Dienstag, 23. April 2013

Energiewende : SPD plündert die Stammwähler.

FAKTEN:

Quellen: Wikipedia zu "Erneuerbare Energien Gesetz", Pressemitteilung der Übertragungsnetzbetreiber vom 15.10.2012Handelsblatt vom 23.04.2013 und eigene Ergänzungen:

Entwicklung der EEG-Umlage,
Stand: 15.10.2012, Ergänzungen: 23.04.2013

Jahr ct/kWh
ohne MwSt.
ct/kWh
incl. MwSt.
EUR bei
3.500 kWh/Jahr
2003
0,410
0,48
17
2004 
0,580
0,67
23
2005 
0,680
0,79
28
2006 
0,880
1,02
36
2007 
1,020
1,21
42
2008 
1,120
1,33
47
2009 
1,130
1,34
47
2010 
2,047
2,44
85
2011 
3,530
4,20
147
2012 
3,592
4,27
150
2013 
5,277 
6,28
220
⇒ 2014 ⇐
⇒ 6,5 ? ⇐
⇒ 7,74 ⇐
⇒ 270 ⇐
Bis 31.12.2006: MwSt=16%, ab 2007: MwSt=19%

Die 47%ige Erhöhung der EEG-Umlage von 2012 nach 2013 um 2,01 ct/kWh einschl. MwSt. hat die Strompreise um ca. 10% ansteigen lassen. Die Preiserhöhung ist politisch bedingt. Zur Bekämpfung eines vorgeblichen Klimawandels tragen die Erneuerbaren Energien nichts bei, wie Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) im Video-Podcast #25/2012 am 14.07.2012 zugegeben hat. Siehe auch: Klimawandel - Deutschlands CO2-Einsparungen können die Welt nicht retten. Prognose 2014: EEG-Umlage steigt um 20% auf fast 8 Cent/kWh, die Haus­halts­strom-Kunden zu bezahlen haben.

SPD auf der IG-Metall-Fachkonferenz "Energiewende - wie wird sie ein Erfolgsmodell?"
Auf der IG-Metall-Fachkonferenz "Energiewende - wie wird sie ein Erfolgsmodell" am 09. April 2013 auf der Hannover-Messe räumte auch Olaf Lies (SPD), seit 19. Februar 2013 Niedersächsischer Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, in seinem Vortrag ein, dass Verringerungen deutscher CO2-Emissionen nicht den geringsten Einfluss auf weltweites Klimageschehen haben würden, da sie mit nur insgesamt 3% der menschengemachten Emissionen viel zu gering seien. Insofern wären alle Anstrengungen wirkungslos, jedoch sprach er weiter: "Wir wollen die Energiewende", "Die Energiewende wird nicht scheitern, sie darf auch nicht scheitern.", "Es bleibt dabei, Offshore ist ein wesentlicher Teil der Energiewende.", usw., usf..



Diese Aussagen sind symptomatisch für die ideologisch beherrschte SPD-Energiepolitik, obwohl selbst SPD-Kader inzwischen anfangen, eine angebliche Klimabedrohung infolge deutscher CO2-Emissionen als Schwindel zuzugeben, mit dem die allesgläubige Bevölkerung so in Angst und Schrecken versetzt werden konnte, dass sie bereitwilligst die Geldbörsen zur Finanzierung der politisch subventionierten Klimawandelindustrie geöffnet hat.

Kosten der Klimaschwindelpolitik
 In diesem Jahr sponsort der bundesdeutsche Durchschnittshaushalt den CO2-Klimaschwindel mit 220 Euro allein für die EEG-Umlage. Mit dem Geld werden die Betreiber speziell von Solaranlagen und von Windkraftanlagen gesponsort - und über die Zahlungen an die Betreiber die gesamte Klimawandelindustrie.

Für 2014 wird die EEG-Umlage um weitere 20% auf rd. 25 Mrd. Euro + MwSt. anwachsen, die den Durchschnittshaushalt mit etwa 270 Euro belasten wird, 50 Euro mehr, als 2013, 120 Euro mehr, als 2012.

