Montag, 20. Februar 2017

Feinststaub | Stuttgart baut eine Mauer gegen die Ultragefahr.

Machen wir es kurz. Zuerst werden Grenzwerte so lange gesenkt, bis sie auch ohne Menschheit nicht mehr einzuhalten sind, und dann wird wegen noch vorläufiger Weigerung der Menschheit, abgeschafft werden zu wollen, bis zum Umfallen für Einhaltung nicht einhaltbarer Grenzwerte gekämpft. Nachhaltig Grüne Umweltpolitik nennen es die Überzeugten. Blödsinn nennen es die Feinststaubleugner. Warten Sie ab. Feinststaubleugner wird das Wort des Jahres 2017 werden.

Die Stuttgarter, den grünen Oberbürgermeister Fritz Kuhn gewählt habend, bekommen, was bestellt. Die Stuttgarter Mauer. Die Mauer wird bemoost und fängt Feinststaub.

Was die Stuttgarter machen werden, wenn das Moos voll ist, müssen wir heute noch nicht wissen. Das wird das Oberbürgermeisteramt rechtzeitig bekannt geben. Moos-Klopfer? Moos-Umlage? Moos-Cent? Verhängung von lila Plaketten und Hustenverbot? In Stuttgart, der Heimat von Porsche, Daimler und Bosch? Niemals. Und wenn, dann nur im äußersten Falle, und garantiert nicht vor der Bundestagswahl im September 2017!

Der Link zur WELT vom 20.02.2017: "MOOS GEGEN FEINSTAUB - Aufbau einer Wand beginnt."

Samstag, 18. Februar 2017

Bildungsbürokratie | Ein Stellenangebot 1870 und der deutsche Bildungsnotstand 2017.

Vom Bildungsniveau eines Schweizer Apothekenlehrlings im Jahre 1870 zum Bildungsnotstand eines Deutschen Schülers im Jahre 2017.

Möge jedoch Niemand auf den Gedanken kommen, zwischen Bildungsnotstand und Qualität der deutschen 16-Bundesländer-Bildungsbürokratie gäbe einen Zusammenhang. Denn das wäre eine üble Fake-news!



Schweiz -- 31.08.1870 

Anzeige in der Neuen Zürcher Zeitung

Eine Apotheke sucht einen Lehrling, einen gut geschulten Knaben. Bedingung: Kenntnis der lateinischen Sprache unerläßlich.


Deutschland - 17.02.2017 

FOCUS ONLINE

"Zensuren sind nicht objektiv": Bildungsexperten wollen Noten abschaffen. Auszug:


„Die Schüler in Deutschland hatten bei den jüngsten inter­natio­nalen Ver­gleichs­test relativ mäßig abge­schnit­ten. Die Präsi­dentin des Bayri­schen Lehrer­ver­bandes (BLLV), Simone Fleisch­mann, sprach sich eben­falls dafür aus, Schul­noten auch in höheren Klas­sen­stu­fen durch Lern­ent­wicklungs­gesprä­che zu ersetzen, weil dies moti­vierender sei.“



Donnerstag, 16. Februar 2017

Ökopolitik | Die Jagd auf den Dieselmotor.

Nachdem Kernkraftwerke zur Strecke gebracht worden sind, die Braunkohlekraftwerke waidwund an den Tagebauen liegen und die Steinkohlekraftwerke gezwungen werden, Selbstmord zu begehen, geht die Jagd auf den Dieselmotor in die letzte Runde.

Hannover reitet mal wieder voran. Die Stromsucher der Stadtverwaltung sind zwar nicht in der Lage, für zwei automatisierte Schranken in der Eilenriede Elektrizität zu finden, aber dass Hannovers Luft grauenhaft sei, schlimmer als auf jedem Schullokus, das wissen die rotgrünen HerrInnen der allseits besorgten Stadtverwaltung und bringen die Kanonen in Stellung.

Die Attacken richten sich gegen die Marienstrasse. Eine Anwohnerin klagt, „An der Marienstraße zu leben ist wie Kettenrauchen“ (HAZ, 16.02.2017).

Die Dame hat keine Ahnung vom Rauchen und schon garnicht vom Kettenrauchen. Rauchten die Anwohner an der Marienstrasse Kette, dann husteten sie morgens schwarze Klumpen, sie hätten gelbe Zähne und Paradontitis im gesamten Maul. Der Autor weiß, was er schreibt.

Die Dame beschwindelt die HAZ, oder die HAZ verbreitet FakeNews, was aber nicht sein kann, da der HAZ-Verlag zu fast einem Viertel der ddvg gehört, dem Medienkonzern der SPD, die wiederum den FakeNews-Jäger und SPD-Bundesjustizminister Heiko Maas stellt.

