Montag, 31. Oktober 2016

Müll | Vorwärts immer. Rückwärts nimmer. Es rauscht der Medienwald.

Müllautos dürfen nicht mehr rückwärts fahren, rauscht es im Medienwald.

Müllautos, heute werden sie artgerecht "Feinstaubfreie dreiachsige Donnerbüchsen für die Abholung von Restmüll, Altglas, Altpapier, Plastik­tüten, Rest­wert­stoffen und Biomist" geheißen, bringen die Nation voran. Sie sind wahre Vor­reiter. Besonders, wenn sie bevorzugt im Berufs­verkehr die Straßen verstopfen. Freitags sehr früh ist dann Feier­abend. Volle zurück­gebliebene Ton­nen und Con­tainer müssen halt warten. Die nächste Woche kommt bestimmt.

Diese Fahrzeuge, nennen wir sie der Einfachheit halber Müllautos, haben Motoren und Ge­triebe. Die Getriebe erlau­ben die Anpas­sung der Ge­schwindig­keit an die Fähig­keiten des Motors in Abhängig­keit von Müll­auto­last und geo­graphischen Gege­ben­heiten. Mathe­matisch aus­gedrückt: Müllauto = f(Getr, Geschw, Müll, Geo, Mot).

Das Getriebe ist kompliziert. Es hat viele Vorwärts­gänge für die Vorwärts­fahrt und mindestens 1 Rück­wärts­gang für die Rück­wärts­fahrt. Deshalb ist das Ge­triebe auch sehr teuer.

Kostete es, was es wollte, grübelten Heerscharen von Strategen in Dörfern, Städten, Ländern und über­all über Kosten­senkung. Irgend­wann fuhr der Blitz in die Hirne und heraus quoll die Jahr­tausend­lösung. Andere etwas ver­bieten zu lassen, ist bes­ser, als es selbst zu tun. Also ließen die Gemeinwohl­strategen die eigene Unfall­ver­sicherung über die selbst beein­flusste Berufs­genos­senschaft für Müll­autos die Rück­wärts­fahrt verbieten. Gesagt, getan. Rückwärts­fahren ist verboten. Jetzt steht in vierund­zwanzig­tausend­drei­hundert­und­zwölf Aus­schrei­bungs­doku­menten für inner­deutsche, ost­deutsche und europa­weite Müll­auto-Aus­schrei­bungen: Kein Rück­wärts­gang.

Ohne Rückwärtsgang folgt Müllexplosion in engen Straßen. Abriß der Häuser und Verbrei­terung der Straßen zu müll­auto­taug­lichen Renn­strecken schei­terte am grünen Spontan­veto, noch ehe die greise SPD über­haupt ange­fangen hatte zu erfas­sen, worum es geht. Als Gegen­leistung für die Abreiß­zustim­mung verlangten die Grünen vier­spurige, kreuzungs­freie Schnellrad­fahr­bahnen in alle Rich­tungen. Zähnefletschend und nur des Macht­er­haltes wegen stimmte die SPD zu, wachsendes Brutto­sozial­produkt visio­nierend. An Helmut Schmidts Therapie kann sich heute keine Jung­soziali­sierende und kein Jung­soziali­sieren­der mehr erin­nern. "Wer Visionen hat, soll zum Arzt gehen", sagte der letzte wahre Sozial­demo­krat. Danach folgte nur noch Nachschub für s. o.

Proteste des Volkes gegen Abriß werden mit Verweis auf privi­legier­tes Müll­auto­rück­wärts­fahr­verbot nieder­gebügelt.

Vorwärts. Vorwärts. Vorwärts. Dem Titel der siechenden Partei­postille gehorchend treibt die Parla­mentarische Parteien­diktatur Deutsch­land in den Ab­grund.

Müllautos dürfen nicht mehr rückwärts fahren, rauscht es im Medienwald. Stimmt es, oder stimmt es nicht?

Links:
  1. http://www.kuvb.de/fileadmin/daten/dokumente/GBI/UVVen/v-c27.pdf
  2. http://t.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Uebersicht/Entsorger-aha-muss-neue-Muellautos-fuer-die-Region-Hannover-kaufen
  3. http://www.derwesten.de/wp/staedte/hagen/rueckwaertsfahrverbot-hagen-muss-1300-strassen-pruefen-id11862259.html

PS.: §7 der UVV-V C27 der Kommunalen Unfallversicherung Bayern erlaubt das Rückwärtsfahren, siehe 1. Link. Warum das Rauschen im Medienwald?

Mittwoch, 26. Oktober 2016

Klimawandel | Frau Richter und der 1. Klimaflüchtling aus Tuvalu.

FAZ, 26.10.2016: "Der Klimawandel macht alles nur noch schlimmer".

