Donnerstag, 28. März 2013

Klimafolgenforschung auf dem Telegraphenberg - Wissenschaft oder Volksverdummung?

Das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung e. V. gehört zu den schärfsten Verfechtern der Hypothese eines menschenverursachten Klimawandels. Warum? Der Name des Institutes enthält die Lösung des Rätsels und nennt die Grundlage des Geschäftsmodells.

Name: Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) e. V., englisch: Potsdam Institute for Climate Impact Research (PIK) e. V..

Gründung: 1992, Gründer und Direktor: Prof. Dr. Dr. h.c. Hans-Joachim Schellnhuber.

Mission, Auszug aus der PIK-Website: "Das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) untersucht wissenschaftlich und gesellschaftlich relevante Fragestellungen in den Bereichen Globaler Wandel, Klimawirkung und Nachhaltige Entwicklung."

Anzahl Mitarbeiter: 340

Finanzierung 2011: Rd. 12 Mio. Euro vom Bund, vom Land Brandenburg (Bayern zahlt über den Länder­finanz­ausgleich mit) und von der EU, sowie rd. 10 Mio. Euro Dritt­mittel. Summe rd. 22 Mio. Euro entsprechend 65 Tsd. Euro/Mitarbeiter. Ob in diesem relativ geringen Betrag/Mitarbeiter alle Institutskosten für Lohnnebenkosten, Pensionsverpflichtungen, Gebäudekosten, Energiekosten, Computertechnik, externe Auftragnehmer, klima­neutrale Flug­reisen weltweit enthal­ten sind, war auf den PIK-Web­seiten nicht findbar.

Mittwoch, 27. März 2013

Rechtswidrige Stilllegung der Kernkraftwerke Biblis im März 2011: Eine Klatsche des Hessischen Verwaltungsgerichtshofes für autokratisches Regierungshandeln.

Ergänzung vom 22.04.2013: Wie zu erwarten war, legt die Hessische Landesregierung Beschwerde gegen das eindeutige Urteil des Hessischen Verwaltungsgerichtshofes ein. Nur Politiker glauben noch, sie seien unfehlbar, nur sie hätten Recht und alles müsste bis zum Ende ausgeklagt werden. Mit der Beschwerde verschwendet Hessen Zeit und Geld der Bürger, was bundesdeutsche Politiker allerdings noch nie gestört hat.
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Am 27.02.2013 hatte der Hessische Verwaltungsgerichtshof (VGH) entschieden, dass die 2011 vom hessischen Umweltministerium angeordnete Stilllegung der Kernkraftwerke (KKW) Biblis A und B rechtswidrig gewesen sei.

Lesen Sie über die Urteilsbegründung des VGH in der FAZ.NET vom 26.03.2013. Die VGH-Urteilsbegründung offenbart selbstherrlichstes Handeln von Politikern in Regierungen, die auch jetzt nicht einsehen wollen, rechts­widrig gehandelt zu haben, sondern noch die Möglichkeit einer Beschwerde prüfen lassen, wie die Hessische Umwelt­ministerin Lucia Puttrich (CDU) am 25.03.2013 auf der Internet­seite ihres Ministeriums fröhlich verkündet.

Link zum Bogbeitrag vom 28.02.2013: Kernkraftwerke Biblis: Rechtswidrige Still­legungs­verfügung nach dem Japan-Tsunami März 2011

Was hilft ? Demokratisches Wahlrecht, starkes Parlament und Mehr Demokratie haben noch nie geschadet.

Dienstag, 26. März 2013

Vorbei, vorbei, oh Osterei! Ab jetzt suchen wir Endlager.

Kurz vor dem Feste der Auferstehung wurde der Hase aus dem Sack gelas­sen. Vorbei, vorbei, oh Osterei. Ab jetzt suchen wir Endlager.

Endlich was Neues. Für die ganze Familie. Alle machen mit, Oma, Opa, Onkel und Tante. Das wird eine Freude geben. Endlager suchen, statt langweiliger Ostereier. Wie aufregend. Aber nachhaltig soll es werden. End­lagernde Vereine müssen aus den Böden sprießen. Innovative Clouds sind zu erdenken, nachhaltig. Noch in ewigen Zeiten, wenn die Suche gerade erst begon­nen haben wird, soll jeder wissen, wie es ganz zu Beginn der Merkelinger (1) Epoche angefangen hatte, die, so den wenigen dem Neuen Universum über­lieferten Zeichen ver­traut werden kann, wohl nie geendet hätte, wenn nicht ... : Siehe unten.

Was wäre besser?

Samstag, 23. März 2013

Sprüche aus Berlin: "Es ist das Merkmal einer Garantie, dass sie gilt."

