Samstag, 28. Januar 2017

USA und Mexiko | Die Germanische Provinz regt sich auf.

Das Verhältnis USA-Mexiko empört hiesige Provinzen und Medien. Gestern, 27.01.2017 redeten die beiden Präsidenten miteinander.

Die offiziellen Pressemeldungen Mexikos und der USA.


The United States President Donald J. Trump and Mexican President Enrique Peña Nieto spoke by phone this morning for an hour.


Mexican President Enrique Peña Nieto, and US President Donald J. Trump engaged in a 30-minute telephone conversation this morning.

The call was mutually arranged by their teams.

The call was agreed by their teams.

The two had a productive and constructive call regarding the bilateral relationship between the two countries, the current trade deficit the United States has with Mexico, the importance of the friendship between the two nations, and the need for the two nations to work together to stop drug cartels, drug trafficking and illegal guns and arms sales.

The presidents held a constructive, productive conversation on bilateral relations between the two countries, including the issue of the US trade deficit with Mexico, the importance of the friendship between our nations, and the need for our countries to work together to stop drug trafficking and the illegal flow of arms.

With respect to payment for the border wall, both presidents recognize their clear and very public differences of positions on this issue but have agreed to work these differences out as part of a comprehensive discussion on all aspects of the bilateral relationship.

Regarding the payment of the border wall, the two presidents recognized their clear and very public positions on this sensitive issue, and agreed to resolve these differences as part of a comprehensive discussion of all aspects of the bilateral relationship.


The presidents also agreed not to speak publicly about this controversial issue for now.

Both presidents have instructed their teams to continue the dialogue to strengthen this important strategic and economic relationship in a constructive way.
Both Presidents have instructed their teams to continue the dialogue to strengthen this important strategic and economic relationship constructively.


Keine Kanonen, keine Macheten, keine Tortillas, kein Krieg. Es ist ein normaler Start von Verhandlungen über ein kontroverses Thema. Nur die Germanische Provinz regt sich auf.

Freitag, 27. Januar 2017

Energiewende | Hessen - GRÜNE lassen Vögel schreddern.

Hessen hat eine CDU-Bündnis 90/Die Grünen-Landesregierung. Beide Parteien sind dem Klimawandel verfallen und treiben demzufolge die Zerstörung von Wirtschaft, Flora und Fauna voran.

Sozialpädagogin Priska Hinz (Bündnis 90/Die Grünen) herrscht über das Hessische Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz HMUKLV, sprich: Hamuckelvau.

Als Grüne schützt sie das Klima, die Umwelt, die Landwirtschaft und die Verbraucher. Zu deren Schutz lässt Frau Hinz Wälder roden, Schwerlastwege planieren, Felder und Wälder mit tausenden Tonnen Stahlbeton zuschütten, den ewig verbleibenden Fundamenten der Windkraftanlagen, und lässt Vögel töten, für deren Schutz die Grüne zuständig ist.

Antwort der Tierschützerin Hinz auf die Kleine Anfrage der FDP Hessen: Drucksache 19/3853 vom 16.11.2016 "Windkraft und Ausnahmen vom Tötungsverbot gemäß Bundesnaturschutzgesetz".

Fazit: GRÜNE lassen Vögel auf den Altären der Klimagötter schreddern.

Beschaffung der Kleinen Anfrage: Wilfried Limbach.

Donnerstag, 26. Januar 2017

Nonsens | Das Wort des Tages aus der Stadt des Rauschers.

"unterkomplex" - Das Wort des Tages aus der Stadt des Rauschers.

FAZ, 26.01.2017: "[...] Wer Martin Schulz als SPD-Personalie diskutiert, ohne Trump als historisch beispiellosen Gegenwind einzukalkulieren, argumentiert unterkomplex."

Für die Nachwelt, falls der Artikel auf der FAZ-Website geändert werden sollte. Der Originaltext vom 26.01.2017, 09:59 Uhr: "[...] Wer Martin Schulz als SPD-Personalie diskutiert, ohne Trump als historisch beispiellosen Gegenwind einzukalkulieren, argumentiert unterkomplex."

