Freitag, 8. September 2017

Klimawandel | Am 28. Juni ist der Weltuntergang, wir leben nicht mehr lang, wir leben nicht mehr lang, ...

Im Trubel des Bundestagswahlkampfes 2017 untergegangen und dank EIKE (siehe unten) am 08.09.2017 in das Leben zurückgeholt:

Seher der Zukunft mit den Weitsehern Schellnhuber und Rahmstorf des Potsdam-Institutes für Klimafolgenforschung PIK und anderen Ebensoweitsehenden forderten schon am 28.06.2017 "Sechs Meilensteine für eine CO2-Wende bis 2020".

"Three years to safeguard our climate" heißt der Artikel in Nature, dessen Überschrift die Lesenden (genderneutral) zu Tode erschrecken lässt. Auszug aus der PIK-Pressemitteilung vom 28.06.2017:
"Die Welt braucht Hochgeschwindigkeits-Handeln, um den globalen Ausstoß von Treibhausgasen zu senken und unser Klima zu stabilisieren, erklären führende Experten. Wird das Verfeuern fossiler Brennstoffe rasch reduziert, können verheerende Hitze-Extreme und der Anstieg des Meeresspiegels wirksam begrenzt werden, schreiben die Autoren in einem Kommentar, der diese Woche in der renommierten wissenschaftlichen Zeitschrift Nature veröffentlicht wird. [...]."
"[...] Wir sind in den vergangenen hundert Jahren gesegnet gewesen mit einem bemerkenswert widerstandsfähigen Planeten, der einen Großteil unserer Klimasünden noch verkraften konnte“, sagt Johan Rockström vom Stockholm Resilience Centre, er ist Ko-Autor des Kommentars in Nature wie auch der Veröffentlichung in Science. „Jetzt erreichen wir das Ende dieser Ära und müssen die globale Emissionskurve unverzüglich nach unten biegen, um die größten Auswirkungen auf unsere moderne Welt noch zu verhindern.“
In diesem Stile geht die Pressemitteilung der Anstalt für Katastrophenmeldungen weiter. In drei Jahren, am 28. Juni 2020 muss Schluss sein mit dem CO2-sündigen Lotterleben. Ansonsten ginge es unaufhaltsam dem Ende entgegen. Die Erdkartoffel würde von Jahr zu Jahr, von Monat zu Monat, von Tag zu Tag, von Stunde zu Stunde, von Minute zu Minute wärmer werden. Sie kochte minutenschnell wie eine Kartoffel in der Kasserolle weich und weicher. Unsere Erdkartoffel würde zu Kartoffelbrei werden und wir wären mittendrin.

Würden uns nicht seit Monaten Merkels und Schulzens Wahlgeplänkel in tiefen Schlaf gelullt haben, wer weiß, welche Überlebensängste uns gequält hätten. Danke, Angela, danke Martin für Eure Fürsorge, uns vor dem Todeswissen geschützt zu haben.

Wer glaubt eigentlich noch den Unsinn, den PIK und Co. unter die Völker streuen?

Ursprüngliche Quellen: