Mittwoch, 28. Januar 2015

Marktwirtschaft mit 24% Umsatz-Nettorendite | Greifen Sie ein, Sigmar Gabriel !

Am 27. Januar 2015 legte Apple die Quartalszahlen Q1/2015 vor. Link: Apple Reports Record First Quarter Results

Drei Apple-Zahlen:
Quartalsumsatz: 74,6 Milliarden US-Dollar
Nettogewinn: 18 Milliarden US-Dollar
Umsatz-Nettorendite: 24%

Zum  Vergleich:
Die Umsatz-Nettorendite des Volkswagen-Konzerns betrug im Geschäftsjahr 2013 4,6% (Umsatz: 197 Mrd. €, netto nach Steuern: 9,1 Mrd. €).

Was müssten die Hüter der sozialen Gerechtigkeit unternehmen?
Die SPD, die einzig wahre deutsche Partei der sozialen Gerechtigkeit, muss spontan eingreifen. Parteichef Sigmar Gabriel ist gefordert, rendite­mäßige Unmoral in sozialistische Schran­ken zu weisen. Das TTIP ist stante pedes auf Gletscher zu legen. Apples Ergebnisse müssen auf Sparbuch-Niveau gestaucht werden. Ein Boykott wäre geeignet. Alle Regierenden (Bild: Gabriel mit Apple und mit Grünem) und Abgeordneten haben ihre neudeutschen Apple devices spontan zu ächten, zu verbannen, den Armen in Sonstwo zu schenken und haben rendite­reuig zu Deutschen Bundes­post Telefonen in einheitsbeige mit großen, bequem bedienbaren Scheiben und 10 übersicht­lichen Ziffern zurückzukehren. Das würde den politisch Kultur­schaf­fenden auch nicht schaden, die gegenwärtig jede Mücke in real-time zu Elefanten­herden aufblasen.

Fazit
Freuen wir uns, dass es noch Unternehmen gibt, denen selbst überteuerte Produkte auch von Goslarer und von anderen Hartzern aus den Händen gerissen werden. Sorgen wir dafür, dass diesen Unternehmen zumindest in Europa keine regionalspezifischen Steuervorteile eingeräumt werden, wie es z. B. für Apple, Google und für Amazon in Luxemburg und in Irland geschehen ist. Links: SPIEGEL ONLINE, 14.10.2014: "Double Irish: Der Tod des "weltberühmten Steuerschlupflochs" und Handelsblatt, 07.12.2012: "Wie Amazon sich ums Steuerzahlen drückt".

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