Wahrheit ist, dass die rotgrünen Stromsucher im Rathaus am Trammplatz mal wieder auf den Pfaden der Ökodiktatur trampeln und dem liebsten Hobby frönen: Verbieten, Gängeln, Verbieten, Gängeln im Namen der Ökodiktatur unter dem Vorwand des Gemeinwohls.

Eine teure Tasse Tee ( Artikel in der F.A.Z. vom 10.2.2017 )

Der Senat in Hamburg hatte bestimmt eine Bildungslücke, als er vor 15 Jahren den Antrag zur Elbvertiefung gestellt hat: Der Senat hat offensichtlich die Bedeutung des Schierlings-Wasserfenchels in der Elbe für die Pflanzenwelt falsch eingeschätzt. Nach dem Richterspruch des Bundesverwaltungsgerichts muss Hamburg seine Pläne zur Elbvertiefung nachbessern. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass die Beeinträchtigungen des Schierlings-Wasserfenchels durch einen vorhabenbedingten Anstieg des Salzgehaltes unterschätzt worden sind, so die Leipziger Richter.
Den Vorwurf, die Nichtregierungsorganisationen schädigten mit ihrer Klage den Wirtschaftsstandort, weisen sie selbstverständlich zurück. Was bedeuten schon die mit dem Hafen verbundenen 150000 Arbeitsplätze? Diese sog. Umweltverbände, (WWF, Nabu, BUND u.s.w.), vom Bund und der EU gleich doppelt aus Steuergeldern finanziert und von den Medien gepäppelt, schwingen sich zum zuständigen Sachverwalter des öffentlichen Diskurses auf. Sie tun so, als wären sie ein Pfeiler der Gewaltenteilung. Die NGOs erheben den Anspruch, alle Bürger des Landes gegen die böse Regierung und die Wirtschaft zu vertreten. NGOs sind Lobbyverbände, das sollte man sich immer wieder in Erinnerung rufen, ihre dauernde Skandalisierung von berechtigten Vorhaben erzeugt bewusst ein Klima der Angst und macht im Laufe der Zeit blind für wirkliche Bedrohung. Ein Lobbyismus, der als Heilslehre daherkommt und sich für unfehlbar hält, ist verheerend. Die Klagemöglichkeit gehört wieder abgeschafft. In meinem Namen sprechen die NGO-Aktivisten jedenfalls nicht.

Sonntag, 12. Februar 2017

Energiewende | Eine Stromrechnung 2016. Wer zockt ab?

Die Stromrechnung ist selbsterklärend. Der Löwenanteil des Gesamtpreises in Höhe von rd. 59% rauscht als Steuern und als Konzessionsgebühren in die Staatskasse sowie in die Taschen der Energiewendeindustrie als Umlagen jeglicher Art.

Die "Energieriesen" müssen sich mit netto knapp 19% für Stromproduktion, Vertrieb und Service begnügen, für die reinen Netz- und Messkosten sind es ebenfalls netto nur knapp 22%.

Die Vorwürfe von Qualitätspresse und politischen Parteien, die "Energieriesen" und die Netzbetreiber würden die Stromkunden abzocken, widerlegt jede Stromrechnung.

Abzocker sind die regierenden Parteien im Verbund mit der Energiewendeindustrie, und nicht die "Energieriesen".


Freitag, 10. Februar 2017

Kerntechnik | EDF-Kernkraftwerk Flamanville 1 - Ereignis am 09.02.2016
Update 17.02.2017

Update 17.02.2017 - EDF-Meldung vom 16.02.2017: "Début des travaux sur l’unité de production n°1" - Übertragung der Meldung:
"Die ersten von der EDF im Maschinenhaus des Blockes n°1 durchgeführten Untersuchungen stehen vor dem Abschluss.

Die Instandsetzungsarbeiten der infolge des Brandes vom 09. Februar betroffenen Anlagenteile werden Anfang der nächsten Woche beginnen und werden einige Wochen dauern. Die Arbeiten betreffen die Generatorausleitung, die unter dem Generator angeordnet ist. Die Direktion des Kraftwerkes plant die Wiederinbetriebnahme für den 31. März des Jahres.

Block n°2 des Kraftwerkes Flamanville steht dem Netz zur Verfügung."

