Donnerstag, 6. Juli 2017

Bundesregierung | Merkel mit China gegen Trump und Erdogan.

Die Bundeskanzlerin, die vor einem Jahr den türkischen Präsidenten Erdogan wegen der Einwanderungskrise hofiert und ihm einige Milliarden Euro angeboten (und überwiesen?) hat, verbündet sich jetzt mit China gegen gleich zwei Präsidenten: Gegen Erdogan und gegen Trump. Link: Die Welt, 06.07.2017: "Merkel verbündet sich mit China gegen Trump und Erdogan"

2016 machte Bundeskanzlerin Merkel Geschäfte mit Erdogan und beschwärmte die Verlässlichkeit. 2017 droht sie ihm mit China.

China unterstützt noch immer das nordkoreanische Regime, das just begonnen hat, Langstreckenraketen zu testen, die nukleare Sprengköpfe transportieren können. China beteiligt sich überall auf der Welt an Unternehmen oder kauft sie auf, auch in Deutschland, auch in anderen Ländern Europas. China flutet den Weltmarkt mit Waren aus Produktionsüberkapazitäten zu Dumpingpreisen und schädigt die Wirtschaft der gefluteten Nationen. Solarzellen und Produkte der Stahlindustrie seien Beispiele. China hat restriktive Importbedingungen. China hat restriktive Bedingungen für ausländische Unternehmen, die dort herstellen wollen. China wird über mindestens die kommenden 15 Jahre die Emissionen aus der Verbrennung fossiler Rohstoffe steigern, ehe überhaupt an Reduzierungen gedacht werden kann. China hat das Paris Agreement ratifiziert und macht weiter, wie bisher. Für China gilt: China first. Bei erstbester Gelegenheit wird China China first verkünden und die Bundeskanzlerin hockt wieder alleine im Rund.

Auf Eines kann Deutschland bauen: Auf Wendefähigkeit und Strategielosigkeit von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU).

Ein P.S.: Merkel macht Dieses, Merkel macht Jenes? Kabinett? Bundestag? Wozu? Um wie Franz Beckenbauer zu sprechen: "Jo mei, haben mer denn scho Merkelokratur?"