Mittwoch, 31. Mai 2017

Bundesregierung | Stickstoff - Die nächste Sau im Dorf.

Auf Vorschlag von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) hat das Kabinett Merkel III (CDU/CSU/SPD) endlich gegen "Eines der größten Umweltprobleme unserer Zeit" den Kampf aufgenommen: Stickstoff.

Um der Sache den rechten linken Drive zu geben, schließt Frau Hendricks die Pressemeldung mit der Parade der Hauptverursacher, die in hendrickscher Reihenfolge vorbeiziehen: Zuerst die verhassten Automobile, dann Industrie und Kraftwerke und ganz zum Schluss, hinter ferner liefen, die Landwirtschaft, der größte N2-Dreckspatz von allen.

Sonntag, 28. Mai 2017

G7-Gipfel in Italien 2017 | Eine Diva schmollt.

Der Tag nach dem G7-Gipfel in Italien 2017. Nicht alle lagen der Diva zu Füßen, einer weigerte sich. Und schon schmollt die Diva: "Merkel sieht in den USA keinen verlässlichen Partner mehr, schreibt die Welt am 28.05.2017 und macht weiter im Trump-Diskriminierungs-Modus. Lesern mit französischen Sprachkenntnissen sei zum Vergleich die Pressekonferenz des französischen Präsidenten Emmanuel Macron empfohlen, der über Präsident Trump und die USA anders redet, als die Bundeskanzlerin, die sich benimmt, als habe man die Murmeln versteckt.

Video der Pressekonferenz des französischen Präsidenten: http://www.elysee.fr/video/x5o3ojt

G7-Gipfel in Italien 2017 | Wer geliebt werden will, verteilt Wohltaten.

Der G7-Gipfel 2017 in Italien ist zu Ende. Bundeskanzlerin Merkel fühlt sich sehr unzufrieden gestellt. Präsident Trump ist nicht ihrem Charme erlegen und nicht hormon­betüttelt unter den Rock der Veränderin des Welt­klimas gekrochen.

Im Gegensatz zu Eliten, die die Folgen kompliziertester Vorgänge spontan beur­teilen können, braucht Präsident Trump Zeit, um heraus­zufinden zu lassen, welche Konsequenzen die Fest­legungen des Paris Agreement 2015 für die USA bedeuten, wie den IPCC-Prog­nose­modellen, den Eingangs­daten und den Ergeb­nissen vertraut werden kann, und, am Wichtigsten, ob der unter­stellte Einfluss mensch­licher Aktivi­täten auf klima­tische Verän­derungen tatsäch­lich domi­nierend ist oder eher unbedeutend.

Pragmatisches Vorgehen zum Wohle des Volkes ist nicht Sache der Kanz­lerin. Die Bundes­kanzlerin ent­scheidet emotional. Beispiele: "Wir lassen {Name einer der vielen Nationen und "systemrelevanter" Banken} nicht im Regen stehen." Damit begann vor 9 Jahren die euro­päische Nullzins­phase mit Enteig­nung der Bevölkerung. Nach nächt­licher Neube­wertung der Risiken der fried­lichen Nutzung der Kern­energie im stillen Kämmer­lein beschließt die Bundes­kanzlerin im März 2011, acht Kern­kraftwerke sofort abschalten, d. h., die Betriebs­genehmigung entziehen zu lassen. Gerichts­verfahren laufen noch heute. Im September 2015 fürchtet die Bundes­kanzlerin "schwer vermit­telbare Bilder", und reißt die Grenze auf für Jeden, der Asyl stammeln kann. Am 01. September 2013 lügt sie beim Fernseh­duell mit dem damaligen SPD-Kanz­ler­kandi­daten Peer Stein­brück "Mit mir wird es keine PKW-Maut geben". Drei Monate danach war die PKW-Maut unter dem Namen Infrastruk­turabgabe im Koalitions­vertrag CDU/CSU/SPD verankert. Der Gesetz­entwurf wurde mit Schreiben vom 11.02.2015 an den Präsi­denten des Deutschen Bundes­tages eingereicht von: Bundes­republik Deutsch­land, Die Bundes­kanzlerin, Unter­schrift: Dr. Angela Merkel. Entschei­dungen auf emotio­naler Basis sind selten sach­gerecht, meistens sind die Folgen inef­fizient und teuer. Häufig bedeuten sie Betrug am Volk.

