Donnerstag, 8. Oktober 2015

Energiewende | 3 Ökostromtage im Oktober.

Außer 7 Milliarden Menschen integrieren und Griechenland retten zu müssen, prüft Bundes­­kanzlerin Angela Merkel (CDU) ihr Volk mit einer weiteren Aufgabe auf bedingungs­lose Unterwerfung.

Es ist die Energiewende, 2011 von Bundes­­kanzlerin Angela Merkel ausgerufen und der Welt zum Nachmachen in die Agenden gelegt.

Die letzten 3 Tage des Oktober waren düster. Kaum Wind, wenig Sonne. Mache sich ein Jeder selbst ein Bild von den unermesslichen Fähigkeiten "Grüner Elektrizität" in deutschen Landen.

Am 07. Oktober 2015 wäre dem Volke das Fernsehschauspiel "Angela Merkel öffnet die Gren­zen" aus der ARD-Reihe "Science-fiction im Kanzleramt" vorent­halten geblieben, hätten nicht klima- und ökoschädliche, und damit volksfeindliche, Kohle-, Gas- und CO2-freie Kern­kraftwerke die ARD-Studios befeuert.

Danke, RWE, E.ON, EnBW und Vattenfall für die selbstlose Haltung, die Unter­nehmens­feinde mit sicherer, zuverlässiger und preis­werter Elektrizität versorgt zu haben, und dem Volke das Fernseh­schauspiel gesichert zu haben. Seien sie aber gewiß, dass die Unter­nehmens­feinde das verges­sen werden, und dass sie nicht nach­lassen werden, bis Sie unter­gegangen sein werden.

Einige Zahlen
  • Elektrizitätsverbrauch, DE gesamt, 08.10.2015, 5 Uhr: rd. 62.300 Megawatt (MW),
  • Gesamtinstallation Solar und Wind: rd. 80.000 Megawatt,
  • Produktion Solar, 08.10.2015, 5 Uhr: 0 Megawatt = 0% der install. Leistung,
  • Produktion Wind, 08.10.2015, 5 Uhr: 1.000 Megawatt = rd. 2,5% der install. Leistung.

  • Produktion (Wind + Sonne) / Elektrizitätsverbrauch, 08.10.2015, 5 Uhr = 1,6%.
In Worten: Am Donnerstag, 08. Oktober 2015, 5 Uhr schafften 80.000 MW an Solar- und Windkraftanlagen kümmerliche 1.000 MW entsprechend 1,6% der in Deutschland zum selben Zeitpunkt benötigten elektrischen Leistung.

Hätte man Deutschland am 08.10.2015, 5 Uhr mit Wind versorgen wollen, die Sonne ist noch dunkel, hätten 1,5 Millionen Windmühlen installiert sein müssen. Das wären rd. 4 Windmühlen pro Quadratkilometer. Die Windmühlen würden sich zwar gegenseitig behindern, aber das würde die Bundeskanzlerin mitnichten verwirren. Die Windmühlendichte würde das deutsche Volk aus dem Lande treiben. 80 Millionen Windmühlenflüchtlinge würden Bleiben suchen müssen. In Griechenland, in Russland, im Elsass, in vielen Ländern mit freundlichen Gesichtern würden sie berichten müssen, von Frau Merkels 1,5 Millionen Windmühlen unfreundlich verjagt worden zu sein. Sie würden auf Knien um Asyl flehen  und auf weiche Herzen hoffen, die sie in Zelten und Turnhallen beherbergen würden. Damit wäre die "Deutsche Energiewende" erledigt. Wo kein Verbraucher mehr, da braucht man auch Elektrizität nicht mehr. Klappe zu. Deutschland tot. Ziel erreicht?

Der 08.10.2015, im Ökojargon ein Tag mit Dunkelflaute, beweist die zerstörerischen Eigenschaften des Merkel-Projektes "Energiewende".

Da dräut Dunkles, Frau Bundeskanzlerin, bei Ihrem Soloritt auf dem asthmatischen Gaul "Deutsche Energiewende". Wir schaffen das? Vielleicht hilft beten. Fragen Sie Frau Käßmann.

Die Grafik stammt von Agora Energiewende, einem der mächtigen Institute der Ökolobby.

"Grün, teure Freundin, ist alle Theorie, und blaugrau des Stromes wahre Quelle", grübelte Mephistopheles, als er die Energiewende sah.