Dienstag, 24. Januar 2017

Rosemarie und der namenlose Tucker, Artikel im Rhein- Main- Teil vom 10.1.2017.

Eine gewisse Frau Heilig ( Die Grünen ), eine offensichtlich weit über Frankfurt hinaus bekannte Dezernentin für Frauenfragen und Umwelttechnik, ist von einer exzellent besetzten Jury ( wer sitzt da eigentlich drin ), für die beste Idee des Monats Dezember ausgezeichnet worden. Sie hat mit einem brillanten Einfall ein Stück Frankfurter Geschichte geschrieben: Tausende Grapscher und Fummler wurden angeblich mit einem schlichten Plakat davon abgehalten, zu Silvester noch einmal am Eisernen Steg über die Stränge zu schlagen. Die Grundidee war so einfach wie genial, der wegweisende Slogan lautete: Mein Nein meint Nein, der den Mob zum Nachdenken brachte. Sie hatte allerdings vorher vergeblich versucht, mit einem Dekret alle Männer vom Eisernen Steg zu verbannen. Solange wir in Deutschland mit Männern und Frauen mit so viel Einfallsreichtum und Innovationskraft gesegnet sind, brauchen wir uns um unsere Zukunft keine Gedanken machen. Die Auszeichnung wird übrigens von der F.A.Z.- Redaktion vergeben, da wo immer ein kluger Kopf dahinter steht. 

Bundesregierung | Karneval im Kanzleramt.

WELT, 24.01.2017: "Es braucht Verstand, um mit Fakten statt mit Fakes zu überzeugen“, sagte Merkel am Montag im Kanzleramt beim Empfang des Bundes Deutscher Karneval und „Prinzenpaaren“.

Montag, 23. Januar 2017

USA und Europa | "An America First Energy Plan" und "Erneuerbare First" in Europa.

Punkt 1 der Kernthemen der Trump-Regierung 2017-2021.

"An America First Energy Plan


Energy is an essential part of American life and a staple of the world economy. The Trump Administration is committed to energy policies that lower costs for hardworking Americans and maximize the use of American resources, freeing us from dependence on foreign oil.

For too long, we’ve been held back by burdensome regulations on our energy industry. President Trump is committed to eliminating harmful and unnecessary policies such as the Climate Action Plan and the Waters of the U.S. rule. Lifting these restrictions will greatly help American workers, increasing wages by more than $30 billion over the next 7 years.

Sonntag, 22. Januar 2017

Teure Bescherung, Artikel in Vernunftkraft- Hessen vom 14.1.2017

Naturgemäß ist die Nachfrage nach elektrischer Energie wegen der reduzierten Industrieproduktion und Wirtschaftstätigkeit über die Weihnachtstage geringer als an normalen Werktagen. Infolge des Überangebots an Strom aus 27000 deutschen Windkraftanlagen wurde der Strom an der Leipziger Börse 28 Stunden lang zu negativen Preisen gehandelt, in der Spitze bis zu -70 Euro/ MWh. Über die Feiertage wurde deshalb den Abnehmern schlappe 20 Millionen Euro an "Entsorgungsgebühren" gezahlt, ein tolles Weinachtsgeschenk für uns Verbraucher.
Man fragt sich, wem dient eigentlich diese Bundesregierung mit ihrer fehlgestalteten Energiewende, doch nicht etwa dem Volk? Auch ist sehr verwunderlich, dass kein Politiker im deutschen Bundestag nach dem abgelegten Amtseid der Bundeskanzlerin...Schaden vom deutsche Volk abzuwenden, fragt. Die deutsche Vorreiterrolle bei der Ökostromförderung ist eine politisch bedingte Wahrnehmungsstörung. Die Energiewende ist ein Fass ohne Boden.