Samstag, 27. Mai 2017

G7-Gipfel in Italien 2017 | 6 Klimawandlerpriester gegen einen Weltlichen.

Auf dem heute zu Ende gegangenen G7-Gipfel bekräftigen 6 der 7, sie wollten nicht innehalten, einen Klimawandel besiegen zu wollen, den der Mensch mit seiner CO2-Emission auf dem Gewissen habe. Beweise für das sündige Verhalten brauche man nicht, es reiche das Bekenntnis von eintausendsiebenhundert Jüngern der Klimawandelsekte. Den Ablaß werde man landesspezifisch eintreiben. Leugner werde man je nach Sektenangehörigkeit auspeitschen, einsperren oder zu Frondiensten in das Bundesumweltministerium umsiedeln.

Um der Welt die Entschlossenheit zu beweisen, geben die 6 zu Protokoll:

32. The United States of America is in the process of reviewing its policies on climate change and on the Paris Agreement and thus is not in a position to join the consensus on these topics. Understanding this process, the Heads of State and of Government of Canada, France, Germany, Italy, Japan, and the United Kingdom and the Presidents of the European Council and of the European Commission reaffirm their strong commitment to swiftly implement the Paris Agreement, as previously stated at the Ise-Shima Summit.

The abtrünnigen United States of America geben sie huldvoll die Gnadenfrist, zu reviewen und demütig auf den Pfad des Klimawandels zurückzufinden. Die Sünde würde vergeben werden. Sie selbst aber, die 6, werden mit schnellen Schritten zur Tat schreiten und das Werk vollenden, ehe die Völker bemerkt haben werden, dass sie Scharlatanen aufgesessen sein werden, die behauptet haben, das Weltklima verändern zu können.

G7-Gipfel in Italien 2017 | Bundeskanzlerin Merkel ist sehr unzufrieden = gute Nachrichten für Deutschland.

Gute Nachrichten für Deutschland: "Merkel nennt Klima-Ergebnisse von G-7-Gipfel „sehr unzufriedenstellend“", titelt DIE WELT am 27. Mai 2017 nach Beendigung des G7-Gipfeltreffens in Italien.

Link zum "G7 Taormina Leaders’ Communiqué" vom 27.05.2017, dem Abschlußkommuniqué der "Großen Sieben" Kanada, Großbritannien, USA, Deutschland, Frankreich, Italien und Japan, die zusammen 10 Prozent der Weltbevölkerung, 1/3 des Welt-Bruttosozialproduktes und jeweils 1/3 der weltweiten Importe und Exporte repräsentieren. Indien, China, Russland, Brasilien, die Afrikanische Union gehören nicht zum Club der 7 Gnome.

Bundeskanzlerin Merkels Ärger konzentriert sich auf ihr Lebenswerk "Kampf gegen den Klimawandel", der auf ihrer Überzeugung beruht, der Mensch sei mit seiner CO2-Emission der Verursacher klimatischer Veränderungen. Präsident Donald Trump hingegen fehlen wissenschaftlich haltbare Begründungen, um sich der Merkelschen Hypothese anschließen zu können, was Frau Merkel, Widerspruch aus ihren Kreisen nicht gewohnt, vergrällt.

Donnerstag, 25. Mai 2017

NATO | Die Strategie des kampflosen Kämpfens - wenn Sozialdemokraten denken.

Dank Präsident Donald Trump (Republikaner) vergrößert sich die Allianz gegen den Terror des Islamischen Staats, derweil sich Ex-Präsident Barrack Obama (Demokrat), zu seiner Zeit Lame Duck im Kampf gegen den IS, und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) auf dem Evangelischen Kirchentag in Berlin anhimmeln. Jetzt soll auch die NATO als Institution dabei sein. Sigmar Gabriel (Vizekanzler, SPD), Bundesminister des Auswärtigen, merkt sofort an, dass die NATO nicht kämpfen werde, denn die NATO sei ein Verteidigungsbündnis. Freuen wir uns über des Ministers des Auswärtigen Strategie des kampflosen Kämpfens, deckungsgleich mit der Bundesregierung Spezialität, dem denklosen Denken. Die Strategie wird dem IS Angst und Schrecken einjagen. Warum ist nur die Bundesministerin der Bundesmuseumswehr nicht darauf gekommen?

