Freitag, 3. Oktober 2014

Energiewende | Yippiee ! Merkels Politik macht Unternehmen pleite.

Die Enervie-Gruppe gehört zu über 80% Kommunen und kommunalen Betrieben in der Umgebung von Hagen in Nordrhein-Westfalen. Die Städte Hagen und Lüdenscheidt sind die größten Anteilseigner, dann folgt das RWE mit 19,1%, an dem wiederum aber auch viele Kommunen Nordrhein-Westfalens Anteile halten.

Die Enervie-Gruppe betreibt Kraftwerke mit einer Leistung von 1.300 MW, die wegen der subventionierten und vorrangig abzunehmenden "erneuerbaren Elektrizität" nicht mehr wirtschaftlich eingesetzt werden können. Im Klartext: Die Merkelsche Energiewende-Politik treibt die im öffentlich-rechtlichen Eigentum befindliche Enervie-Gruppe ohne Stilllegung und Abriss der verlustbringenden Kraftwerke in die Pleite ("sozialistische Staatswirtschaft" à la DDR), oder zwingt sie zum Ausgleich des Verlustes, alle Preise ihres Leistungsspektrums zu erhöhen = Quersubventionierung.

In einer freien Marktwirtschaft sind Stilllegung und Abriss kein Problem. Im Rahmen der staatswirtschaftlichen Energiewende ist die Lage komplizierter. Netz und Kraftwerke im Enervie-Gebiet entstanden zu Zeiten, als beide nach gesamtwirtschaftlichen Kriterien aufeinander abgestimmt geplant und gebaut wurden..

Mit fortschreitender Energiewende wächst die Staatswirtschaft überproportional. Jetzt darf nicht mehr der Eigentümer entscheiden, selbst wenn er im Falle der Enervie-Gruppe fast ausschließlich öffentlich-rechtlich ist, also von den politischen Parteien beherrscht wird, die die pleitemachende Energiewendepolitik betreiben. Jetzt entscheidet im Namen des Bundesregierung genannten Zentralkommitees die Bundesnetzagentur, direkt dem Energieboss Sigmar Gabriel (SPD) unterstellt. Nach Untersuchung der Systemintegrität entscheidet die Bundesnetzagentur, der Betreiber darf stilllegen oder es wird ihm verboten und der Betreiber muss seine Kraftwerke betriebsbereit halten. Die labile Versorgungslage der "Erneuerbaren" führt zum MUSS betriebsbereit gehalten werden. Medien, erneuerbare Energien-Lobbyisten und Institute, wie die neuerdings gefeierte Agora Energiewende mit dem grün-rot vollgestopften Rat der Agora unter dem Ökoaktivisten Klaus Töpfer, verbreiten zwar unverzagt Märchen über das angebliche Erfolgsmodell Energiewende, die Realität sieht leider anders aus, vgl. Blogbeiträge "Leistungsbilanzen".

Die Enervie-Lage im bundesdeutschen Hochspannungsnetz erfordert die weitere Betriebsbereitschaft der Kraftwerke, um regionale Netzausfälle zu verhindern. Es handelt sich hierbei nicht um Horrorgeschichten. Der Entfall der Enervie-Einspeisungen würde zu höherem Lastfluss aus dem Verbundnetz führen und das regionale Netz, das nach anderen Kriterien gebaut wurde, überlasten. Die unvermeidbare Folge wären Netztrennungen und der Schwarzfall des regionalen Netzgebietes. Hagen, Lüdenscheidt und weitere Städte wären dunkel. Dieses Szenarium würde nicht einmalig auftreten, sondern immer, wenn Industrie, Handel und Private auf die frevelhafte Idee kommen, mehr Strom haben zu wollen, als die Engpässe erlauben. Das könnte man mit zwar mit der noch aus DDR-Zeiten bekannten Strombewirtschaftung regeln - heute bleibt die Küche in Hagen kalt und morgen die in Lüdenscheidt - das Industriegebiet Nordrhein-Westfalen würde jedoch pleite gehen, das Gesundheitswesen würde Tote produzieren, die Friedhofsverwaltungen müssten an Stromtagen Überstunden schieben oder die Helden der Friedhöfe würden zur Planerfüllung als Sonderration Dieselgeneratoren bekommen. Wie die Windmühlen auf See, deren Netzanbindung fehlt.

Deshalb verbietet die Bundesnetzagentur die Stilllegung der Enervie-Kraftwerke und lässt sie Reservekraftwerke werden. Der gesetzliche Rahmen ist die Reservekraftwerksverordnung ResKV, noch vom unvergessenen Philipp Rösler von der untergegangenen FDP ersonnen.

Um es kurz zu machen: Die Kosten trägt der Stromkunde. Sie werden in das Netzentgelt eingerechnet und treiben die Stromkosten weiter munter in die Höhe.

Der Fall Enervie aus Unternehmenssicht kann H I E R nachgelesen werden.

Das Fazit des Grauens
Merkels Energiewende treibt Unternehmen in die Pleite. Merkels Energiewende schädigt Kommunen und deren Bürger, die an Unternehmen der Elektrizitätswirtschaft beteiligt sind. Merkels Energiewende ist gescheitert, da Wind und Sonne das Land nicht rund um die Uhr versorgen können, vgl. Leistungsbilanzen. Gabriels SPD ist treibende Energiewendekraft, die seit 40 Jahren erfolgreich daran arbeitet, das Land zu ruinieren. Die Grünen sind die energiepolitische Hölle, in die SPD und CDU des Machterhaltes wegen willig hinabsteigen. Dafür steigen die Elektrizitätspreise gen Himmel. Der staatlich verursachte Anteil wird in Kürze 60% betragen. Solange Merkel regiert, wird sich nichts ändern, es könnte ja ihren Ruf und den der Union beschädigen.

Volkswirtschaftliche Bilanz
Merkels Ruf kostet 1.000 Milliarden Euro.

Jedoch
Ex-Energiewendefan und Meinungsbrummkreisel Seehofer von der einzig wahren 40%-CSU aus Bayern soll erkannt haben, dass die Energiewende einen Neuanfang braucht. Sollte das stimmen, oder haben ihm nur die Proteste der Bürger gegen Windmühlen und Masten die Hosen holladrihi gestrichen holladrio?

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