Bundeskanzlerin Merkel | Keine Gratulation für Trump?
Update: 22.01.2017

Bundeskanzlerin Merkel (CDU), die sonst unter "Aktuelles" jedem Grashalm zum Geburtstag gratuliert, hat die Veröffentlichung der Glückwunsche für den 45. Präsidenten der USA auch 1 1/2 Tage nach der Vereidigung am 20.01.2017 nicht für nötig gehalten. Abfrage der Website der Bundeskanzlerin: 22.01.2017, 10 Uhr.

https://www.bundeskanzlerin.de/SiteGlobals/Forms/Webs/BKin/Suche/DE/Solr_aktuelles_formular.html?nn=614640

Oder sollte der Bundeskanzlerin nicht gefallen, dass für Präsident Trump das Volk wichtiger ist, als Partei und Regierung?
"What truly matters is not which party controls our government, but whether our government is controlled by the people." 20.01.2017, Donald Trump, Washington, USA
Statt eine Gratulation auf die Website zu stellen, veröffentlicht die Bundeskanzlerin Fake-News, indem sie im Video-Podcast behauptet: "Merkel: Deutschland kann auf Integrationsarbeit stolz sein." (Video-Podcast der Bundeskanzerin #02/2017, 21.01.2017), Text als PDF-Datei).

Samstag, 21. Januar 2017

USA | The 45th President.

Top issues of America.

https://www.whitehouse.gov/america-first-energy

Was hat Frau Merkels (CDU) Deutschland? Das Repräsentative Nichts.

Gesellschaft | Demokratie ist, wenn das Volk über der Regierung steht.

"What truly matters is not which party controls our government, but whether our government is controlled by the people."

20.01.2017, Donald Trump, Washington, USA

Donnerstag, 19. Januar 2017

Jobwunder | Datteln und der amtlich anerkannte Fledermaus-Fachexperte.

Heute hat die Bezirksregierung Münster den Immissions­schutz­rechtlichen Genehmi­gungs­be­scheid für Errich­tung und Be­trieb eines Stein­kohle­kraft­werkes in Dat­teln erteilt.

Elektromobilität | Argumente eines Fachmannes.

FOCUS ONLINE, 19.01.2017: Interview mit Friedrich Indra - "Es gibt einen Hass gegen Verbrenner": Motoren-Papst rechnet mit Elektromobilität ab http://focus.de/6512817

Bundesregierung & Energiewende | Wir schaffen Müll für die Ewigkeit.


Die oberirdischen Bestandteile der Windkraft­anlagen sind nur ein Teil des Ent­sorgungs­problems. Unter der Erd­ober­fläche schlum­mern weitere Pro­bleme. Nach der gültigen Gesetzes- und Verord­nungs­lage müs­sen die Eigen­tümer von Wind­kraft­anlagen nur "grundsätzlich" die­jenigen Anlagen­teile zurück­bauen, die sich unter­halb der Erd­ober­fläche befinden. Was unten liegt, wird ewig liegen. Für 1.000 Euro pro Meter WKA-Höhe sind kompletter Rückbau einschließlich Zuwegung und Entsorgung nicht zu leisten. Die mit Erdreich verdeckten Beton­funda­mente mit einigen tausend Ton­nen Stahl­beton werden der Nach­welt hinter­lassen. Garantiert.

Mittwoch, 18. Januar 2017

Infrastruktur | Es lebe BER, der 1. Nullemissionsflughafen der Welt

Raus aus der Klimafalle mit BER, dem ersten Nullemissionsflughafen der Welt.

"ist ein moderner Flughafen mit kurzen Wegen, bei dem das Terminal zwischen den beiden parallel angelegten Start- und Lande­bahnen liegt. Geschäfts­reisenden, Touristen und Unter­nehmen wird die Hauptstadtregion mit dem neuen Flughafen einen Airport mit besten Verbindungen, mit internationalen Flügen, eigenem Autobahnanschluss und einem Bahnhof direkt unter dem Terminal bieten. Je nach Passagier­entwicklung kann der Flug­hafen für bis zu 45 Millionen Fluggäste ausgebaut werden. Damit wird der Flughafen Berlin Brandenburg der deutschen Hauptstadt­region die Kapa­zitäten zur Ver­fügung stellen, die sie in den nächsten Jahr­zehnten benötigt."
gauckeln die Macher von BER den Gläubigen vor.