Die Wirklichkeit | Über Rassismus und Fremdenfeindlichkeit im Tierreich - die Wasseramsel.

"Dann ist das nicht mehr dein Bach!" In den Reichen der Tiere herrschen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Krieg. Die Wasseramseln, nehmen wir sie als Beispiel, um nicht gleich mit der Rohheit der Löwen zu beginnen, die unschuldige Antilopen und Zebras würgen, statt Kräuter und Beeren zu sammeln. Die Wasseramsel, so wird beschrieben, ist der einzige Singvogel, wir wissen, Singvögel gehören zu den Guten, der sich in reißende Bäche stürzt und dann auf dem Grund laufend unschuldige Würmer, Schnecken und Krebse mordet. Selbst sie, die Singvögel Herr und Frau Wasseramsel, sind bewaffnet. Nicht zur Verteidigung, der Evangelische Kirchentag bewahre, sondern zum Angriff.

Dienstag, 23. Mai 2017

Attentat in Manchester | Das Ritual der Bundeskanzlerin.

Nach dem gestrigen Attentat in Manchester, Frau Merkel mutmaßt noch, folgen die Standard­bekundungen aus dem Entsetzt-Fundus des Bundeskanzleramtes.

"Mit Trauer und Entsetzen verfolge ich die Berichte aus Manchester. Es ist unbegreiflich, dass jemand ein fröhliches Popkonzert ausnutzt, um so vielen Menschen den Tod zu bringen oder ihnen schwere Verletzungen zuzufügen. [...]", lässt die Bundeskanzlerin veröffentlichen.

Anstatt gegen den Terrorismus ordentlich auf die Pauke zu hauen, wie es Präsident Trump gerade in Saudi-Arabien vorgemacht hat, orakelt die Dame aus der Uckermark über die Beweggründe eines Attentäters, ein "fröhliches Popkonzert" zu bombardieren. Wäre es moralischer, eine "traurige Trauerfeier" in die Luft zu jagen?

Das dicke Ende kommt am Schluß: "Den Menschen in Großbritannien versichere ich: Deutschland steht an Ihrer Seite." Rette sich wer kann, die Bundeskanzlerin ante portas.

Energiewende | Mai 2012 + 100 Milliarden Euro = Mai 2017.

Die Deutsche Energiewende. Das Paradestück der Berliner Regierungskoalitionen. Weltweit einmalig. Teuer, ineffizient, landschaftszerstörend, vögelmeuchelnd, klimatisch wirkungslos.

Schauen wir nach, was wir im Mai 2012 und im Mai 2017 für dazwischen gezahlte 100 Milliarden Euro an EEG-Einspeisevergütungen als Gegenleistung erhalten haben. Haben wir nationale Antworten auf die globalen Herausforderungen finden können, die uns die Regime Merkel II und Merkel III als nationale Aufgaben aufgebrummt haben?

Der Bewertung legen wir als seriös anzusehende Einspeise- und Lastverläufe der Agora Energiewende zugrunde, einem über alle Manipulationszweifel erhabenen Lobbyinstitut der Erneuerbaren-Energien-Industrien.

Wir konzentrieren uns auf die Einspeisungen der Photovoltaik und der Windkraft, die nach Ex-Bundes-Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) tragende Säulen unserer Elektrizitätsversorgung seien.

Bild 1. Verläufe Photovoltaik und Wind in der Woche vom 15. bis zum 22. Mai 2012:


Bild 2. 5 Jahre und 100 Milliarden Euro später. Verläufe Photovoltaik und Wind in der Woche vom 15. bis zum 22. Mai 2017:


Erkennen Sie den 100-Milliarden-Euro-Fortschritt? Noi? Doch, scho, ein bissel. Etwas mehr Photovoltaik zur mittäglichen Bratenzeit, nachts scheint die Sonne noch immer nicht und der Wind blies damals wie heute kaum.

