Dienstag, 11. Juni 2013

Schuldenkrise - Jean-Claude Juncker (Luxembourg) gibt blauäugiges Handeln der Schuldenretter zu. Griechenland dankt mit dem "Großkreuz des Erlösers".

Und weg sind sie, die Milliarden.

Wer kennt sie nicht, die Sprüche der Experten? "Wir müssen das Vertrauen der Märkte wieder herstellen", schwafelten sie durch Talkshows, Zeitungen und Interviews. "Wir lassen Griechenland nicht fallen", schwurbelte die Bundesregierung. Das willfährige Bundesparlament dackelte blind hinterher.

Heute ist Griechenland immer noch pleite. Griechenland ist immer noch ein Verwaltungssumpf, in dem Milliarden blubbernd versinken. Da sie sich jedoch nicht aufgelöst haben können, müssen sie irgendwo bei irgendwem sein. Wo sind sie, die Milliarden, die uns parlamentslegal entwendet worden sind, die uns hier fehlen?

Fragen Sie Frau Merkel. Fragen Sie Ihren Bundestagsabgeordneten, fragen Sie ihre Abgeordnete. Rücken Sie ihnen auf die Pelle. Sie müssen es wissen. Sie haben die Gesetze mit fast 500 von 620 Stimmen durchgedrückt. Verstanden haben sie sie nicht. Überzeugen Sie sich hier selbst am Beispiel 3, Gesetzestexte der Spanienhilfen.

Einer hat verstanden, wie es laufen muss und dankt für die blauäugigen Milliarden. Antonis Samaras, Boss der Griechen, beschenkt Jean-Claude Juncker, Ex-Boss des Eurospenderclubs, mit dem "Großkreuz des Erlösers".

Link: Blogbeiträge zur Schuldenkrise und zum ESM.