Mittwoch, 16. Juli 2014

Die zweitausend beliebtesten Fernsehsender : 1. ZDF, 2. ZDF, 3. ZDF, ...

Das Zweite Deutsche Fernsehen gibt das Ergebnis einer allerliebsten Abstimmung bekannt. Beliebtester Sender: ZDF. Auf den folgenden Plätzen zwei bis zweitausend: ZDF, ZDF, ZDF, ZDF, ......

Die Lerchen zwitschern es vom gleichnamigen Berge: Das ZDF manipuliert Umfrage­ergebnisse, und was noch?

Droht Aufklärung? Der ZDF-Fernsehrat, ein geschätzt mehrhundertköpfiges Gremium verdienstester Persönlichkeiten, Mitglieder: siehe unten, will der Sache "umfassend und gründlich nachgehen". Der Vorsitzende Ruprecht Polenz (CDU) kündigt an, der Programmausschuss Programmdirektion werde sich der Sache annehmen, "wenn möglich in einer zeitnahen Sondersitzung". Wenn möglich. Wenn nicht möglich, dann eben nicht, vielleicht später, wenn das Gras wuchert. Wenn möglich, würde sich so mancher aus der jährlich 1,8 Mrd. Euro teuren Zwangsfinanzierung des Zweiten Deutschen Manipulationsfernsehens verabschieden, doch im Gegensatz zum ADAC kann niemand das ZDF verlassen.

Im Gegensatz zum ADAC fällt auch niemand über das ZDF her, auch nicht die moraltriefenden politischen Parteien. Das wäre auch widernatürlich, da sich die politischen Parteien das öffentlich-rechtliche Rundfunksystem unter Nägel und Räte gerissen haben. Das ZDF hat deren zwei: Den ZDF-Fernsehrat und den ZDF-Verwaltungsrat.

Der ZDF-Fernsehrat hat als zentrale Aufgabe "die Überwachung der ZDF-Angebote auf Übereinstimmung mit den ZDF-Richtlinien und staatsvertraglichen Bestimmungen". Der ZDF-Fernsehrat ist so stark besetzt, dass effizientes Arbeiten wirkungsvoll verhindert wird. Die Polenzsche Aufklärung wird mit Treueschwüren enden, so, wie brutalst mögliche Aufklärungen immer enden. Im Folgenden finden Sie die Zusammensetzung des wissbegierigen Fernsehrates nach entsendenden Organisationen, Stand: 07. Juli 2014 mit über 30 Parteibuch-Mitgliedern:

Vertreter der Länder
Baden-Württemberg: N. N.
Bayern: Dr. Markus Söder, MdL, Staatsminister
Berlin: Dr. Richard Meng, Staatssekretär, Sprecher des Berliner Senats
Brandenburg: Erhard Thomas, Staatssekretär a. D.
Bremen: Dr. Olaf Joachim, Staatsrat
Hamburg: Dr. Carsten Brosda, Bevollmächtigter des Senats der Freien und Hansestadt Hamburg für Medien
Hessen: Kai Klose, MdL, Landesvorsitzender Bündnis 90/Die Grünen
Mecklenburg-Vorpommern: Christian Pegel, Minister
Niedersachsen: Dr. Jörg Mielke, Staatssekretär
Nordrhein-Westfalen: Dr. Marc Jan Eumann, Staatssekretär
Rheinland-Pfalz: Prof. Dr. Brun-Otto Bryde, Bundesverfassungsrichter a. D.
Saarland: Peter Jacoby, Minister a. D., Geschäftsführer der Saarland-Sporttoto GmbH
Sachsen: Dr. Johannes Beermann, Staatsminister
Sachsen-Anhalt: Rainer Robra, Staatsminister
Schleswig-Holstein: Dr. Eberhard Schmidt-Elsaeßer, Staatssekretär
Thüringen: Jürgen Gnauck, Minister a. D.

Vertreter des Bundes
Prof. Dr. Maria Böhmer, MdB, Staatsministerin im Auswärtigen Amt
Eva Christiansen, Leiterin des Stabs Politische Planung, Grundsatzfragen und Sonderaufgaben im Bundeskanzleramt
Thomas Oppermann, MdB, Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion

Vertreter der Parteien
SPD: Sabine Bätzing-Lichtenthäler, MdB
SPD: Dr. Christine Bergmann, Bundesministerin a. D.
SPD: Martin Stadelmaier, Staatssekretär a. D.
CDU: Wolfgang Bosbach, MdB
CDU: Dr. Franz Josef Jung, MdB, Bundesminister a. D. , Vorsitzender des Medienpolitischen Expertenkreises der CDU Deutschlands
CDU: Ruprecht Polenz
CDU: Dr. Peter Tauber, MdB, Generalsekretär
FDP: Rainer Brüderle, Bundesminister a. D.
FDP: Christian Lindner, MdL, Bundesvorsitzender
DIE LINKE: Dr. Gesine Lötzsch, MdB
Bündnis 90/ Die Grünen: Dr. Simone Peter, Bundesvorsitzende
CSU: Andreas Scheuer, MdB, Generalsekretär