Das kommt dabei heraus, wenn deutsche Parteipolitiker Schäume schlagen.

Wie wird es weiter gehen? Keine Ahnung. Germania nigra ante portes.

Montag, 22. Mai 2017

Elektromobilität | Die Bundeskanzlerin will mal wieder. Dieses Mal: Neue Batteriezellen.

Am 20. Mai 2017 antwortete Bundeskanzlerin Merkel in ihrem berühmten Wochenend-Video-Podcast auf die Fragen der Junior­profes­sorin Nathalie Sick. Elektro­mobilität, High-tech und Girls Days heute und zu DDR-Zeiten waren die Themen der Folge 17/2017. Link zum Video-Podcast-Museum der Bundes­kanzlerin

"Merkel will neue Batteriezellen aus Deutschland" hieß das Thema des Tages.

Noch einmal: Merkel will neue Batteriezellen aus Deutschland. Ob die Grünen schon mit­gekriegt haben, dass Frau Merkel Hoch­giftiges aus Deutsch­land haben will? Nun, denn. Mit der einen Million Elektro­autos, die die Bundes­kanzlerin im August 2009 für 2020 auf Deutsch­lands Straßen befohlen hat­te, wird es ja nun erstmal nichts. Dr. rer. nat. Merkel, Physikerin, hat erkannt, ohne gscheite Bat­terie taugt das Elektro­mobil nicht einmal als Rol­lator. Messer­scharf wird gefolgert: 1. Das Volk braucht Bat­terie­zellen. 2. Deutsch­land muss Batterie­zellen­vor­reiter werden. 3. Nur dank ihres messer­schar­fen Ver­standes konnte das Prob­lem erkannt, analy­siert und gelöst werden. 4. Es lebe das Kabi­nett Merkel IV!

Sonntag, 21. Mai 2017

Bundeskanzlerin | Das Volk liegt ihr an den Lippen hängend zu Füßen.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ist bekannt für klare Worte, für einfache Sätze in leichter Sprache, denen man ohne Grübeln zu müssen, entnehmen kann, was gemeint ist. Der Bundes­kanz­lerin Reden sind Quel­len der Weis­heit und der Klug­heit. Sich an ihnen laben zu dürfen, ist Glück, Trost und Gnade zugleich.

Nehmen wir nur ihre Schlußsätze im Video-Podcast #17/2017 vom 20. Mai 2017 und weiten wir unsere Horizonte:
"[...] Und auch zu erwähnen ist, dass wir bereits im Kinder­garten eigentlich anfangen – mit dem Haus der jungen Forscher und For­scherin­nen, muss man dann dazu sagen. Und dann würde ich sagen: Einfach Mut haben auch zu ungewohnten Rol­len­bil­dern. Wenn man dann einmal dabei ist, dann werden Sie es auch erlebt haben, ich habe es bei meinem Physik­studium erlebt, dann geht das schon. Und das sind auch ganz natür­liche Dinge, die man da be­trachtet – im wahrsten Sinne des Wortes. Und dafür sind Frauen genauso gut geeignet wie Männer."
"Wenn man dann einmal dabei ist, dann werden Sie es auch erlebt haben, ich habe es bei meinem Physik­studium erlebt, dann geht das schon." Diese Ausdrucks­kraft!

"Und dafür sind Frauen genauso gut geeignet wie Männer!" Diese Philo­sophie!

Angela Merkel, dein Volk liegt dir an deinen Lippen hängend zu Füßen!

Samstag, 20. Mai 2017

Energiewende | Schweiz - Ein deutscher SPD-Exminister warnt die Schweiz vor der Energiewende à la Madame Merkel.

Ein kurzer Blogbeitrag:

Otto Schily, Mitbegründer von Bündnis 90/Die Grünen, später Mitglied der SPD und Minister im Kabinett Gerhard Schröder, WARNT die Schweiz vor der Zustimmung zur "Energiestrategie 2050", die am Sonntag, 21.05.2017 zur Volksabstimmung steht.

http://www.vernunftkraft-hessen.de/wordpress/2017/05/18/appell-an-schweizer-ex-innenminister-
schily-warnt-vor-energiewende/

Über den Link kann Otto Schilys Warnbrief aufgerufen werden.