Status vom 09.02.2017 - Übertragung der Meldung des Kraftwerksbetreibers EDF vom 09.02.2017, vgl. untenstehenden Text und Link.
"Donnerstag, 09. Februar 2017 kam es um 09:45 Uhr außerhalb des Kontrollbereiches im nichtnuklearen Maschinenhaus des EDF-Kernkraftwerkes Flamanville Block 1 zu einem Brand unterhalb des Generators. Dem Brand war eine Explosion vorangegangen, die auch außerhalb der Anlage zu vernehmen war. Block 1 wurde automatisch abgeschaltet und vom Netz getrennt. Die Kraftwerksmannschaft hat den Brand gelöscht, was von der Feuerwehr bestätigt wurde. Es gab keine Verletzten. Das Ereignis hat keinerlei Auswirkungen auf die Sicherheit des Kraftwerkes und der Umgebung. Block 2 der Kernkraftwerksanlage produziert weiterhin."

Mittwoch, 8. Februar 2017

Elektrisches Fahrrad | Sicherheit im Umgang mit Akkus - Ein Expertenrat

Gestern, 07. Februar 2017, explodierte der Akku eines elektrischen Fahrrades in einem hannoverschen Fahrradgeschäft im Erdgeschoß eines Parkhauses. Zur Brandbekämpfung rückte die Feuerwehr mit dem gesamten Arsenal an. Ein schwelendes Nest blieb übrig, das heute Morgen noch einmal zu kokeln anfing.

Link zur HAZ: http://t.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Uebersicht/Hannover-Wieder-Brand-im-Parkhaus-in-der-Osterstrasse

Von überhitzenden und explodierenden Akkus der Lithium-Technologie hat inzwischen Jeder gehört. Rückrufaktionen bei Smartphone- und Notebookherstellern füllen Ordner. Mancher hat plötzlich Wärme in der Hosentasche verspürt. Keine fremde Hand war es, sondern Smartphone oder Digitalkamera versprühten unerwartete Wärme.

Die Fülle der Ereignisse wirft Fragen über Fragen auf. In solchen Fällen ist Rat von Experten gefragt.

Dienstag, 7. Februar 2017

Energiewende | Mit Windmühlen rückwartsgewandt in die Zukunft. Das EEG muss abgeschafft werden.

Die Holländer waren froh, als die Klappermühlen in der Versenkung entschwunden waren, mit denen sie mehr oder weniger erfolgreich das Land trocken gehalten haben.

Jahrzehnte später tauchen wieder Klappermühlen auf. Böse Zungen nennen sie auch rotierende Tranchiermesser für Vögel und Fledermäuse. Wie gesagt, böse, sehr böse Zungen.

Die Klappermühlen überziehen Deutschland flächendeckend. Sie sollen das Land vor klimawandelbedingter Überflutung und die Erde vor Übererwärmung sowie vor Ausbeutung rarer Bodenschätze schützen, wie Lithium, Dysprosium, Neodym, Praseodym und Terbium. Immer an die Kinder denken, die in ein, zwei Millionen Jahren den Bungalow noch bewohnen wollen. Die raren Rohstoffe braucht man nämlich für elektrische Maschinen in Klappermühlen, wir nennen sie ab hier Windkraftanlagen (WKA), und für Akkumulatoren, die für Akkus benötigt werden, die man wiederum braucht, wenn die WKA wetterbedingt nicht laufen, den glücklichen Zeiten für Mäusebussarde und für Fledermäuse.

Wie laufen sie denn nun, die WKA? Der Bundesverband WindEnergie (BWE) hilft das Dunkel zu lichten.

Sonntag, 5. Februar 2017

Gesellschaft | Zone 0 im Haushalt - Update 11:11 Uhr.

Um das Wohlergehen der Bürgerinnen und Bürger besorgte Politikerinnen und Politiker schlagen Alarm. Mehr Bürgerinnen und Bürger stürben im Haushalt, als auf der Straße. Link: FAZ, 05.02.2017.

Den Führenden der Parteien der Besorgtinnen und der Besorgten zufolge führe die Variante, die Geschwindigkeitsdrosselung im Straßenverkehr aufzugeben, nur zu scheinbarer Gerechtigkeit. Die Zahl der Strassentoten auf die der Haushaltstoten anzuheben, würde zwar Wohnraum freimachen, das Bestattungswesen, die Schrottverwerter, die Großindustrie und das Bruttosozialprodukt ankurbeln, wäre aber ethisch verantwortungslos.

Gegenteiliges müsse dekretiert werden. Geschwindigkeit runter im Haushalt, strenge Überwachung per Haushaltsradar (1 bis 3 Kästen pro Zimmer mit Sofortauswertung durch die Ordnungsbehörde) Verbot scharfer Messer, Frauen und Filme, hohe Strafen bis zu 3 Jahren Zwangsanwesenheit bei Plenarsitzungen des Bundestages.
Update 11:11 Uhr: Auf Anordnung der Bundesmeinungszuteilungsbehörde wurde "Frauen" durchgestrichen. Besorgtinnen fühlten sich diskriminiert und abgehängt, da prinzipiell unscharf.