Die Wahrheit steckt im Text. "Je nach Passagier­entwicklung kann der Flughafen für bis zu 45 Mil­lionen Flug­gäste ausgebaut werden."

Dienstag, 17. Januar 2017

Höhere Stromkosten, weniger Wachstum ( F.A.Z. vom 11.1.17, Rhein- Main- Teil )

Ein mittelständischer Betrieb für Oberflächentechnik in Seligenstadt muss seit 2 Jahren die volle Umlage nach dem EEG- Gesetz bezahlen. Da der Betrieb Metallteile verchromt, benötigt er viel Strom. Auf sechs Millionen Kilowattstunden beziffert der technische Geschäftsführer den Jahresverbrauch. In der Folge muss die Firma nun Mehrkosten durch die Umlage von 260000 Euro im Jahr schultern. Für diese 260000 Euro Mehrkosten könnte die Firma laut Geschäftsführer in Technik investieren und jährlich eine halbe Million Euro zusätzlichen Umsatz erzielen:" Die Umlage ist eine Wachstumsbremse für uns." So weit, so bedauerlich. Aber jetzt kommt der Hammer: Wir sind für die Energiewende, wir finden sie gut, aber sie muss anders bezahlt werden- aus Steuern, meint o.g. Geschäftsführer. Noch Fragen?

Luftverkehr | SPD, Linke, Grüne und die CDU bauen einen Flughafen.

In grauer Vorzeit, raunen Ahnen, sollte nicht weit von Berlin ein neuer Flughafen fertig sein. Die Einweihungsfeier war organisiert, die Polit­prominenz war eingeladen, die Staats­karossen standen bereit. 2011 war es. Willy Brandt heißt das Prachtstück. Brandschutz­mängel zertrümmerten die Feiern.

Heuer haben wir 2017. Ende des Jahres sollte definitiv eingeweiht werden. Jetzt klemmen die Türen. Und wieder wird es nichts mit der Promisause.

Vielleicht 2018? Oder 2019? 2030 könnte es klappen. Die Bundes­regierung plant, zu dekarbo­nisieren.  BER wird Leerflughafen werden. Denn, wo keine Flugzeuge, da kein Publikum, und wo kein Publikum, da braucht's auch keinen Brand­schutz und keine Türen.

Montag, 16. Januar 2017

Gesellschaft und Politik | Quo vadis, CDU?

15. Januar 2017. Nach 43 Mitgliedsjahren gibt Erika Steinbach den Austritt aus der CDU bekannt. Wesentlicher Grund: Bundes­kanzlerin Angela Merkels (CDU) Regierungsstil.

2013 hatte die Union mit 310 Sitzen im Bundestag die Wahl. Sie konnte mit DIE LINKE (64 Sitze), oder mit Bündnis 90/Die Grünen (63 Sitze) oder mit der SPD (193 Sitze) koalieren. Anderer­seits hätte die SPD mit DIE LINKE und mit Bündnis 90/Die Grünen eine 3er-Koalition bilden können. Damals mochte die Union weder DIE LINKE noch die Grünen und die SPD konnte DIE LINKE nicht riechen. So kam es nach 2005-2009 zur Wiedergeburt der Großen Koalition Union/SPD 2013-2017. Im Kabinett Merkel III wurde Sigmar Gabriel (SPD) Vizekanzler. Als Parteivorsitzender und Vizekanzler wollte er der SPD zu neuem Glanz verhelfen.