Donnerstag, 18. Mai 2017

Schweiz - Energiepolitik | Demokratie nach Schweizer Art und die Deutsche Parteiendemokratie.

Auch bei den Eidgenossen lebt die Diskussion über die Zukunft der Energie, ohne die Wohlstand, Gesundheit und langes Leben nicht möglich sind.

Im Gegensatz zu Deutschland, wo eine Handvoll Parteipolitiker die Weichen stellt, die fraktionsdisziplinierten Parlamente widerstandslos folgen und der Scheinsouverän Volk unterwürfig zu folgen hat, lebt die Diskussion in der Schweiz und das Schweizer Stimmvolk entscheidet.

Regierung und Parlament haben zu realisieren, was das Schweizer Stimmvolk in Abstimmungen entschieden hat. Demokratie ist, wenn das Volk entscheidet und nicht, wenn 3 Parteivorsitzende in irgendwelchen Koalitionszirkeln an Kaminen kungeln.

Zur Zeit läuft in der Schweiz die Diskussion über die Initiative "Energiestrategie 2050", die am 21. Mai 2017 zur Volksabstimmung steht. Es gibt Befürworter https://es2050.ch/de/, es gibt Gegner: https://energiestrategie-nein.ch/. Wie gesagt, die Schweiz hat eine lebendige Demokratie.

Mittwoch, 17. Mai 2017

PKW-Maut, Bundeskanzlerin Merkel und die EU-Kommission | 17. Mai 2017: Lüge oder nicht, das ist hier die Frage und warum die CDU keine Stimme wert sind. Einer der letzten Akte der PKW-Maut-Saga.

Bundestagswahlkampf 2013. Das Fernsehduellchen zwischen den Stars von CDU/CSU und SPD am 01. September 2013 läuft. Ganz Deutschland blickt gebannt auf die Flachbildschirme. Was wird Bundeskanzlerin Merkel zur PKW-Maut sagen, ohne die Bayern­bruder Seehofer keinen Koalitions­vertrag abschließen will? Ganz Deutsch­land einschließ­lich Bayern atmet auf. Endlich kommt der erlösende Satz der Bundes­kanzlerin:

“Mit mir wird es keine PKW-Maut geben.”



Quelle: YouTube, "Merkel-Maut", 01.09.2013
Das Video dazu: https://youtu.be/IYUhD2-oXdg

Diesen Satz sagt Angela Merkel, CDU und Kanzlerkandidatin von CDU/CSU am 01. September 2013 im öffentlich gesendeten TV-Duell mit Peer Steinbrück (SPD), nachdem sie schon ab 2012 Seehofers PKW-Maut mehrfach kategorisch abgelehnt hatte. Drei Monate später ist die PKW-Maut im Koalitionsvertrag CDU/CSU/SPD beschlossen.

Hat Bundeskanzlerin Angela Merkel das Volk am 1. September 2013 belogen?

SPD | Witzige Werbung für ein gerechteres Land.

"Zeit für mehr Gerechtigkeit. Zeit für Martin Schulz. Wir brauchen Dich für ein gerechteres Land."

Endlich. Endlich gibt es eine Partei, die in Deutschland für Gerechtigkeit sorgen will und wird. SPD heißt diese Partei, die Sozialdemokratische Partei Deutschlands. https://www.spd.de/ (Internet-Abfrage: 16.05.2017).

SPD? Ist das nicht die Partei, die von 1998 bis 2005 unter Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) mit den Grünen, der zweiten Partei allumfassender Gerechtigkeit, Deutschland regierte? Die Partei, die 2005 bis 2009 mit Franz Müntefering (SPD) als Frau Merkels (CDU) Vizekanzler Deutschland regierte, und die seit 2013 mit Sigmar Gabriel (SPD), wiederum als Frau Merkels Vizekanzler, Deutschland regiert?

SPD? Ist das nicht die Partei, die während der letzten beiden Jahrzehnte 15 Jahre lang die Bundesrepublik Deutschland regiert hat?

Klar. Verstanden. Nach 15 Jahren SPD-Regierung ist es dringend erforderlich, die Gerechtigkeit im Lande wieder herzustellen.

SPD. Die ersten Frösche, die einen Sumpf austrocken wollen.