2007 schleppte Frau Richter mit ihrer Reise tonnenweise übles CO2 nach Tuvalu. Heute beklagt sie das verheerende Wirken ihrer klimafeindlichen Reisen. Tuvalu geht unter und Frau Richter ist Schuld daran. Pfui, Frau Richter. Erst denken, dann jammern. Jetzt ist es zu spät. So lässt sich die Welt nicht retten.

Da muss Herr Müller-Jung aber aufpassen, dass Kollegin Richter ihn nicht vom Throne stößt.

Dienstag, 25. Oktober 2016

Klimawandel | Eurexokratie beschließt Verarmung der Bevölkerung.

Pressemeldung des Potsdam-Institutes für Klimafolgenforschung (PIK) vom 21.10.2016: "EU-Kommission beruft Spitzenberater für Dekar­boni­sierung unter Leitung von Schellnhuber". Link: https://www.pik-potsdam.de/aktuelles/pressemitteilungen/eu-kommission-beruft-spitzenberater-fuer-dekarbonisierung-unter-leitung-von-schellnhuber

Mit der Ernennung des ausgewiesenen Kohlenstoff- und Kern­kraft­hassers Schelln­huber, Gründer und Chef des klima­wandeln­den PIK, zum Vor­sitzen­den der EU-Dekar­boni­sierungs­brigade hat die exe­kutiv organi­sierte EU-Kom­mis­sion absolu­tistisch beschlos­sen, die EU-Bevöl­kerung in die Armut zu treiben.

Einer nicht demokratisch gewählten EU-Kommission darf nicht das Recht einge­räumt werden, absolu­tistisch über die Köpfe der 450 Mil­lionen EU-Bürger (ohne GB) zu bestim­men.

Die EU muss bleiben. Die Eurexokratie, die Europäische Exe­kutiv-Auto­kratie, die Herr­schaft der EU-Kom­mis­sion, die EU-Beherr­schung durch die Re­gierun­gen der Mit­glieds­länder, muss beendet wer­den.

Die Staatsform der EU muss demokratisch werden.

Links:

Anmerkungen zur Energiewende.

In Deutschland ist eine Leistung von rund 87000 Megawatt aus Windkraft- und Solaranlagen installiert. In einem Gedankenexperiment wird nun angenommen, dass das Land Bayern durch den gesamten bisher in Deutschland installierten Kraftwerkspark aus Sonne und Wind versorgt wird. Legt man nun die Einspeisekurve über die Stromverbrauchskurve aus Bayern ( Stromszenario 2021 zur Deckung des Strombedarfs in Bayern ), so kann man unschwer feststellen, dass die o.g. erneuerbaren Energien nicht in der Lage sind, den Bedarf von Bayern kontinuierlich übers Jahr gesehen, zu decken. Mit anderen Worten, die gewaltige installierte Leistung von 87000 MW aus" Sonne und Wind" reicht nicht aus, um ein Band von ca. 10000 MW in Bayern zu versorgen. Gleichwohl haben die Ministerpräsidentin von Rheinland- Pfalz bzw. die Ministerpräsidenten von Schleswig- Holstein und Mecklenburg- Vorpommern das ergeizige Ziel ausgegeben, die Stromversorgung ihrer Länder zu 100 Prozent auf Erneuerbare bis zum Jahre 2020 umzustellen. Gegen diese unprofessionellen Aussagen der Politik ist offensichtlich" kein Kraut "gewachsen. Kein Vertreter eines Wirtschaftsverbandes, kein Vertreter eines Wirtschaftsinstitutes und schon gar kein Vertreter eines EVU haben je diese Aussagen in Frage gestellt. Im Gegenteil, man befleißigt sich zu sagen, die Energiewende sei eine Herausforderung,wenn es eine Nation schafft, kann es nur Deutschland sein. Kein Wunder, dass bei einem solchen geäußerten physilalischen Humbug in weiten Teilen der Bevölkerung schwerwiegende Fehleinschätzungen zum Potential dieser Erzeugungsanlagen vorliegen. Hinzu kommt, dass die Medien diesen Unsinn in regelmäßigen Abständen veröffentlichen. Die Zahlung der Verbraucher für die EEG- Umlage von schlappen 24 Milliarden Euro ist wohl nur als Randnotiz zu betrachten.
Der grüne Staatssekretär Baake im Wirtschaftsministerium kommentiert die Energiewende mit den Worten: Wir müssen heute die richtigen energiepolitischen Rahmenbedingungen setzen, um absehbare Fehlinvestitionen zu vermeiden. Ziel ist es, die fossilenEnergieträger Öl, Kohle und Gas durch Energieeffizienztechnologien und erneuerbare Energien zu ersetzen.

