in Betrieb gehen. Die Elbphilharmonie, der Flughafen BER und ähnliche deutsche Projekte lassen grüßen. In China wurden mit viel späterem Baubeginn die beiden ersten EPR dagegen schon termingerecht dem Betrieb übergeben.

Président Macron macht beim Accord de Paris 2015 mit, ohne Frankreich mit Windmühlen überziehen zu wollen. Mit Stilllegungen älterer KKW zögert er, obwohl deutsche Koryphäinnen, wie die sogenannte Atomexpertin von Bündnis 90/Die Grünen Sylvia Kotting-Uhl, vor Zorn beben.

Vom Fallbeil der Erdüberhitzung bedroht, wird die zukünftige Produktionsform der Elektrizität auch in Frankreich CO2-frei oder CO2-arm sein. Die Windmühlendickichte im Michel-Land vor Augen, wird Marianne auf Windkraftanlagen als Hauptproduktionssystem verzichten. Bioelektrizität, Wasserkraft, Photovoltaik fallen aus. Mit ihnen kann eine Industrienation verfügbar, zuverlässig und preiswert nicht versorgt werden. Übrig bleibt Kernkraft mit bekannter Technik, mit bekannten Eigenschaften, als da sind verfügbar, zuverlässig, preiswert und sicher.

In diesem Sinne scheinen die Würfel in Mariannes Haus zu fallen. Macrons Partner und Gegner gleichermaßen ist die staatliche EDF. Wie Le Monde berichtet, soll die EDF bis in zwei Jahren den ersten Teil des Erneuerungsprogrammes der französischen Kernkraftflotte mit 3 Doppelblockanlagen des 1.700-MW-Typs EPR ausgearbeitet haben.