Sonntag, 28. April 2013

Energiewende - EEG-Umlage 2013 bis 2017 kostet 120 Milliarden Euro + MwSt. Klassische Umverteilung von unten nach oben.

Agora Energiewende hat ein Berechnungsmodell im Excel-Format entwickeln lassen, mit dessen Hilfe für verschiedene Randbedingungen die EEG-Umlage bis 2017 auf dem eigenen PC abgeschätzt werden kann.

Links zu Agora Energiewende:
Im Agora Energiewende-Rat sitzt auch die hessische Umweltministerin Lucia Puttrich (CDU), die 2011 bar von Sachkompetenz die RWE-Kernkraftwerke Biblis hat rechts­widrig still­legen lassen, wie der Hessische Verwal­tungs­gerichts­hof (VGH) am 27.02.2013 entschieden hat.

EEG-Umlage - Zahlen bis bis 2017

Ziemlich unabhängig von den Szenarien bleibt es dabei: Die EEG-Umlage verharrt 2014 bis min­destens 2017 bei etwa 6 Cent/kWh zuzüg­lich der für Haushalts­kunden unver­meid­lichen Mehr­wert­steuer in Höhe von 19%. Das macht zusam­men 7,14 Cent/kWh, entsprechend rd. 250 Euro jährlich an Klima­wandel­vermeidungs­kosten, die Haushalte mit 3.500 kWh Jahres­strom­verbrauch auf Befehl von Bundes­regierung und Bundes­parlament für die Finanzierung von Ökostrom­anlagen bezahlen müssen.



Ab 2014 werden jährlich 25 Mrd. Euro + MwSt. an EEG-Umlage fällig werden. Über 140 Mrd. Euro werden 2013 bis 2017 an Eigen­tümer und Be­treiber von Solar-, Wind-, Bio­masse- und Wasser­kraft­anlagen umverteilt werden, die klas­sische Umver­teilung von unten nach oben. DIE LINKE und die SPD müssten Him­mel und Hölle in Bewe­gung setzen, um ihre zum Bezahlen verdon­nerte Stamm­klientel dagegen zu schützen. Aber auch SPD und LINKEN hat die Ökoreligion den Verstand vernebelt.

Kommentare zweier politischer Würdenträger zur CO2-Religion

Bundeskanzlerin Merkel (CDU)
Wenn Europa überhaupt kein CO2 mehr ausstoßen würde und Amerika auch nicht, dann würde man immer noch nicht das 2-Grad-Ziel erreichen ... " Video-Podcast #25/2012 am 14. Juli 2012.

Olaf Lies (SPD), Minister für Arbeit, Wirtschaft und Verkehr in Niedersachsen
Auf der IG-Metall-Fachkonferenz "Energiewende - wie wird sie ein Erfolgsmodell" am 09. April 2013 auf der Hannover-Messe räumte Olaf Lies in seinem Vortrag ein, dass Verringerungen deutscher CO2-Emissionen nicht den geringsten Einfluss auf weltweites Klima­geschehen haben würden, da sie mit nur insgesamt 3% der menschen­gemachten Emissionen viel zu gering seien.

Und dennoch schreiten sie unverdrossen voran. Denn Wind und Sonne in ihrem Lauf, halten keine Kamele auf. Oder so ähnlich. Auf jeden Fall mehrdeutig.