Dienstag, 16. Mai 2017

Gesellschaft | Die Lästerpresse über Präsident Trump und ein Vergleich mit Bundeskanzlerin Merkel und Präsident Macron.

Über ein Interview von Präsident Trump (Republikaner) mit The Economist am 11. Mai 2017 in der Interpretation der FAZ vom 15.05.2017 und über die gemeinsame Pressekonferenz des Präsidenten Macron (En Marche !) und der Bundeskanzlerin Merkel (CDU) am 15. Mai 2017.

Reichlich tendenziös nimmt die FAZ Präsident Trump aufs Korn. „Das ist eine interessante Frage“.

Die FAZ bezieht sich auf eine deutsche Übersetzung des Interviews. Ein Beispiel, Auszug aus dem FAZ-Artikel:
"Wie wird Nafta fair?
Für Überraschung sorgen dabei nicht so sehr inhaltlich neue Ankündigungen des Präsidenten, die hat er mit einer Ausnahme nicht gemacht, sondern seine erklärenden Antworten zu verschiedenen Themenkomplexen. So fragen die Redakteure des „Economist“ beispielsweise der Gesprächsmitschrift zufolge gleich zu Beginn, was denn unter „Trumponomics zu verstehen sei und wie sich diese von klassischer republikanischer Wirtschaftspolitik unterscheide. Trump antwortet so: „Das ist eine interessante Frage. Ich denke nicht, dass sie schon einmal genau in dieser Art gestellt worden ist. Aber es hat wirklich etwas zu tun mit dem Selbstwertgefühl einer Nation. Es hat zu tun mit Handelsabkommen, die fair sein müssen und irgendwie reziprok, wenn nicht komplett reziprok.“"
Hier stoppt die FAZ diesen Punkt des Interviews und lässt Trumps Antwort albern aussehen.

Wie im The Economist zu lesen ist, hätte  "... Es hat mit Handelsabkommen zu tun, die angemessen und einigermaßen ausgeglichen sein müssen, wenn nicht sogar völlig ausgeglichen." geschrieben werden können, und die Trump-Aussage wäre in einem journalistisch neutralen Sinne wiedergegeben worden.

Elektroauto | Gescheitert - Der Bundeskanzlerin 11-Jahresplan vom August 2009.

Hype kassiert. Bundeskanzlerin Merkels (CDU) elektromobile Seifenblase ist geplatzt. FAZ, 15.05.2017: "Merkel kassiert Deutsch­lands Elektro­auto-Ziel".

Dass Planwirtschaft immer in die Hosen geht, sollten nicht nur diejenigen wissen, die wissen, was DDR, Sozialismus, Kommu­nismus und Staats­wirtschaft bedeuten.

Die Elektrochemie lässt sich auch nicht von einer Dr. rer. nat. Bundes­kanzlerin mit DDR-Migrations­hinter­gründen beein­drucken. Dass Batterie- und Infra­struktur­entwicklung noch Jahrzehnte bis zur Reife für die allge­meine Anwendung brauchten, wussten Fachleute schon 2009. Aber was interessiert Fach­wissen, wenn auf höheren Befehl Soziologen, Kirchen­fürsten, Fraktions­disziplinierte und sonstige Unwis­sende tech­nische Zukunft beschließen.

Links:

Montag, 15. Mai 2017

Der Dieselmotor | Jenseits der Grenzwerte lauert der Sensenmann.

n-tv, 15.05.2017: "Abgase jenseits der Grenzwerte - Zehntausende sterben an Pkw-Stickoxiden."

Forscherinnen und Forscher hätten herausgefunden, dass wegen Überschreitung von Abgasgrenzwerten Zehntausende vorzeitig in die ewigen Jagdgründe eingezogen seien. Tolle Leute, diese Forscherinnen und Forscher, die genau wissen, wer warum Tage, Wochen oder Monate vorzeitig das Leben ausgehaucht hat. Tolle Leute, diese Forscherinnen und Forscher, die genau wissen, dass der Sensenmann genau weiß, wer wann wo wieviel NOixe und Feinststäube inhaliert hat und nur deshalb zu schnittern sei, und nicht, weil er vielleicht zu häufig unter Tagesthemen-Kontamination gelitten habe.