Direkt nach der Bundestagswahl 2013 wurde in diesem Blog behauptet, dass eine Koalition mit CDU/CSU den Partner zerstören würde. Die Begründung stützte sich im Wesent­lichen auf Angela Merkels Eigen­schaften, die in den beiden vorherigen Kanzler­schaften 2005-2009 (Union/SPD) und 2009-2013 (Union/FDP) zu beobachten waren. Diese Eigen­schaften sind die Konstante im Merkelschen Regieren. Sie haben die SPD 2005-2009 absacken lassen und sie schaffen es jetzt wieder. Sie haben die FDP am Ende von 2009-2013 versinken lassen und sie haben die CDU um Tausende von Wählerstimmen und von Mitgliedern erleichtert. Darunter sind Prominente, wie Erika Steinbach oder Alexander Gauland, der jetzt bei der Alter­native für Deutsch­land (AfD) u. A. im Bundesvorstand ist, der jungen Partei, der sich viele ehemalige CDU'ler zugewandt haben.

Erika Steinbachs Schlußwort lautet: "DAS IST NICHT MEHR MEINE PARTEI!"

Sollte Erika Steinbachs Schlußwort Austrittswillige aktivieren, es ihr jetzt nachzumachen, dann hätte Angela Merkel nicht nur die politischen Konkurrenten zerstört, sondern auch die eigene Partei und, letztendlich, auch Deutschland. Quo vadis, CDU?

Bei der Bundestagswahl im Herbst 2013 erhielten die Union 41,5% der gültigen Stimmen und die SPD 25,7%. Die aktuellen Prognosen liegen bei 35% für die Union (-15% gegenüber 2013) und bei 20% für die SPD (-22%). 2013 hatte die AfD 4,7% der gültigen Stimmen. Die aktuelle Prognose liegt bei 15%.

Zum Blogartikel vom 29.09.2013, eine Woche nach der Bundestagswahl 2013:

Donnerstag, 12. Januar 2017

USA | Wirklichkeit und Wahrheitspresse

Ergänzung: 14.01.2017.

Politiker und Medien in Deutschland reagieren auf Donald Trumps Wahl zum nächsten Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika, als ob die Apokalypse hereingebrochen sei. Über Donald Trump kann jeder denken, was er will. Deutsche Politiker und deutsche Medien müssen akzeptieren, dass der nach dem Wahlrecht der USA gewählte Donald Trump der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika von 2017-2021 sein wird.

Im Vorfeld, während und nach der gestrigen Pressekonferenz wird Donald Trump, immerhin der Präsident der USA ab der nächsten Woche, von Deutschlands politischer und medialer Elite mit Häme überschüttet und beleidigt. Würde Strafgesetzbuch § 103 "Beleidigung von Organen und Vertretern ausländischer Staaten" angewendet werden, verbrächte so manches Mitglied der deutschen "Elite" die nächste Zeit hinter Gittern.

Im Folgenden finden Sie zuerst Links zur New York Times und zum Youtube-Video der Trumpschen Pressekonferenz, die eine Stunde dauert. Es lohnt sich, das Original zu sehen und zu hören und mit den Inhalten von Presseartikeln zu vergleichen.

Dienstag, 10. Januar 2017

Hannover | Eine Stadtverwaltung sucht Strom.

Im städtischen Wald Eilenriede gibt es zwischen Zoo und Steuerndieb (das ist nicht das Finanz­dezernat) die Wald­chaussee, die an Wochen­enden abgeschrankt ist. Die Schranken­betätigung obliegt dem Schranken­betäti­gungsamt. Die Neuerung: Die Schranken werden automatisch betätigt. Mit Elektrizität. Nachhaltig grün. In einer rotgrünen Stadt geht das Strom­zapfen für die elektrische Auto­matik­betäti­gungs­ein­richtung so einfach, wie das Betanken eines Elektro­mobils: Man schließe an Straßen­laternen an und es ströme Strom. Gesagt, geplant, getan. Schilda stellt fest: Die Straßen­laterne hat nur Strom, wenn sie leuchtet. Sie leuchtet, wenn es dunkel ist. Jetzt grübelt das Schranken­betäti­gungs­amt im rotgrünen Rathaus, denn das hatte niemand vorhersehen können. Doch die Stadt­verwaltung verzagt nicht. Sie sucht nach einer Lösung.


