Samstag, 16. Februar 2019

Energiewende | Dunkelflauten, Netzausfall und die Gefahr des Chaos.

Am 12. Februar 2019 brachte EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie, den Artikel "Der Ausstieg aus der Kohleverstromung in 2038 nach dem Plan der „Kohlekommission“ – die technische Analyse eines kompletten Versagens"

Wie häufig bei EIKE, prallten die Kommentare der Befürworter und der Gegner der Energiewende aufeinander. Unter Anderem wurde auf Dunkelflauten und für deren Überbrückung notwendige "Speicherkapazitäten" eingegangen. Auch bei dieser Diskussion ist zu sehen, dass die Befürworter der Energiewende von Notwendigkeiten und von energietechnischen Randbedingungen nichts verstehen.

Ein Erwin-Löwe-Kommentar zum EIKE-Artikel, der dort am 16.02.2019, 11:40 Uhr veröffentlicht wurde:
"Speichergröße: Nach dem Speicher ist vor dem Speicher.
Herrn Stubenvolls Beispiel vom September 2017 ist nur eines von vielen. Es muss für Dunkelflauten vorgesorgt werden, die bis zu 3 Wochen dauern.
Das mag zwar Manchem nicht gefallen, es gehört jedoch zur Daseinsvorsorge und um zu verhindern, dass Deutschland in einem Chaos versinkt, das seit der Weimarer Republik immer wieder von bestimmten Gruppierungen provoziert wird.
Der Ansatz, 22.000 GWh Speichergröße vorhalten zu müssen, ist deshalb nicht übertrieben.
Das gilt unter der Voraussetzung, dass der Speicher VOR Eintritt der Dunkelflaute, deren Dauer unbekannt ist, zu 100% gefüllt ist. Da 100% als Idealwert nie erreicht werden kann, muss mit einem Sicherheitszuschlag gerechnet werden, der 20% nicht unterschreiten darf. Es darf nie vergessen werden, dass es um die Verhinderung des Chaos mit Zehntausenden von Toten infolge eines totalen Elektrizitätsausfalles geht, dessen Dauer wegen der Wetterverhältnisse unbestimmt ist und dessen Netzwiederaufbau Tage dauern würde. Ein realistischer Ansatz ist eine Gesamtspeichergröße in Höhe von 27.000 GWh. 
Es geht um die Verhinderung des Energiewende-GAU.
In harmlosen Fällen steigen die Grünen, die Linken und die SPD auf die Barrikaden, schreien Zeter und Mordio und malen den Tod der Gesellschaft an die Wände. Doch den Super-GAU Elektrizitätsausfall in ganz Deutschland infolge des Irrsinnsprojektes Energiewende ignorieren und unterschlagen sie.
Nach dem Speicher ist vor dem Speicher, steht in der ersten Zeile.
Und genauso ist es. Was macht der Smartphonewischer, wenn der Akku leer ist? Er lädt mit Elektrizität aus der Steckdose wieder auf. Noch geht das wunderbar.
Wie und in welcher Zeitspanne aber nach 2 oder 3 Wochen Dunkelflaute die irgendetwas zwischen 15.000 GWh und 22.000 GWh elektrische Energie mit welcher Leistung wieder einlagern? Zusätzlich zu der elektrischen Energie und der Leistung, die Deutschland sowieso braucht?
Sollten beispielsweise 20.000 GWh = 20.000.000 MWh innerhalb eines Monats wieder in die Speicher zu bringen sein, dann wären dazu unter der Annahme konstanter Leistung 20.000.000 MWh/720h = knapp 27.800 MW erforderlich.
Wohlgemerkt: Zusätzlich zu dem Bedarf, den Deutschland sowieso hat. Und dann auch noch in der Winterzeit, wenn die Sonnenplatten systembedingt nichts liefern und voller Hoffen und Bangen, dass Aiolos und Helios nicht wieder gleich den Generalstreik ausrufen. Denn über diese beiden haben die Bundesregierung, die Grünen und die Linken noch keine Macht.
Das Wohl und das Wehe einer Industrienation mit 82.000.000 Einwohnern in die Hände von Göttern zu legen, ist kriminell.
Germania nigra ante portas."

Montag, 11. Februar 2019

Energiewirtschaft | Jahresrechnung Elektrizität 2018-2019: 60% sind staatlich verursachte Kosten.

Die Zahlen des Ausschnitts aus der Jahresrechnung 2018/2019 des Elektrizitätslieferanten beweisen, dass der Gesetzgeber unter Beteiligung von Links-Rot-Grün die Elektrizitätspreise in Deutschland noch oben treibt und nicht die von den Treibern verteufelten "Konzerne".

59,4% des Gesamtbetrages von 27,59 Cent/kWh sind staatlich verursacht. Nur 18,6% entfallen auf Elektrizitätserzeugung, Beschaffung, Vertrieb und Service. Das Netz bekommt nach fast ausschließlichen Vorgaben des Gesetzgeber 22% des Gesamtbetrages.

Das bedeutet, dass über 80% des Elektrizitätspreises für Haushaltskunden in Deutschland unter staatlicher Fuchtel sind.


Der Marsch weg von Ludwig Erhardts sozialer Marktwirtschaft in die staatliche Planwirtschaft startete mit den Schröder/Fischer-Kabinetten I und II. An Fahrt gewann der Ritt in die DDR-2-Staatswirtschaft mit Angela Merkel in den Kabinetten Merkel (CDU/CSU)/Müntefering (SPD), Merkel/Westerwelle/Rösler (FDP), Merkel/Gabriel (SPD) und jetzt im Kabinett Merkel/Nahles (SPD).

14 Jahre CDU/CSU, 17 Jahre SPD, 7 Jahre B90/Die Grünen, 4 Jahre FDP - und Deutschland röchelt nur noch.

Therapie: Zum Genesen Deutschlands müssen Bundeskanzlerin Angela Merkel und der Hofstaat abgelöst und durch Nachfolger ersetzt werden, die fähig und Willens sind, die Wende zurück zur Sozialen Marktwirtschaft einzuleiten und sie durchzusetzen.

Freitag, 1. Februar 2019

Bundestag | 78. Sitzung am 01.02.2019, Tagesordnungpunkt: "Stickoxid-Grenzwerte", Antrag der AfD-Fraktion

Deutscher Bundestag, Drucksache 19/7471, 19. Wahlperiode 30.01.2019

TOP ZP 9, am 01.02.2019 um ca. 13:35 Uhr:

Antrag der Fraktion der AfD: "Vorfahrt für wissenschaftliche Erkenntnisse – Keine Fahrverbote bis zur Neuüberprüfung der Stickstoffdioxid- und Feinstaubgrenzwerte." Auszug:
[...] Der Bundestag wolle beschließen:

I. Der Deutsche Bundestag stellt fest:
Der EU-Luftqualitäts-Grenzwertes für Stickstoffdioxid (NO2) von 40 µg/m³ Luft als Jahresmittelwert stützt sich ausschließlich auf epidemiologischen Studien, also rein theoretischen Hochrechnungen ohne praktischen Bezug.

Versuche den Grenzwert für NO2 durch klinische Studien zu bestätigen, sind gescheitert. Es gibt keinen wissenschaftlichen Beleg für direkte Einflüsse von NO2 auf den menschlichen Körper bei Konzentrationen unter 100 µg/m³. [...]
Der obige Link führt zur PDF-Datei mit dem vollständigen Text von nur 2 1/2 Seiten, der in wenigen Minuten gelesen werden kann.