Vertreter der Evangelischen Kirche in Deutschland
Dr. Hans Ulrich Anke, Präsident des Kirchenamtes
Marlehn Thieme, Mitglied des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland

Vertreter der Katholischen Kirche
Beate Bäumer, Leiterin des Katholischen Büros Schleswig-Holstein
Pater Dr. Hans Langendörfer SJ, Sekretär der Deutschen Bischofskonferenz

Vertreter des Zentralrats der Juden in Deutschland
Prof. Dr. Salomon Korn, Vizepräsident
Vertreter des Deutschen Gewerkschaftsbundes
Michael Sommer

Vertreter von ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft e. V.
Frank Werneke, Stellvertretender Bundesvorsitzender

Vertreter des Deutschen Beamtenbundes
Peter Heesen, Ehrenvorsitzender

Vertreter der Bundesvereinigung Deutscher Arbeitgeberverbände
Dr. Viktor Otto, Leiter der Abteilung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Christina Ramb, Leiterin der Abteilung Arbeitsmarkt

Vertreter des Deutschen Industrie- und Handelskammertags
Dr. Achim Dercks, Stellvertretender Hauptgeschäftsführer

Vertreter des Zentralausschusses der Deutschen Landwirtschaft
Dr. Michael Lohse, Pressesprecher des Deutschen Bauernverbandes

Vertreter des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks
Heinrich Traublinger, Vizepräsident

Vertreter des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger
Clemens Bauer, Ehrenvorsitzender des Zeitungsverlegerverbandes Nordrhein-Westfalen
Valdo Lehari jr. , Geschäftsführer und Verleger des Reutlinger General-Anzeiger

Vertreter des Deutschen Journalisten-Verbandes e. V.
Michael Konken, Bundesvorsitzender

Vertreter von ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft e. V. aus dem Fachbereich für Medien
Inez Kühn, Bereichsleiterin Medien und Publizistik

Vertreter der Freien Wohlfahrtsverbände
Pfarrerin Cornelia Füllkrug-Weitzel, Evangelisches Werk für Diakonie und Entwicklung e. V., Vorstandsvorsitzende
Prälat Dr. Peter Neher, Deutscher Caritasverband e. V., Präsident
Dr. h. c. Rudolf Seiters, Deutsches Rotes Kreuz, Präsident, Bundesminister a. D.
Wilhelm Schmidt, Deutsche Arbeiterwohlfahrt e. V. , Vorsitzender des Präsidiums des Bundesverbandes e. V.

Vertreter des Deutschen Städtetages
Dr. Ulrich Maly, Präsident, Oberbürgermeister der Stadt Nürnberg

Vertreter des Deutschen Städte- und Gemeindebundes
Dr. Gerd Landsberg, Geschäftsführendes Präsidialmitglied

Vertreter des Deutschen Landkreistages
Hans Jörg Duppré, Ehrenmitglied, Landrat des Landkreises Südwestpfalz

Vertreter des Deutschen Olympischen Sportbundes
Hans-Peter Krämer, Vizepräsident

Vertreter der Europa-Union Deutschland e. V.
Rainer Wieland, MdEP, Präsident

Vertreter des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland e. V.
Klaus Brunsmeier, Stellvertretender Vorsitzender

Vertreter des Naturschutzbundes Deutschland e. V.
Olaf Tschimpke, Präsident

Vertreter des Bundes der Vertriebenen
Erika Steinbach, MdB, Präsidentin

Vertreter der Vereinigung der Opfer des Stalinismus e. V. (VOS)
Hugo Diederich, Stellvertretender Bundesvorsitzender

Vertreter aus den Bereichen des Erziehungs- und Bildungswesens, der Wissenschaft, der Kunst, der Kultur, der Filmwirtschaft, der Freien Berufe, der Familienarbeit, des Kinderschutzes, der Jugendarbeit, des Verbraucherschutzes und des Tierschutzes
Oliver Passek
Dr. Angelika Niebler, MdEP, Rechtsanwältin
Kirsten Niehuus, Geschäftsführerin Medienboard Berlin-Brandenburg GmbH
Prof. Dr. Heidi Schelhowe
Eva Hubert, Geschäftsführerin der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein GmbH
Dr. Karin Petra Jung, Veterinärdirektorin
Henry Tesch, Minister a. D. , Schulleiter
Prof. Dr. Wolfgang-Uwe Friedrich, Präsident der Stiftung Universität Hildesheim
Petra Maria Müller, Geschäftsführerin der Filmstiftung Nordrhein-Westfalen
Ulrike von der Lühe, Vorstand der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz e. V.
Reinhard Klimmt, Ministerpräsident a. D.
Holger Zastrow, MdL, Vorsitzender der FDP-Landtagsfraktion des Landes Sachsen
Katrin Budde, MdL, Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion des Landes Sachsen-Anhalt
Gabriele Wachholtz, Geschäftsführerin des Karl Wachholtz Verlages GmbH & Co KG
Prof. Dr. Gabriele Beibst, Rektorin der Fachhochschule Jena
N. N.

Letzte Aktualisierung: 07. Juli 2014