P.S. Da die o.g. Bundesländer in ihrer Stromversorgung mit den erneuerbaren Energien bis 2020 autark sein wollen, können diese Länder ab 2021 vom übrigen Stromnetz getrennt werden.

Montag, 24. Oktober 2016

Energiewende | Frau Kemfert murmelt.

Kleine Kinder murmeln mit Glaskugeln. Frau Kemfert murmelt mit Deutschland.

"[...] Nicht die Energiewende ist teuer, sondern die Nicht Energiewende. Durch die Energiewende werden Investitionen getätigt, die Wertschöpfung und Arbeitsplätze hervorbringen. Die Altlasten des vergangenen Energiesystems sind es, die Kosten-Tsunamis verursachen: der Rückbau der Atomkraftwerke, die Endlagerung des Atommülls, die Umwelt- und Gesundheitskosten der Kohlekraftwerke. Tatsächlich haben erneuerbare Energien schon in erheblichem Umfang konventionelle Kraftwerke ersetzt; heute könnten ohne Gefahr eines Blackouts alle Atomkraftwerke in Deutschland abgeschaltet werden. [...]"
Ein Blick aus Frau Kemferts Elfenbeinturm in die Realität. Was erhalten wir für 29 Mrd. Euro EEG-Umlage 2017 (incl. MwSt.)? Blogbeitrag vom 14.10.2016: "Energiewende | Unsere Devise heißt .... Die EEG-Umlage soll nicht steigen."

Frau Kemfert ist seit Jahren emsigste Kämpferin gegen Klimawandel, für Energiewende, gegen Kohlekraftwerke, gegen Atomkraftwerke, kurz: Frau Kemfert kämpft für alles, was das Parteienkartell befiehlt, und sie wird belohnt: Frau Kemfert wurde auf Vorschlag des von Barbara Hendricks (SPD) geführten Bundesumwelt­ministeriums am 27.04.2016 von der Bundesregierung für die Periode Juli 2016 bis Juni 2020 in den Sachver­ständigenrat für Umwelt­fragen berufen. Link: Pressemeldung des DIW vom 28.04.2016. Im Mantel eines seriös erscheinenden Institutes macht Frau Kemfert linientreue Propaganda für die Regierung. Zufall?

Regierung will mit uns sprechen. | Video-Podcast der Bundeskanzlerin #33/2016 vom 22.10.2016.

  Die Blökflöte.  

Zeitenwende. Die Regierung hat beschlossen, mit uns zu sprechen. Sie will nicht mehr nur Gesetze machen, die für sie wichtig sind. Sie will, die Bundestagswahl naht, auch wissen, was uns wichtig ist.

Mehr über Berliner Regierungskunst in der Moving Picture Show #33/2016 - "Merkel: Bericht zeigt, was Menschen wichtig ist." und hier als Text im  PDF des Video-Podcast #33/2016.

Sonntag, 23. Oktober 2016

Bundespräsident | Wählst du meinen Präsidenten, wähle ich deine Kanzlerin.

Das Parteienkartell kungelt einen Bundespräsidenten aus. Nach Herrn Gauck, den CDU, CSU und FDP im Taxi gefunden hatten, und den die linientreue Bundesversammlung dann gehorsam wählte, ist jetzt wieder ein Kandidat der SPD an der Reihe.

Was schert uns das Volk? Direktwahl? Grundgesetz ändern? Soll der Souverän uns in Ruhe lassen und den Mund halten. Wir wissen, was gut für uns ist.

Herr Steinmeier (SPD), schlägt Sigmar Gabriel (SPD) vor, sei der geignete Kandidat für das höchste Amt im Staate. Werde er Bundespräsident! http://t.haz.de/Nachrichten/Politik/Deutschland-Welt/Steinmeier-soll-Bundespraesident-werden

Der Bundespräsident, so wissen wir, ist der Bundeskanzlerin schnuppe. Gesetze ebenso. Braucht sie einen Präsidenten? Wozu? Sie macht, was sie will. Das Parlament braucht sie auch nicht. Sie hat einen Kauder.

Aber zum vierten Male Bundeskanzlerin werden, und dann zum fünften Mal, das will sie schon. Wer, außer ihr, könnte auch so schön Weihnachtslieder unter dem hohen C trällern?

Also heißt der Handel: Ich wähle deinen Bundespräsidenten. Du wählst mich.

So macht Parteiendiktatur Spaß!

Freitag, 21. Oktober 2016

Energiewende | EEG-Umlage 2017. Zwei Akteure, zwei Zahlensätze.

Beim Vergleich der Veröffentlichungen der Bundesnetzagentur (BNA) und der vier Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) zur EEG-Umlage 2017 fällt auf, dass die Beträge unterschiedlich sind. Eine Nachfrage bei der BNA klärt etwas auf.

