Freitag, 29. Mai 2015

Agora Energiewende | Kostenscheitel in Sicht. Fata Morgana im Mai.

"Kostenscheitel in Sicht", prahlt Agora Energiewende, eines der vielen Lobby-Institute der Klimawandelindustrie. Endlich die Erlösung von Merkels "bezahlbaren Strompreisen", die während der Moder(ations)zeit der Wendekanzlerin um mehr als 50% gestiegen sind?

Bei genauerem Lesen wird die Täuschung klar: Bis 2023, so die wahrscheinliche Prognose der Klimawandellobby, wird die EEG-Umlage weiter steigen, und damit auch die Elektrizitätspreise, die "bezahlbaren". Erst dann "wird sie wahrscheinlich sogar sinken". In 8 Jahren. Wahrscheinlich vielleicht. Wahrscheinlich vielleicht auch nicht. Die Grüne Glaskugel bleibt trübe.

Und so sehen wir auch hier: Im Titel liegt die Täuschung.

Dazu eine Grafik der Agora Energiewende mit den Einspeisungen am Mittwoch, 27. Mai 2015.


Das Grün-Blau-Gelbe, liebe Freundin, ist Germaniens Fata Morgana. Nur das Graue, meine Liebe, das Konventionelle, das Böse, das zu Verteufelnde, hat uns gestern leben lassen.

Aktuell sind rd. 80.000 MW an Bio-, Laufwasser-, Windkraft- und Solaranlagen in DE am Netz, insgesamt rd. 1,4 Millionen Anlagen. Die gestrige Einspeiseleistung lag mit Ausnahme von wenigen Tagesstunden ganztägig unter 20.000 MW, ab 19 Uhr unter 10.000 MW. Trotz Wind und Sonne.

Wie Merkel, Gabriel und die anderen Grüntagträumer das Industrieland Deutschland in wenigen Jahren nur mit Bio, Wind und Sonne elektrisch versorgen wollen, werden auch die Götter der Klimawandelkirche nicht beantworten können.

Das Konzept ist das Ergebnis politischen Versagens. Herbeigeführt von der Klimakanzlerin Angela Merkel (CDU) unter Beifall ihrer technisch ungebildeten Claqueure in allen Parlamenten und unter dem besonderen Beifall der deutschen Qualitätsmedien.