Freitag, 16. Juni 2017

Ökoterror gegen den "Motorisierten Individualverkehr" MIV | Zuerst fällt der Dieselmotor, dann der Benzinmotor, dann die Mobilität.

Deutsche Umwelthilfe, Pressemitteilung vom 16.06.2017:
"Luftreinhalteplan Stuttgart verfehlt sein Ziel – Deutsche Umwelthilfe fordert deutliche Nachbesserungen und generelle Diesel-Fahrverbote auch für Euro 6"
Mit der Festlegung phantasievoller Niedrigstgrenzwerte hat die Brüsseler Verbotskrake das Fundament für die Abschaffung des von der Kaste der Politikschaffenden so getauften "Motorisierten Individualverkehrs", einprägsam MIV abgekürzt, gelegt.

Als Erfüllungsgehilfin trommelt die Gilde der Ökoaktivisten für weitere Absenkung der phantasievollen Niedrigstgrenzwerte und für Verbote Aller, die die Phantasiegrenzwerte reißen.

Die Marschflugköper werden zuerst gegen Dieselautos abgefeuert, die angeblichen Verursacher von Feinststaub- und Stickoxidhöllen in Stuttgart, München und anderswo. Selbst im flachen Hannover lässt die lokale Presse eine Bürgerin jammern: "An der Marienstrasse zu leben, ist wie Kettenrauchen" und bläst das Lied des Dieseltodes.

Seit Grenzwertsüberschreitung an irgendwelchen strategisch geschickt aufgestellten Meßtürmen toben Vorschläge durch die Republik. Manche wollen Mooswände aufstellen (Jobchance für Mooswandklopfer), andere wollen Wasser sprühen, andere wollen dieses, andere jenes. Am Übersichtlichsten sind immer die Jungs von der Umwelthilfe. Ohne hin und her heißt es dort: Verbieten. Autos mit Dieselmotor sind zu verbieten. Auch diejenigen mit der besten Zertifizierung EU 6. Auch wenn die Umwelthilfe mit München nur lokal anfangen will, das Ziel ist klar: Der Dieselmotor muss weg.

14.06.2016, PRESSEPORTAL (eine Aktivität von na · news aktuell, einer Unternehmung der dpa-Gruppe): "Deutsche Umwelthilfe wird Dieselfahrverbot in München auch für Euro 6 Diesel notfalls auf dem Rechtsweg erstreiten".

Aufgrund der Rechtslage hat die Umwelthilfe gute Chancen, die Schlacht gegen Dieselautos zu gewinnen.

Nach Ausklingen der Siegesfeiern mit Champagner und Feuerwerk (unschädlich, da von Umwelthilfe abgefeuert), werden die Kanonen wieder bestückt werden. Die Dieselautos dieseln nicht mehr im Münschen, Stuttgart und in Hannover, sondern in Russland und in Afrika. Bei uns laufen Benzinautos und in Behörden und in Ministerien auch einige Elektroautos.

In der zweiten Schlacht der Schlachten werden die Marschflugkörper gegen Benzinautos abgefeuert werden, aus deren Auspuff mehr als nichts strömt. Mehr als nichts ist zuviel und da die Brüsseler Verbotskrake die Grenzwerte inzwischen noch phantasievoller gesenkt hat, wird auch die zweite Schlacht glorreich enden. Das Benzinauto wird verboten sein. In Deutschland, in der Europäischen Verboteunion. Der Rest der Welt wird von billigen, gut erhaltenen Gebrauchtwagen profitieren.

Nach Ausklingen der Siegesfeiern, .....

Elektroautos werden noch immer kein Hit sein. Zu teuer. Zu schwer. Zu geringe Reichweite. Zu wenig Straßenlaternen mit Steckdosen. Ökologisch? Die Umwelthilfe wird schon heute wissen, dass vielleicht in einigen Jahrzehnten eine Batterietechnik erfunden sein wird, die als elektrochemischer Speicher leistungsfähig, langlebig, preiswert und umweltschonend zu bauen und einfach zu entsorgen sein wird. Die Umwelthilfe wird schon heute wissen, dass die Bevölkerung ohne Dieselautos und ohne Benzinautos bis dahin dem "Nichtmotorisierten Massenverkehr" NMV ausgeliefert sein wird.

Das Ziel der Umwelthilfe, den Krieg gegen den Erzfeind Auto zu gewinnen, wäre erreicht. Deutschland läge jedoch am Boden. Man frage sich, warum die Umwelthilfe so agiert.

Fiaker, Pferdedroschke, Pferdetram und Fahrrad - unsere Zukunft, wenn die Ökomafia nicht bald entmachtet sein wird.

Warten wir nicht ab, packen wir an. Fangen wir an und folgen wir Les Brigandes: "Frau Merkel muss weg." Ein Anfang wäre geschafft.