Gemeinsame Pressemitteilung der vier Übertragungsnetzbetreiber vom 14.10.2016: "EEG-Umlage 2017 beträgt 6,880 Cent pro Kilowattstunde". Auszug:
[...] Zur EEG-Umlage: Die EEG-Umlage wurde von den Über­tragungs­netz­betreibern im Auftrag des Gesetz­gebers auf Basis von Prog­nosen unab­hängiger Gutachter ermittelt. Danach ergibt sich für 2017 ein Umlagebetrag von 23,98 Milliarden Euro (Vergütung an Anlagebetreiber abzüglich Gegenwert durch Börsen­erlöse sowie Berück­sichtigung EEG Konto­stand und Liquidi­täts­reserve). [...]
Im Einzelnen: Vgl. Seite 15 der Dokumentation "Prognose der EEG-Umlage 2017 nach AusglMechV" , oder: http://tinyurl.com/gupsccw. Auf Seite 15 wird aufgeschlüsselt, Auszug:

Fazit ÜNB:
Auszahlung an Anlagenbetreiber: 25,7 Mrd. Euro
Prognostizierte Erlöse: 1,4 Mrd. Euro
Umlagebetrag: 24 Mrd. Euro

Alle Beträge ÜNB und BNA zuzüglich 19% MwSt..

Dienstag, 18. Oktober 2016

Technik | Alexander Dobrindts (CSU) Megabit-pro-Sekunde-Schwärmerei und Südkoreas Multi-Gigabit/s-Realität

Südkorea
Staatliches Ziel: Bis 2020 in allen Haushalten 1 Gbit/s
Gegenwart: ComputerBase, 17.10.2016: "Erste Haushalte in Südkorea erhalten 52,5 Gbit/s"

Old-Germany
Staatliches Ziel: Bis 2018 in allen Haushalten 50 Mbit/s.
Gegenwart: Kennt jeder.
Zukunft: FAZ, 27.09.2016: "Dobrindt will ultraschnelles Internet bis 2025"

Samstag, 15. Oktober 2016

Rundfunkbeitragstaatsvertrag | NDR auf Lustreise in China.

China eröffnet sein Hannover. NDR ist in China dabei. https://goo.gl/JeJmCd

Da scheint die Demokratiezwangsabgabe an NDR und Co. ja noch reichlich gesenkt werden können. Am Besten auf Null.

Energiewirtschaft | Staatswirtschaft oder DDR 2.0.

Im Namen der Regierung! Die Bundesnetzagentur diktiert, wieviel privatrechtliche Unternehmen verdienen dürfen.

Pressemitteilung vom 12.10.2016: "Bundesnetzagentur legt Eigenkapitalrenditen für Strom- und Gasnetze fest." http://www.bundesnetzagentur.de/cln_1431/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2016/161012_EKZ.html?nn=265778

Was auf den ersten Blick kundenfreundlich aussieht, ist auf den zweiten Blick Staatswirtschaft pur. Die DDR grüßt.

Freitag, 14. Oktober 2016

Energiewende | Unsere Devise heißt .... Die EEG-Umlage soll nicht steigen.

09. Juni 2011, Regierungserklärung von Bundeskanzlerin Angela Merkel zur Energiepolitik "Der Weg zur Energie der Zukunft", Auszug:
"[...] Unsere Devise heißt: Die Unternehmen genauso wie die Bürgerinnen und Bürger in Deutschland müssen auch in Zukunft mit bezahlbarem Strom versorgt werden. Deshalb wollen wir die erneuerbaren Energien schneller zur Marktreife führen und effizienter gestalten. Die EEG-Umlage soll nicht über ihre heutige Größenordnung hinaus steigen; heute liegt sie bei etwa 3,5 Cent pro Kilowattstunde. Langfristig wollen wir die Kosten für die Vergütung des Stroms aus erneuerbaren Energien deutlich senken. [...]"
14. Oktober 2016, Pressemitteilung der Übertragungsnetzbetreiber: "EEG-Umlage 2017 beträgt 6,880 Cent pro Kilowattstunde"

Blicken wir zurück.
Vgl. untenstehende Tabelle und Blogbeitrag "EEG-Umlage und Stromrechnung".

2005 übernahm Angela Merkel mit dem CDU/CSU/SPD-Kabinett Merkel I die Kanzlerschaft. Die EEG-Umlage betrug 0,79 ct/kWh (incl. 19% MwSt.).