Vorschlag: Straßenlaternen für Schrankenbetätigung kurz einschalten.

http://t.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Uebersicht/Automatik-Schranken-an-der-Waldchaussee-funktionieren-nur-im-Dunkeln

Sonntag, 8. Januar 2017

Könige des Umweltschutzes ( F.A.Z. vom 7.1.17, Rhein-Main- Teil )

Vertreter der katholischen Kirche mausern sich zu Klimaexperten. In seiner Enzyklika LAUDATO SI" prangert Papst Franziskus u.a. an, dass wir uns in einer vom Menschen gemachten, besorgniserregenden Erwärmung des Klimasystems befinden.
Im hier vorliegenden Falle nimmt der katholische Dekan Johannes zu Elst beim Empfang der Sternsinger im Frankfurter Römer die Industrieländer in Verantwortung für den Klimawandel, der von Menschen verursacht worden ist. Bei der diesjährigen Sternsinger- Aktion ging es um die Folgen des Klimawandels in Kenia. Die sind Eltz zufolge für die im Norden des Landes lebenden Nomaden verheerend, weil wegen des ausbleibenden Regens Wasser knapp wurde. Mit dem Geld, das die Sternsinger gesammelt haben, sollen in Kenia Brunnen gebaut werden. Die Situation der Menschen in Kenia, der dortige Wassermangel und der Wasserreichtum hierzulande war zuvor auch Thema im zentralen Sternsinger- Gottesdienst im Dom.
Erforschung des Klimawandels: Das katholische Hilfswerk Misereor hat vor einigen Jahren 370000 Euro an das Potsdam- Institut für Klimafolgenforschung gegeben, obwohl das  Institut bereits komplett von Bund und Ländern aus Steuermitteln finanziert wird. Der Chef dieses Instituts, Prof. Schellnhuber, sagt sogar voraus, dass in 60000 Jahren die nächste Eiszeit ausfällt. Noch Fragen?

Freitag, 6. Januar 2017

Gesellschaft | Kirche und Staat

Artikel 7 (3) des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland:
"Der Religionsunterricht ist in den öffentlichen Schulen mit Ausnahme der bekenntnisfreien Schulen ordentliches Lehrfach. [...]."
Warum ist in der Bundesrepublik Deutschland, in der Kirche und Staat angeblich getrennt sind, Religion ein ordentliches Lehrfach in Schulen? Kirche und Staat seien in der Bundesrepublik Deutschland getrennt? Im Grundgesetz steht nichts davon.

Frankreich ist seit 1905 laizistisch. Aus der aktuellen Constitution de la République Française:
Article 1er:
La France est une République indivisible, laïque, démocratique et sociale. Elle assure l’égalité devant la loi de tous les citoyens sans distinction d’origine, de race ou de religion. Elle respecte toutes les croyances. Son organisation est décentralisée.
Der erste Artikel legt im ersten Satz das Wesen der République Française fest: Unteilbar, laizistisch, demokratisch und sozial.

Energiewirtschaft | Mit ethisch unbedenklichem Gas aus Stroh aus der Klima- und Schadstoff-Falle.

Wenn es um Innovationen geht, ist Hannover Spitze. Die enercity, unter dem Dach der rotgrün-gelenkten Stadt­werke Hannover, veran­lassen die Han­nover­sche All­gemeine Zeitung HAZ, mit 23% im Eigen­tum des SPD-Medien­imperiums dd.vg befind­lich, zur Nach­richt über das ethisch unbedenkliche Gas aus Stroh.

