Donnerstag, 17. Juli 2014

Energiepolitik | EnEV treibt brave Bürger in Gummizellen.

Neues aus dem Haus des Wahnsinns des Bürokratenreservats Deutschland.

Beim Suchen von Regelungen über elektrische Gebäudeheizungen in der Verordnung über energiesparenden Wärmeschutz und energiesparende Anlagentechnik bei Gebäuden (Energieeinsparverordnung - EnEV), letzte Änderung: 13.11.2013 wurde eine verschlüsselte Anweisung entdeckt, die übelstgesonnene Geheimsthackerdienste eingeschmuggelt haben müssen, um brave Bürger in den geregelten Wahnsinn zu treiben. Kurz: Um Deutschland auszurotten.

Binden Sie sich fest oder buchen Sie die Luxusgummizelle, ehe Sie den EnEV-Auszug lesen.

Anlage 1 (zu den §§ 3 und 9)
Anforderungen an Wohngebäude

2 Berechnungsverfahren für Wohngebäude (zu § 3 Absatz 3, § 9 Absatz 2 und 5)
2.1 Berechnung des Jahres-Primärenergiebedarfs

2.1.1   Der Jahres-Primärenergiebedarf Qp ist nach DIN V 18599 : 2011-12, berichtigt durch DIN V 18599-5 Berichtigung 1 : 2013-05 und durch DIN V 18599-8 Berichtigung 1 : 2013-05, für Wohngebäude zu ermitteln. Als Primärenergiefaktoren sind die Werte für den nicht erneuerbaren Anteil nach DIN V 18599-1 : 2011-12 zu verwenden. Dabei sind für flüssige Biomasse der Wert für den nicht erneuerbaren Anteil „Heizöl EL“ und für gasförmige Biomasse der Wert für den nicht erneuerbaren Anteil „Erdgas H“ zu verwenden. Für flüssige oder gasförmige Biomasse im Sinne des § 2 Absatz 1 Nummer 4 des Erneuerbare-Energien-Wärmegesetzes kann für den nicht erneuerbaren Anteil der Wert 0,5 verwendet werden, wenn die flüssige oder gasförmige Biomasse im unmittelbaren räumlichen Zusammenhang mit dem Gebäude erzeugt wird. Satz 4 ist entsprechend auf Gebäude anzuwenden, die im räumlichen Zusammenhang zueinander stehen und unmittelbar gemeinsam mit flüssiger oder gasförmiger Biomasse im Sinne des § 2 Absatz 1 Nummer 4 des Erneuerbare-Energien-Wärmegesetzes versorgt werden. Für elektrischen Strom ist abweichend von Satz 2 als Primärenergiefaktor für den nicht erneuerbaren Anteil ab dem 1. Januar 2016 der Wert 1,8 zu verwenden; für den durch Anlagen mit Kraft- Wärme-Kopplung erzeugten und nach Abzug des Eigenbedarfs in das Verbundnetz eingespeisten Strom gilt unbeschadet des ersten Halbsatzes der dafür in DIN V 18599-1 : 2011-12 angegebene Wert von 2,8. Wird als Wärmeerzeuger eine zum Gebäude gehörige Anlage mit Kraft-Wärme-Kopplung genutzt, so ist für deren Berechnung DIN V 18599-9 : 2011-12 Abschnitt 5.1.7 Verfahren B zu verwenden. Bei der Berechnung des Jahres-Primärenergiebedarfs des Referenzwohngebäudes und des Wohngebäudes sind die in Tabelle 3 genannten Randbedingungen zu verwenden. Abweichend von DIN V 18599-1 : 2011-12 sind bei der Berechnung des Endenergiebedarfs diejenigen Anteile gleich „Null“ zu setzen, die durch in unmittelbarem räumlichen Zusammenhang zum Gebäude gewonnene solare Strahlungsenergie sowie Umgebungswärme und Umgebungskälte gedeckt werden.

PS.: Alles andere in der EnEV ist nicht weniger wahnsinnstreibend. Da die EnEV nicht von Geheimsthackerdiensten gehackt worden ist, derart Wahnsinnige hat kein geheimer Dienst, beteuert der BND, sondern original vom Bundesparlament so beschlossen worden ist, wäre es kaum frevelhaft, den Reichstag das Haus des Wahnsinns taufen zu dürfen.