Mittwoch, 14. Mai 2014

Energiewende | Germania nigra ante portas - Black-out am 21. Januar 2014, wenn nicht Uran, Kohle und Gas geliefert hätten.

Schwarz-rote Politik lässt Deutschland schwarz werden - Germania nigra ante portas.

Die folgenden Grafiken zeigen das Dilemma. Nicht nur am Dienstag, den 21. Januar 2014 machten die nach Vizekanzler Sigmar Gabriel (SPD) "beiden kostengünstigsten Formen der erneuerbaren Energien" schlapp. Solar und Wind lagen ganztägig im Winterschlaf.

Zitat Sigmar Gabriel in der Plenarsitzung des Bundestages am 08. Mai 2014, vgl. das Plenar­protokoll ab Seite 2697"[...] Damit werden die beiden kosten­günstigsten Formen der erneuer­­baren Energien die Energie­­wende weiterhin tragen." [...]".

Link: "Energiewende | Mit Gabriel und Merkel in das elektrizitätswirtschaftliche Chaos oder Wenn Sozialisten Energiewende träumen ..."

Die obere Grafik zeigt in roter Farbe den Tageslastverlauf, der sich zwischen knapp unter 60.000 MW und knapp unter 80.000 MW bewegte. Die durchschnittlich Last betrug ca. 69.000 MW. Es wurden 1,65 Milliarden kWh verbraucht.

Die untere Grafik zeigt den Beitrag der Erneuerbaren Windkraft und Solarkraft, deren installierte Leistung zusammen rd. 70.000 MW ergibt.

Die Windkraft lag ganztägig unter 1.050 MW und die Solarkraft schaffte nur zwischen 9 Uhr und 15 Uhr mehr als 600 MW. Beide zusammen kamen nur um 12 Uhr kurzzeitig auf 1.900 MW.

Beide zusammen schafften am 21. Januar 2014 die grandiose Produktion von 0,022 Milliarden kWh. Zur Erinnerung: Der Tagesverbrauch war 1,65 Milliarden kWh, das 75fache.

... und Lehrer Gabriel (SPD) schwärmt im Wolkenkuckucksheim unbeirrt von den "beiden kostengünstigsten Formen der erneuerbaren Energien", die "die Energiewende weiterhin tragen" ....

Germania nigra ante portas - den Schwarzen und den Roten sei gedankt.

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Bild 1: Tagesverlauf: Elektrizitätserzeugung und Elektrizitätsverbrauch am Dienstag, 21. Januar 2014. Link: Agora Energiewende

Bild 2: Tagesverlauf der Einspeisungen von Windkraft- und Solaranlagen am Dienstag, 21. Januar 2014. ©Erwin Löwe.