Bündnis 90/Die Grünen | Gute Nachrichten für Deutschland.

Auch nach dem grünen Schrumpfen von 11,3% auf 6,4% der gültigen Stimmen bei der Wahl zum Nord­rhein-West­fälischen Land­tag am gestrigen Sonn­tag bleiben die Grünen standhaft. "Wir haben die Wahl ver­loren, aber nicht unsere Über­zeugungen", kommentiert die grüne Partei den Schrumpf­prozeß am Tag danach.

Mit fester Über­zeugung in den Unter­gang. Nichts Neues in Deutsch­land. Doch dies­mal sind es gute Nach­richten für unser Land. Mögen die Grünen stand­haft bleiben!

Sonntag, 14. Mai 2017

Energiewende | Ein dunkles Interview.

Das Interview ist von langer Hand geplant. Der Termin steht fest. Die Studios sind gebucht. Der VIP-Shuttle-Service stellt die neuesten Elektrokarren. Der Strom für Kameras, Beleuchtung, Gourmet­kantine, Fahr­treppen, Aufzüge, Schmink­tische und Ondulier­­besteck kommt aus Steck­dosen, die direkt und ohne Umschweife von regio­nalen Wind­mühlen, Solar­paneelen, Mais­feldern und Fahrrad­dynamos beliefert werden. Alles 100 Prozent ökologisch und nach­haltig. Ein Star wird kommen. Prof. Dr. Claudia Kemfert, Profes­sorin für Energie­ökonomie und Nach­haltig­keit, ist ein Star. Gefeiert, bejubelt, eine medial anerkannte Fachfrau. Die Redaktion erwartet, über das Hier und Heute und die allgegen­wärtigen Verfehlungen der ökonomisch und nach­haltig Ungebildeten aufgeklärt zu werden, die noch immer Kohle­klumpen und Uran­pellets anbeten würden, statt politisch korrekt vor den Göttern des Windes, der Sonne und der nach­haltigen Energie­öko­kolik zu knien. Ohne nach­haltig festen Glauben an eine Zukunft ohne Kohle, ohne Öl, ohne Uran werde der Unter­gang unver­meidbar sein, und das sehr bald, so die Frau vom Fach.

Werfen Sie einen Blick in das Studio, in dem die Massen den Star jubelnd begrüßen, der gerade aus den Kulissen schwebt. Wal­lende, blonde Mähne, strahlender Teint, blitzende Augen, eine erneuer­bare Verführung tritt auf:

Ein Blick in das Studios, rechts im Hintergrund
aus den Kulissen schwebend: Der Star.

Die Redaktion bedauert zutiefst. Just als es losgehen sollte, tauchte urplötz­lich und nicht vorher­sehbar eine Dunkelflaute Land, Leute und Studios in nach­haltig energe­tisches Schwarz.

Verlieren wir nicht Mut, Zuversicht und das Wissen, dass seit Mil­lionen Jahren auf Regen irgend­wann die Sonne wieder geschienen hat. Die Redak­tion wird dran­bleiben. Aufge­schoben ist nicht aufge­hoben. Bei erstem Sonnen­blinzeln oder lauem Lüft­chen machen wir weiter. Versprochen. Bleiben auch Sie dran. Dunkler kann es nicht werden.

Links:
Blogbeitrag, 17.06.2016: Kerntechnik | Wer, wenn nicht sie, weiß, was richtig ist?
Blogbeitrag, 06.06.2016: Energiewende | DIW und die verfilzte Republik.
Blogbeitrag, 28.02.2014: Energiewende | Energieexpertin Claudia Kemfert und das Zugabteil.
Blogbeitrag, 23.07.2016: Energiewende | Die Lücke im Erneuerbaren Nichts.