Erinnern wir uns, dass das Klima damit nicht gerettet wird, sofern es überhaupt von den deutschen Parteien gerettet werden will. Erinnern wir uns, dass es sich um rein parteipolitisch getriebene Aktionen handelt, für die die Bürger zu büßen haben.

Solar
In Bayern und in Baden-Württemberg sitzen die meisten Solaranlagen .
  1. Wo? Auf Dächern von Wohnhäusern, Scheunen und auf landwirtschaftlichen Flächen.
  2. Wem gehören sie? Eigentümern von Grund und Boden, nicht gerade der ärmste Teil der Bevölkerung. 
  3. Wer zahlt die Subventionen? Zum überwiegenden Teil die Mieter in Wohnsiedlungen und in Mietskasernen, die keine Solaranlagen auf eigenen Dächern und Grundstücken haben.
  4. Wo wohnen die Mieter? Zum Beispiel im dichtbesiedelten Nordrhein-Westfalen (NRW) mit Siedlungen aus dem Ruhr-Industriezeitalter.
  5. Wer regiert in NRW? Hannelore Kraft (SPD) mit ihrer Partei und Bündnis 90/Die Grünen.
  6. Wer will auch in NRW die gesponsorte Energiewende? Siehe Punkt 5.
  7. Wer nimmt seine Stammwähler aus? Siehe Punkt 5, die SPD ist dabei.
Windkraft
Bei den Windkraftanlagen sieht es ähnlich aus. Die meisten stehen im Norden und gehören Landwirten oder Genossenschaften, die auf Flächen betrieben werden, für die reichlich Pacht an die Eigentümer zu zahlen ist.

Noch netter wird es bei Olaf Lies hochgejubelten Offshore-Windkraftparks, deren Investitions- und Betriebskosten noch höher sind, als die der Onshore-Anlagen. Auch diese Subventionen und die hohen Stromgestehungskosten zahlt Herrn Lies (SPD) Stammwählerschaft, auf seinen Wunsch und auf den der SPD.

Veränderung des Erneuerbare Energien-Gesetzes EEG
Der Versuch, das EEG zugunsten der Stromkunden zu verändern, ist an den Polit-Fürsten der Bundesländer gescheitert, die von SPD und Bündnis 90/Die Grünen dominiert werden.

Bei den Grünen, mit Diplom-Sozialwirt Jürgen Trittin und Theologin Katrin Göring-Eckardt an der Spitze, angefeuert durch die Allzeitempörte Claudia Benedikta Roth, ist nicht mehr als Öko-Ideologie zu erwarten.

Bei der SPD ruckte es dünn. Die SPD hat mit Stephan-Weil-Promotion, Jurist und seit 19.02.2013 Minsterpräsident des Landes Niedersachsen, den innovativen Vorschlag entwickelt, die Stromsteuer um satte 25% zu senken. Donnerwetter, denkt der Mensch, toll, diese SPD.

Die SPD will jedoch nur den Anteil der "Erneuerbaren" an der gesamten Stromproduktion von der Stromsteuer befreien, die, so Olaf Lies (SPD), von SPD und Bündnis 90/Die Grünen einst zum 01.04.1999 eingeführt worden war, um die "schmutzige Stromerzeugung" teurer zu machen = SPD bestraft die Stammwähler mit höheren Kosten.

Ergebnis der satten 25%: Es bleiben dünne 0,61 Ct/kWh, um die die SPD die Stromkosten würde senken wollen. Bei 3.500 kWh, dem durch­schnitt­lichen Jahres­verbrauch deutscher Haushalte, wären es 21,35 Euro (incl. MwSt.) im Jahr, oder 6 Cent am Tag.

SPD-Energiewende-Ideologie
Statt als erste die Konsequenzen aus dem öffentlich werdenden Klimaschwindel zu ziehen, macht die SPD unverdrossen weiter und greift weiterhin in die Taschen der Stammwähler.

Bundestagswahl 2013
Auf diese Weise, verehrte SPD, wird es mit der Bundestagswahl 2013 wohl nichts werden. Erfreulich ist, dass Bündnis 90/Die Grünen weiter die Oppositionsbank drücken muss.



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