2011 betrug die EEG-Umlage 4,20 ct/kWh incl. MwSt.. Im März überschwemmte der Seebeben-Tsunami die japanische Kernkraftwerksanlage Fukushima. Frau Merkel beschloss im CDU/CSU/FDP-Kabinett Merkel II den Ausstieg aus der friedlichen Nutzung der Kernenergie, beschloss die Energiewende und versicherte am 09. Juni 2011, dass die EEG-Umlage nicht über die "heutige Größenordnung hinaus steigen" solle. Das Volk hätte daran denken müssen, dass Physiker unter "Größenordnungen" Zehnerpotenzen verstehen. Insofern ist noch Luft nach oben.

2017. Das CDU/CSU/SPD-Kabinett Merkel III regiert. Die EEG-Umlage wird 8,19 ct/kWh incl. MwSt. betragen. Die als weltweites Vorbild gepriesene Energiewende kostet den Haushaltskunden mit durchschnittlichen 3.500 kWh im kommenden Jahr 2017 fast 300 Euro, oder monatlich 25 Euro, der Preis der sogenannten Jürgen-Trittin-Atomeiskugel. Von der Gesamtsumme erhält der Bundesfinanzminister rd. 5 Milliarden Euro an MwSt., mit denen die Stromkunden BER und weltweites Sponsoring zu finanzieren haben.

Was erhalten wir dafür?

Donnerstag, 13. Oktober 2016

Die BahnCard. Mit 100 Prozent Ökostrom.

Als Bahncard- Inhaber stellt sich die Frage, wie bekommt die Bahn das hin, über nur eine Leitung, nur einen Stromabnehmer und nur ein Antriebsaggregat genau so viel Ökostrom abzuzapfen, wie Bahncard- Inhaber im Zug sitzen. Alle Nicht- Bahncard-Inhaber sollen doch sicher weiterhin den konventionellen Strom verbrauchen, der das Klima vernichtet. Vor allem aber stellt sich die Frage für den Bahncard- Reisenden, was passiert, wenn die Sonne nicht scheint und der Wind nicht weht. Hält der ICE dann auf freier Strecke an und alle Bahncard- Reisenden müssen aussteigen und nur die Nicht- Bahncard- Inhaber dürfen weiterfahren, weil der ICE ja jetzt nur noch mit dem klimaschädlichen, koventionellen Strom weiter fährt?
Was sagt die Bahn? Auf Grundlage der Fahrten der Bahncard-Kunden kann die benötigte Strommenge je Bahncard- Kunde ermittelt werden. Der Ökostrom wird zusätzlich von der DB eingekauft und aus deutschen und österreichischen Wasserkraftanlagen beschafft. Die Strombeschaffung erfolgt physikalisch und wird von den Wasserkraftwerken über das 50 Hz- Verbundnetz zu den jeweiligen Umrichtern und Umformern transportiert und in das 16,7 Hz- Bahnstromnetz eingespeist. Er ersetzt dort den herkömmlichen Strommix. Noch Fragen?

Mittwoch, 12. Oktober 2016

Bildung | Kerncurriculum - Kompetenz mit Mettal

Schüler sollen nichts mehr wissen. Auf Zensuren wird verzichtet. Vom Stress des Lernens getrieben, würden die armen Kleinen (Kinder­armut: Ein weiteres neo­deutsches Problem) reihen­weise volltraumatisiert Smart­phones gegen Tafel und Wände werfen (wurde mit Kreide­kästen schon vor über 50 Jahren erfolgreich geübt, ohne seelische Schäden hinter­lassen zu haben) und sie würden daran seelisch elendig­lich zugrunde gehen, jahr­zehnte­lang auf schwarzen Sofas eben­solcher Seelen­klempner verbringen müs­send.

Furchtbare Perspektive. Ungesäumt wurde die gewerkschaftlich dominierte linkspopu­listische Bildungs­maschinerie ange­worfen, dachte nicht viel und trans­formierte den Lehr­plan zum Kern­curriculum.

Niedersachsen. Der Filter CuVo-Art = Kerncurricula führt zu 137 Ergebnissen. Link, Abfrage am 12.10.2016: "Curriculare Vorgaben für den Unter­richt in all­gemein bildenden Schulen und im Beruf­lichen Gymnasium"

