Dienstag, 16. Juni 2015

Energiewende | RWE INNOGY Generation Data am 16.06.2015.

Dankenswerter Weise veröffentlicht RWE die "Generation Data" der "Erneuerbaren" seit Kurzem auf der RWE-Renewables-Website. Jedermann, Jedefrau, jeder Politiker und jede Politikerin kann jederzeit erkennen, welche Beiträge die "Erneuer­baren" zur Elektri­zitäts­ver­sorgung in Deutschland liefern. Jeder kann sich unabhängig von Werbe­sprüchen der Politik und der Klimawandel-Lobby eine Übersicht verschaffen. Jeder kann die Aussage­kraft der Werbe­sprüche bewerten. Jeder kann auch anhand von Webinfor­mationen für sich be­wer­ten, ob die Menschen einen Wandel des Klimas verursachen, oder ob eher andere Ursachen vorherrschend sind.

Jeder kann auch bewerten, ob die in Deutschland politisch für 2050 befohlene CO2-Reduktion in Höhe von max. 0,5 Mrd. Tonnen pro Jahr bei einer natürlichen und anthropogenen CO2-Gesamtemission auf dem Planeten zwischen irgendwo jährlichen 600 Mrd. Tonnen und 1.000 Mrd. Tonnen den hunderte Milliarden Euro teuren Aufwand rechtfertigt, den die deutsche Regierung und das deutsche Parlament dem Volk aufge­zwungen haben.

Die folgende Grafik zeigt die RWE-INNOGY-Einspeisungen -"Generation Data"- beispielhaft am Dienstag, 16.06.2015 um 14:06 Uhr.

Ausschnitt von http://www.rwe-renewableslive.com/#/dashboard am 16.06.2015 um 14:06 Uhr.
Bei aktuellem Abruf des Links entsprechen die Werte dem Abruf-Zeitpunkt und nicht denen der Grafik.
Alle Urheberrechte: RWE INNOGY.

Im Einzelnen, Stand am 16.06.2015:
Alle "Erneuerbaren": Installiert: 3.505 MW, Einspeisung: 564 MW. Leistungsausnutzung: 16%.
Windkraft Onshore: Installiert: 2.006 MW, Einspeisung: 362 MW. Leistungsausnutzung: 18%.
Wind Offshore: Installiert: 963 MW, Einspeisung: 26 MW. Leistungsausnutzung: 3%.
Summe Wind: Installiert: 2.969 MW, Einspeisung: 388 MW, Leistungsausnutzung: 13%

Biomasse und Wasserkraft werden im Folgenden nicht betrachtet.

Als Hinweis sei vermerkt, dass die angebenen Leistungen alle europäischen RWE-INNOGY-Anlagen beinhalten.

Die Bundesregierung, als weltweit treibende Kraft in der Klimawandeldebatte, betrachtet die Windkraft als die stärkste Säule der zukünftigen Elektrizitätsver­sorgung der Indu­strie­nation Bundes­republik Deutschland mit über 80 Millionen Einwohnern.

Die obigen RWE-Daten zeigen, dass weniger als 1/7 der installierten Windleistung erzeugt wird - weil der Wind den politischen Befehlen mal wieder nicht folgt und streikt.

Zurzeit sind ca. 40.000 MW an Windkraftanlagen in Deutschland installiert. Das Land liegt unter sommerlicher Flaute, vgl. Vorjahr unter Label "Leistungsbilanz" in diesem Blog. 13% Leistungs­aus­nutzung bedeuteten 5.200 MW an Windein­speisungen und 34.800 MW an brach liegenden Investitionen.

Um 40.000 MW produzieren zu können, hätten bei den beschriebenen Windver­hältnissen rd. 300.000 MW an Wind­kraft­anlagen installiert sein müssen.

Bei 5 MW/Anlage wären das 60.000 Windkraftanlagen, oder, gleichmäßig über alle Land­schaften und Ort­schaften verteilt, alle 6 km2 eine 5-MW-Windmühle mit einem rd. 150 m hohen Turm. 6 km2 entsprechen einem Quadrat mit der Seitenlänge knapp 2,5 km. Auf dem Berliner Stadtgebiet gäbe es gleichverteilt 150 knarzende Wind­mühlen, davon auch welche im Regierungs­viertel. Jede wäre bis zur Flügelspitze 200 m hoch.

Die Betrachtungen zeigen die Unsinnigkeit der Merkelschen Energiewende. Die Betrach­tungen zeigen auch, warum die restliche Welt der deutschen Energiewende nicht folgen mag. Michel gibt es überall auf dem Planeten. Auf deutscher Krume wächst aber eine Art dieser Gattung, der zu folgen nicht die beste Lösung zu sein scheint. Die Vergangenheit beweist es.