Samstag, 13. Februar 2016

Energiewende | Ausgeblasen.

Ausgeblasen. Anfang Februar jubelten die Windmüller ob der wirbelnden Einnahmen. Der geplagte Stromkunde hatte weniger zu jubeln, musste er doch bei nur wenig gebremsten Einspeisungen der bevorrechtigten Erneuerbaren zusehen, wie Elektrizität zeitweise verschenkt wurde und die Geschenke auch noch mit seinem Zwangsgeld aufgehübscht werden mussten, weil sie sonst nicht genommen worden wären.

Sehen wir uns die Grafik der www.agora-energiewende.de für den Zeitraum vom 06. bis zum 13. Februar 2016 an:

Last- und -Einspeiseverläufe des deutschen Elektrizitätsnetzes vom 06.-13.02.2016.
Quelle und Urheberrechte: siehe Grafik

"Blau und gelb ist alle Theorie, nur blaugrau, Teuerste,
ist des Stromes wahre Quelle". (Erwin Löwe, 2016).


Vom 06.02. an stieg die Leistung der Windkraftanlagen (WKA) von 14.800 MW fluktuierend auf 37.000 MW am 08.02. gegen 21 Uhr, dem Zeitpunkt der höchsten eingespeisten Leistung. Ab da fiel die WKA-Leistung wiederum fluktuierend auf 1.800 MW am 12.02. um 13 Uhr, magere 4,2% der installierten 42.600 MW. Seitdem herrscht relative WKA-Ruhe. Heute, 13.02.2016, 8 Uhr, sind es mit 3.500 MW immer noch weniger als 10% der insgesamt installierten Leistung von 42.600 MW (Stand: 31.12.2015), vgl.: Bundesverband Windenergie, Status am 31.12.2015. Zum Titel der BWE-Grafik, siehe hier.

Fazit
Wind ist stark, unruhig und teuer, wenn er bläst. Wenn er der Bürgerin und dem Bürger blasen soll, und er nicht will, wird Deutschland schwarz. Germania nigra ante portas. Es sei denn, die "rückwärtsgewandten" "Dreckschleudern" und "Atommeiler" der "Energieriesen" würden uns erleuchten. Die aber sind bald weg. Ausgeblasen von einer Clique an Weltenrettern, die Deutschland ruiniert. Mit der CDU an der Spitze.