Sonntag, 9. Oktober 2016

Deutschland | Agora Verkehrswende und der Untergang der deutschen Nation

Seit einigen Jahren agitiert das Lobbyinstitut Agora Energie­wende für die gesell­schaft­liche Trans­for­mation Deutsch­lands in eine kohlen­stoff­freie Zukunft. Das Vehikel nennt sich Energie­wende, identisch mit der von Bundes­kanzlerin Angela Merkel propa­gierten. Die Energie­wirtschaft muss ohne Kohlen­stoffe aus­kom­men. Das Volk muss es erdul­den. Die Chemie­indu­strie wird folgen. Der Bundes­verband der Deutschen Indu­strie BDI bejubelte Frau Merkels Rede auf dem Ver­bands­tag 2016. Gleich­geschaltet. Kleinen Schrit­ten werden größere fol­gen. Die Einkaufs­tüten aus Poly­ethylen, umwelt­freund­licher als Papier und Baum­wolle, wurden als erste von den kohlen­stoff­phoben Gift­pfeilen abge­schos­sen. Das Volk ist be­geistert und schreit "Wir wol­len weniger Plastik produ­zieren!" Vor 80 Jahren wollte das Volk keine But­ter produ­zieren. Die Kata­strophe ken­nen wir. Heute will das Volk Enteig­nung statt Plastik­tüten. Im Namen der Klima­wandel­kirche für die gesell­schaft­liche Trans­for­mation. Bei Volks­wagen wurde Prof. Eden­hofer, stellv. Direktor beim Klima­wandel­lobbyisten Pots­dam-Insti­tut für Klima­folgen­for­schung PIK und Direk­tor beim Merca­tor Research Institute on Global Commons and Climate Change, in den Konzern Nach­haltig­keits­beirat berufen. Gleich­geschaltet. Die Kata­strophe wird kom­men.

Heute ruiniere ich Deutschland und morgen die ganze Welt. | Bundeskanzlerin Angela Merkel im Video-Podcast #31/2016.

Das ist die Berliner Luft, Luft, Luft - die größenwahnsinnig zu machen scheint.

Heute, am 09. Oktober, "bricht die Kanzlerin zu einer dreitägigen Afrikareise auf. Leitmotiv der Reise ist die Zusammenarbeit in der Migrationspolitik. Vor Äthiopien besucht die Kanzlerin zunächst Mali und Niger. Diese Länder sind für uns zentrale Staaten im Rahmen der EU-Migrationspartnerschaften. Schwerpunktthemen der Gespräche sind die wirtschaftliche Entwicklung, Migration und Rückführung, Kampf gegen den Terrorismus sowie der Friedensprozess in Mali und die Stabilisierung in der Region." (Zitat aus dem Terminkalender der Bundeskanzlerin).

Gestern, 08. Oktober, hielt Frau Merkel wieder die samstägliche Videoandacht von der Bundeskanzel und erklärte der Fragenableserin, der Politikstudentin Esther Gardei-Schilling, und den Untertanen 1. die ewige Unabkömmlichkeit und 2. die heilige Pflicht, den Nachbarn Afrika in Obhut nehmen zu müssen. Afrikas Bevölkerung werde sich in 35 Jahren auf 2,6 Milliarden Einwohner verdoppelt haben. Deutschlands 80 Millionen Bewohner müssten eingreifen, die Führung der Bundeskanzlerin überlassen und mit deutscher Gründlichkeit, deutscher Präzision, deutscher Baukunst, deutscher Ingenieurskunst und mit deutschem Steuerrecht den 1.300 Millionen Afrikanern den Weg zu 2.600 Millionen Afrikanern weisen. Die Zukunft Afrikas ist deutsch. Link zum Text des Video-Podcast #31/2016.

Samstag, 8. Oktober 2016

Ökodiktatur | Leute, kauft Rollatoren! Das Parteienkartell will Neuzulassung von Benzin- und Dieselautos ab 2030 verbieten!

DIE WELT, 08.10.2016: "Bundesländer für Verbot von Benzin- und Dieselautos"

2030 ist in 14 Jahren. Schluß jetzt mit der Ökodiktatur des Parteienkartells.

Gesellschaft | Volkswagen wird nachhaltig.

06. Oktober 2016. Der Tag der Deutschen Industrie 2016. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) war Gastrednerin. Die Crème de la crème der deutschen Industrie bejubelte die Rede der Bundeskanzlerin. Link zum Video: https://youtu.be/e3D68EKi5Yk

Alles gut. Alles richtig. Die Deutsche Industrie ist systemkonform.

29. September 2016. Nachricht der Volkswagen AG. Volkswagen Konzern beruft internationalen Nachhaltigkeitsbeirat. Auszugsweise (Abfrage am 08.10.2016):

Die Mitglieder des Konzern Nachhaltigkeitsbeirats sind:
  • Prof. Dr. Ottmar Edenhofer – stellvertretender Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, Direktor des Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change
  • Connie Hedegaard – ehemalige EU-Kommissarin für Klimaschutz
  • Prof. Dr. Gesche Joost – Professorin an der Universität der Künste in Berlin
  • Georg Kell – Gründungsdirektor UN Global Compact
  • Yves Leterme – ehemaliger stellvertretender Generalsekretär der OECD und ehemaliger Premierminister von Belgien
  • Prof. Dr. Gertrude Lübbe-Wolff – ehemalige Richterin am Bundesverfassungsgericht
  • Margo T. Oge, ehemalige Direktorin Transportation Air Quality, US Environmental Protection Agency (EPA)
  • Michael Sommer, ehemaliger Vorsitzender des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB)
  •  Elhadj As Sy, Generalsekretär der Internationalen Rotkreuz-Rothalbmond-Föderation (IFRC)
Link: Lebensläufe der Mitglieder des Konzern-Nachhaltigkeitsbeirates

Alles gut. Alles richtig. Alles nachhaltig. Volkswagen tritt der Klimawandelkirche bei. 