Der Link zur HAZ-Bezahlschranke: "Auto fahren mit Erdgas aus Stroh". Zur Presse­meldung der Stadt­werke-Marke ener­city: 06.01,2016, "Hannover tankt Stroh". Dort schwärmt Corinna Klein­mann, Mobili­täts-Expertin von ener­city:
„Mit Bio-Methan aus Reststoffen wie Stroh bieten wir in Hannover einen Aus­weg aus der aktuel­len Klima- und Schad­stoff-Falle.“
Mit ethisch unbedenk­lichem Gas aus Stroh aus der Klima- und Schad­stoff-Falle. In der Wieder­holung klingt es noch ökolo­gischer: Ethisch unbedenk­liches Gas aus Stroh. Man möchte es unendlich oft wieder­holen. Irgend­wann muss man daran glauben. An das ethisch unbedenk­liche Gas aus Stroh. Link zur Verbio AG, dem Produzenten.

Vier Großballen Stroh reichten für 11.500 km, kopiert die HAZ die ener­city-Mel­dung. Im han­nover­schen Stadt­verkehr der dauer­roten Wel­len reichte es für 1/10, sagt der Kenner, wenn man Glück hat.

40 Mil­lionen Personen­kraft­wagen mit 11.500 km/Jahr bräuchten 160 Mil­lionen Groß­ballen Stroh rechnet der Ethik­experte "Stroh im Tank" aus, sofern die Berech­nung nicht lücken­haft ist.

Gewicht eines Großballens? 250 kg bis 500 kg.

Montag, 2. Januar 2017

Gesellschaft | Die Arten von Köpfen im Spiegel der Republik.

"[...] Es gibt drei Arten von Köpfen. Die erste sieht Alles von selbst ein; die zweite begreift es, wenn Andre die Sache darlegen; die dritte sieht nichts ein, weder von selbst, noch durch die Bemühungen Andrer. Die ersten sind die vorzüglichsten, die zweiten sind noch immer vortrefflich, die letzte Art ist aber zu nichts nütze. [...]."

Nicolò Machiavelli, Der Fürst, Kapitel 22: Von den Ministern.

Sonntag, 1. Januar 2017

Bundesrepublik | Weichlichkeit oder Verteidigung des Landes?

"Und im Gegentheil sieht man, daß, wenn die Fürsten mehr auf die Weichlichkeiten als auf die Waffen bedacht gewesen sind, sie ihre Staaten verloren haben. Und die erste Ursache, die dich darum bringt, ist die Verachtung dieses Handwerks; die Ursach, die dir dazu verhilft, ist die Meisterschaft in diesem Handwerk. Francesco Sforza wurde, weil er bewaffnet war, aus einem Privatmann Herzog von Mailand; und seine Söhne wurden, weil sie das Ungemach und die Anstrengungen der Waffen scheuten, aus Herzögen Privatleute. Denn das Unbewaffnetseyn, neben andern Schäden, die es dir zufügt, macht dich verächtlich, welches eine jener Schimpflichkeiten ist, vor denen ein Fürst sich hüthen muß, wie unten gesagt werden wird: denn zwischen einem Bewaffneten und einem Unbewaffneten findet gar kein Verhältniß statt; und es widerspricht der Vernunft, daß wer bewaffnet ist, von freien Stücken Dem, der es nicht ist, gehorchen, und daß der Unbewaffnete unter seinen bewaffneten Dienern sicher seyn sollte: weil, wo in dem Einen Verdacht, und im Andern Geringschätzung ist, sie unmöglich zusammen gutthun können. Und darum kann ein Fürst, der auf die Miliz sich nicht versteht, des übrigen Mißgeschicks zu geschweigen, wie gedacht, von seinen Soldaten weder geachtet seyn, noch ihnen trauen. Er darf daher die Gedanken niemals von dieser Übung des Krieges wenden, und muß sich im Frieden darinnen mehr als im Kriege üben: was er auf zweyerlei Art thun kann: erstens mit Werken, und dann im Geiste. Und was die Werke betrifft, so muß er, außer daß er die Seinigen in guter Ordnung und Übung erhält, immer ein fleissiger Jäger seyn, [...]".

Nicolò Machiavelli (15./16. Jahrhundert), Der Fürst, Kapitel 14: Was dem Fürsten in Hinsicht auf Kriegswesen obliegt.