Samstag, 13. Mai 2017

Grüne wollen für alle Schulen CO2- Ampeln ( F.A.Z. Rhein- Main vom 12.5.17 )

Geht es nach den Grünen, dann sollen die Klassenzimmer in allen Frankfurter Schulen mit sogenannten CO2- Ampeln ausgestattet werden und nicht nur in Schulgebäuden, die in Passivhausstandard erbaut worden sind. Hintergrund: Die CO2- Messgeräte sollen den Mief im Klassenzimmer messen, bei Überschreiten eines Grenzwertes eine Meldung absetzen, damit rechtzeitig die Fenster geöffnet werden können, um so zu verhindern, dass Schüler vom Hocker fallen, einfach toll.So was nennt man eine Innovation. Die Geräte sind mit grünen, gelben und roten LED- Lampen ausgerüstet und zeigen die Luftqualität im Klassenraum an, ein akustischer Signalton erfolgt bei 1500 ppm.
Vorschlag: Die Bundesregierung soll beim nächsten Treffen der Regierungschefs das Thema Miefmessgeräte auf die Tagesordnung setzen und versuchen, diese Geräte in allen EU- Ländern flächendeckend einzuführen.
Kosten pro Gerät: 213,01 Euro.

Mittwoch, 10. Mai 2017

Bundeswehr | Bundesregierung denkt und handelt wirtschaftlich.

Von den Panzern, Flugzeugen, Kanonen, Schiffen und den Schießgewehren der Bundeswehr, im Volksmund zuweilen auch Museumsarmee genannt, sind die meisten nicht einsatzfähig. Sie sind kaputt. Manche zersausen in Wüstenstürmen, manche halten Hitze oder Kälte, manche auch beides, nicht aus, und so manches Gefährt, speziell die NOx- und Feinststaub blasenden Diesel­brummer, scheitert bei Kfz-Hauptuntersuchungen. Ohne Plakette darf nicht geschossen werden. So manches Gerät wird auch unfertig geliefert. A400M heißt eine dieser Wundermaschinen.

Im Sinne der Bürgerinnen und Bürger handelt die Bundeswehr hocheffizient nach dem Prinzip der Kostenminimierung. Auf kosten­trächtige Einsätze wird grundsätzlich verzichtet. Das schont Mensch und Maschine.

Bestellen - Fertigen - Verschrotten. B-F-V. Kosten­günstiger geht es nicht, glaubte die Bundes­wehr bis vor Kurzem.

Sonntag, 7. Mai 2017

Im Land zwischen zwei Seen | Grüne Heringe auf Brötchen.

An Alle, die das Weltereignis im Lande der Windmühlen nicht kennen: Am vergangenen Sonnabend feierten der Fiete, der Hinnerk und die Ilsebill den Weltfischbrötchentag. Kieler Nachrichten vom 07. Mai 2017: "Weltfischbrötchentag - Ansturm auf den "Burger des Nordens."".

Dazu die Vorhersage des Ergebnisses der Wahl zum Schleswig-Holsteinischen Landtag mit Stand vom 07.05.2017, 19:00 Uhr (laut ZDF): CDU: 33,9%; SPD: 26,3%; Grüne: 12,9%; FDP: 10,6%; AfD: 5,3%; SSW: 3,4%; Linke: 3,3%; Piraten: 1,2%; Rest: 3,1%.

Bundesrepublik | Deutschland braucht Männer.

Eine E-Mail vom 07. Mai 2017 an den Herrn Bundesminister des Auswärtigen, Herrn Sigmar Gabriel (SPD).


Sehr geehrter Herr Bundesminister des Auswärtigen,

Deutschland darf sich glücklich schätzen, Leiter des Bundesministeriums des Auswärtigen zu haben, deren Beurteilungen von Präsidentschafts-Kandidaten anderer Nationen Bewunderung verdienen.

Ich möchte Ihnen und Ihrem Vorgänger im Amt meine tiefe Wertschätzung übermitteln. Selten in unserer Geschichte seit Karl dem Großen hat es gelingen können, Bürger für höchste Staatsämter gewinnen zu können, die das Denken so offen auf der Zunge tragen.

Deutschland kann sich glücklich schätzen, im 21. Jahrhundert zu sein und nicht mehr am Anfang des 20. Jahrhunderts oder noch früher. Die klugen Worte Ihres Vorgängers im Amte und Ihre höchstselbst hätten Kriege ausgelöst und Tausende im Dreck verrecken lassen.

Bleiben Sie fest und zögern Sie nie. Deutschland braucht Männer, wie Sie.

Mit freundlichen Grüßen,


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