Beruferaten | Was war Gott?

Was war Gott? Machen Sie bitte eine typische Handbewegung! Schrumm, kratsch - die Handbewegung.

Gott war Jurist! Jurist? Ja. 10 Gesetze, schrumm, kratsch, mehr war nicht. Wäre er Ingenieur gewesen, hätte er einen ordentlichen Menschen konstruiert, der nicht 0,04% CO2 einatmet, daraus 4% CO2 macht, die wieder ausstößt, das Klima erwärmt und im Kaufhaus auch noch Plastiktüten verlangt.

Dienstag, 4. Oktober 2016

Im Namen des Klimawandels | Der 100%-regenerative-Energien-Belieferungstrick oder die virtuelle Grünstrombelieferung.

Die regenerative Flatrate von innogy: https://www.innogy.com/web/cms/de/3234468/fuer-zuhause/energie-beziehen/strom-jahresflat/

Auszug von der innogy-Website (Abfrage am 04.10.2016):
"Der Strom für das Angebot stammt zu 100 % aus regenerativen Energien und reduziert auch bei Mehr­verbrauch die Auswirkungen auf das Klima bzw. Ihre persönliche CO2-Bilanz!",
preist innogy die neue Strom­flat­rate für hundert­prozentigen Grün­strom an. Immer grün? Auch im Dunkeln bei Windstille? Wie schafft innogy dieses Wunder? Ein ver­schachtel­ter Satz entwun­dert das Wun­der.

Montag, 3. Oktober 2016

Sex | Der gentechnikfreie Schraubenschlüssel.

Sex bedeutet in der englischen Sprache Geschlecht, genau wie sexe in der französi­schen Sprache, oder auch gender, wieder­um in der engli­schen Sprache.

Nun darf den deutschen geschätzt 500.000 Gleich­stel­lungs- und Anti­diskrimi­nierungs­beauf­trag­tenInnen keines­wegs zuge­mutet werden, das uralte Wort "Geschlecht", pfui, zu nehmen, wenn es um die hier­zulande brach liegende Gerech­tig­keit zwischen Mann und Frau und Rohr­zange und Rohr­zängin geht. Der Begriff muss etwas her­geben. "Sex", zwar etwas Fremd­ländisches, scheint bei RotenInnen und GrünenInnen den­noch eher nicht in Frage zu kommen. Besser "Gender", das macht mehr her.

Vor 3 Jahren schon sprang die Leip­ziger Univer­sität sex­kastriert in die Mo­derne. "Vater­land ist tot - Täter in Leipzig gefasst."

Samstag, 1. Oktober 2016

Energiewende | Crex crex und Königin fordern freies Fliegen!

Crex crex, der Wachtelkönig, selten gesichtete Allzweckwaffe jedes aufrechten Öko­akti­visten, wandelt sich zum Retter des Vater­landes vor Wind­mühlen­monstern. Wo Crex crex gesichtet sein sollte, ist es aus mit der Mühle. Wo Feder­vieh und Hunde fliegen, müssen Wind­mühlen weichen, sagt der Bayer­ische Verwal­tungs­­gerichts­hof für den Frei­staat: http://www.vernunftkraft-niedersachsen.de/?p=353

Im Freistaat sind die "Abstandsempfehlungen für Windenergieanlagen zu bedeutsamen Vogel­lebens­räumen sowie Brut­plätzen ausge­wählter Vogel­arten (Stand April 2015) http://www.vogelschutzwarten.de/downloads/lagvsw2015_abstand.pdf" anzuwenden.

Viel Vergnügen, verehrte Windmüller, beim Auszirkeln der freien Quadratmeter zwischen Crex crex und Cregina cregina, dem unsicht­baren König und der unsicht­baren Königin des unsicht­baren Wachtel­volkes.

Gut gemacht, Freistaatler! Der Freistaat bleibt frei von Wind­mühlen­monstern und die Höchst­spannungs­trassen werden verbud­delt werden. Sollen sich doch die Fisch­köppe mit der Energie­wende plagen. Oans, zwoa, gsuffa! Mia san mia.