Auf was ist Deutschlands Fürstenschaft des 21. Jahrhundert mehr bedacht: Das Land gegen Agressoren verteidigen oder der Weichlichkeit huldigen?

Bundesregierung | Aus der Adjektivbibliothek der Pressemaschinerie.

Pressemitteilung der Bundesregierung Nr. 01/2017 vom 01.01.2017: "Bundeskanzlerin Merkel kondoliert dem türkischen Präsidenten Erdogan"
"Wieder haben Terroristen in Ihrem Land zugeschlagen. In Istanbul haben sie einen menschen­verachtenden, hinter­hältigen Anschlag auf Menschen verübt, die gemein­sam den Jahres­wechsel feiern wollten. [...]."
Wozu die Adjektive? Gibt es Terroranschläge, die nicht "menschen­verachtend" und "hinter­hältig" sind? Wäre der Terror­anschlag nicht "menschen­verachtend" gewesen, wenn der Terrorist im Smoking und nicht "hinter­hältig" im Kostüm eines Weihnachts­mannes getötet hätte?

"Wenn Sie ein Adjektiv sehen, bringen Sie es um", soll Mark Twain empfohlen haben, Georges Clemen­ceau wollte die Redak­teure sehen: „Bevor Sie ein Adjektiv hin­schrei­ben, kom­men Sie zu mir in den drit­ten Stock und fragen, ob es nötig ist.“

Eisenbahnen | Deutschland lässt China erblassen.

Pressemitteilung 210/2016 des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur BMVI vom 29.12.2016: "Ferlemann: Weitere 124 Millionen für das Sofort­programm Seehafen-Hinterlandverkehr II".

Die Tranche umfasst 17 Maßnahmen, die Deutschland an die Welt­spitze der eisen­bahn­betrei­benden Nationen kata­pul­­tieren werden. Zu den Leuchtturmprojekten gehören der Neubau einer Weichen­­verbindung in Fulda-Bronn­zell, die Errichtung eines Licht­sperr­signals in Heppen­heim und der Bau eines Kranes in Ulm.

Die Liste des BMVI, die China erblassen lassen wird, das Land, dessen Hoch­geschwindig­keitsnetz in den nächsten Jahren für runde 500 Mil­liarden Euro um 30.000 km ausgebaut werden soll.

Windkraft | Es lebe der Schwarzstorch !

Der Schwarzstorch schafft, was der Bevölkerung verboten ist.

Pressemitteilung des Regierungspräsidiums Darmstadt vom 30.12.2016: "Büdingen: Windpark „Christinenhof“ vom RP abgelehnt."

Auszug:
"Der vom Wiesbadener Unternehmen ABO Wind AG beantragte Windpark „Christinenhof“ bei Büdingen darf nicht errichtet werden. Das Regierungspräsidium Darmstadt hat heute das immissionsschutzrechtliche Genehmigungsverfahren für die beantragen fünf Windenergieanlagen (WEA) bei Büdingen-Dudenrod und Kefenrod-Bindsachsen abgeschlossen und den Genehmigungsantrag wegen des Eintritts artenschutzrechtlicher Verbote abgelehnt. [...]

In der Nähe der geplanten Windenergieanlagen befindet sich ein Schwarzstorchhorst, der seit Jahren von Schwarzstörchen erfolgreich genutzt wird. Nachweislich überfliegen die Schwarzstörche zur Nahrungssuche regelmäßig in kritischer Höhe den Bereich des geplanten Windparks. Damit tritt eine artenschutzrechtliche Regelung ein, wonach es verboten ist, besonders geschützte Arten zu töten. Das Risiko für die hier brütenden Schwarzstörche durch die Windenergieanlagen getötet zu werden würde signifikant erhöht. Dies führt zur Ablehnung des Vorhabens."
Es lebe der Schwarzstorch!

Link: Wanderfalken lieben Kernkraftwerk.

Die neue deutsche Leidkultur.

"Die Schutzgebenden haben Schutz vor den Schutzsuchenden zu suchen."