Politik | Der Bundestag verabschiedet ein Gesetz in leichter Sprache.

Nach langem Hick-hack wurde am Mittwoch, 28. Oktober im Jahr XII der Merkel-Epoche, das überarbeitete Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetz auf der 192. Sitzung des Bundestages verabschiedet, nachdem das Bundesverfassungsgericht die Vorgänger wegen Grundgesetzwidrigkeit verworfen hatte. Das Gesetz ist dem Genossenneid geschuldet, der Jeden mit mehr als 5 Euro in der Tasche wegen Reichtums enteignen will. Aber auch Dr. Schäuble und die grün-schwarzen Geldverprasserkollegen in den Bundesländern sind nicht betrübt, kann Dr. Schäubles Partei doch stolz auf das neue Mehrfachbesteuerungsgesetz sein, das den Länderkollegen jährlich 5 Milliarden Euro bescheren wird. Bis zum nächsten Veto aus Karlsruhe, das so sicher kommen wird, wie die Lobpreisungen an alle Götter dieser Erden in den weltweiten Ruhmeshallen.

Die Beschlußvorlage: http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/096/1809690.pdf

Bundesregierung und Bundestag pflegen das Prinzip der leichten Sprache, um dem Bürger die geistige Teilhabe am politischen Geschehen nicht zu verwehren, ihn sozusagen politisch zu inkludieren. Leuchtendes Beispiel ist Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD). "Klima", lehrt sie, "ist ein Wort für das Wetter, das es an einem Ort in vielen Jahren gibt." Nicht genug: "Auf der Erde wird es immer wärmer. Dazu sagt man Klima-Wandel."

Gesellschaft | Im Zeitalter der Gehirnwäsche.

An einem Tag im September 2016.

In einem Kaufhaus an einer Kasse der Lebensmittelabteilung bittet der Kunde um eine Plastik­tüte für die Packung (Kunst­stoff) mit dem Fleisch und für die Flasche Wein. Nein, sagt die Dame an der Kasse, Plastik­tüten gebe es nicht mehr. Für 3,99 Euro könne man jedoch eine Baum­woll­tasche aus Baum­wolle öko­logisch-nach­haltigsten An­baus erwer­ben. Grum­mel. Gar keine Plastik­tüten mehr? Mager­süchtige, dünnst­wandige habe sie noch, aber die rücke sie nicht raus, die seien für die Last von 2 Kalbs­koteletts und 1 Flasche Roten behörd­lich nicht quali­fiziert, dafür sei auch ein Geld­stück fäl­lig, spricht die Dame an der Kasse, den Alten finan­ziell ab­schätzend. Grum­mel, knurrt der Weiß­haarige, "Was für ein Land!", und bittet aus­drück­lich, gegen Über­nahme aller Risi­ken und gegen Zu­sage von Bank­bürg­schaften in belie­biger Höhe um Aus­händigung von 1 Stück Dünnst­wand­plastik­tüte zum Transport der bei­den Kalbs­koteletts und der Flasche Roten von den Ufern der Rhône. Und dann begehrt der Alte noch um Aus­kunft, was das Ganze solle, worauf der kunst­blonde Kopf der Kassen­schlange hinter ihm belehrt: "Wir wol­len weniger Plastik produ­zieren." Nun, denn. "Das ist Dikta­tur, Öko­dikta­tur", empört sich der Weiß­kopf. Der kunst­blonde Kassen­schlangen­kopf blickt darob mit ver­drehten Augen fest, stumm und nichts ver­stehend auf einen Punkt im Unend­lichen der Lebens­mittel­hallen. Der­weil rutscht der in Tonnen von Plastik gehül­lte Ein­kauf der Plastikphoben in die Pole-Position vor. Das Kas­sieren kann beginnen.

Deutschland 2016, im Jahre 48 der Gehirnwäscheepoche, die 1968 mit dem Marsch der System­gegner durch die Institutionen begann.

Zu dieser Situation passt perfekt, dass obrig­keitlich ausdrück­lich zugelas­sene Wärme­dämm­produkte aus Kunst­stoffen, die brand­hemmend behan­delt sein müs­sen, auf Befehl derselben Obrigkeit seit dem 01. Oktober 2016 als Sondermüll entsorgt werden müssen, Abfall­ent­sorger und Müll­ver­brenner den jetzt behördlich defi­nierten Wärmedämm-Sondermüll aber nicht annehmen. Wo, fragt der schlichte Bürger, werden wohl bald ausge­diente Styropor­platten zu finden sein?

Keine Polyethylen-Plastiktüten im Kaufhaus. Styro­por in Wald und Flur. Deutsch­land 2016. Die Öko­dikta­tur schreitet voran.