"Es ist das Merkmal einer Garantie, dass sie gilt", sprach Regierungssprecher Seibert auf der Regierungspressekonferenz am 18. März 2013 in tiefster Überzeugung, und schaffte noch, zu ergänzen "Den Worten der Bundeskanzlerin und des damaligen Finanzministers ist nichts hinzuzufügen." Es war die dürre Antwort auf eine Frage zum Rettungspaket für Zypern:
"Mich würde interessieren, ob Frau Merkel zu ihrer Zusage in Sachen deutsche Spareinlagen vom 05.10.2008 steht, dass sie sich unbegrenzt und unbefristet keine Sorgen machen müssen?" 
Nachzulesen in der Mitschrift der Regierungspressekonferenz vom 18. März 2013.

Eine Garantie, als schlichter Satz einer Politikerin auf Zeit gesprochen, kann getrost in den Ofen gepfeffert werden. Sie ist nicht nur wertlos, sondern Betrug an denjenigen, an die der Satz gerichtet ist.

Freitag, 22. März 2013

Macht in Energie-Riesen, statt in Energie-Hinterhofgenossenschaften.

Warum sich klein-klein mit Energie-Genossenschaften herumplagen, wenn es anders viel besser ginge?

Neue alte Sehnsüchte der Bevölkerung sind Fachwerkhäuschen, Tante Emma Läden mit fairen Kiwis aus aller Welt, Zwergschulen auf Harvard-Niveau, Jesuslatschen im SUV, Bio-Eier, und alles draußen im Grünen, „wegen der Kinder“. Ganz neue Sehnsüchte ranken sich um den Strom, auf eigenem Grund selbst biologisch rein hergestellt und in eigener Regie profitlos in grüngutem Netz unterirdisch sauber, billig und gut verteilt. Wer könnte das besser, als kleine, süße, örtliche Genossenschaften? Wer kann es ganz und gar nicht? Ganz klar, die vier Energieriesen, diese profitgeilen Monster.

Warum, verehrte Genossenschaftsanwärter, klein-klein, wenn es anders besser geht? Warum die Energiemoloche beschimpfen, anprangern, boykottieren? Übernehmt sie. Baut sie um. Macht mit ihnen Grünstrom im Mega-Stil. Überlasst nicht Anderen die geilen Profite, kassiert sie selbst. Alles andere ist Pipifax.

Donnerstag, 21. März 2013

Klimaimperium schlägt zurück.

Mit noch nie dagewesenen Schneeflocken schlägt das menschenverärgerte Klimaimperium zurück. Frostige Winde haben letzte Hoffnungsfetzen auf klimawandelwarme Zeiten verweht. Es wird für immer bitterkalt bleiben. Mit letzten Kräften kämpfen SPD und Bündnis 90/Die Grünen. Funda­mentalste Grünprinzipien auf Kohlenstoffaltaren opfernd, soll sogar Strom billiger werden. Ultima erratio, denn es muss gelingen. Sechs Cent am Tag haben zu reichen. Überall schlottert es. Sehen Sie erschütternste Klimabilder aus Europa, gerade dokumentiert, im ehemals so zarten Frühling.







Montag, 18. März 2013

Die Lüge der Bundesregierung im Herbst 2008 und die Realität 2013, nicht nur in Zypern.

Die Lüge der Bundesregierung im Herbst 2008, kurz nach­dem die Banken- und Staats­schulden­krise nicht mehr zu verheimlichen war. "Wir sagen den Sparerinnen und Sparern, dass ihre Einlagen sicher sind", sprach Bundes­kanzlerin Angela Merkel (CDU), und Bundes­finanz­minister Peer Stein­brück (SPD) nickte dazu.

Keine Bundeskanzlerin im großen weiten Universum kann so etwas versprechen, nicht einmal, wenn ein Bundes­finanz­minister Peer Steinbrück, der jetzt, 2013, zum SPD-Kanzler­kandidaten empor gehievt wurde, daneben steht und nickt.

Abschaffung des Solidaritätsbeitrages. Ostprovinz feuert mit Straßencent zurück.

Wahlkampfpropaganda geistert durch die Lande. Für die FDP soll die Abschaffung des Soli­daritäts­beitrages Wahl­kampfhit 2013 werden. Das würde die FDP zwar doch nicht machen, sollte sie 1) wieder in den Bundes­tag ein­ziehen und 2) mitre­gieren dürfen, da die FDP-Gran­den nach der Bundestags­wahl 2013 genügend Gründe für das Gegen­teil finden würden: Soli­daritäts­beitrag oder irgend­welche anderen Steuern und Abga­ben munter an­heben, nicht senken oder gar ab­schaf­fen. Der Haus­halt, den die Politiker­bande aller Farben ruiniert hat, müsse saniert werden, und die Märkte müssten be­ruhigt werden. Das habe erste Priorität. Immer­hin, der FDP-Propa­ganda­ballon kann ja versuchs­weise mal angeblasen werden.

Freitag, 15. März 2013

Energiewirtschaft und Wahlpropaganda in der Provinz. Ministerpräsident Weil (SPD) macht einen Vorschlag.

Ergänzung am 20.03.2013: Der rot-grüne Wahnsinn hat Methode. Die "Entlastungen" sind dem Blogbeitrag zu entnehmen.



Das seit Wochen unter der gefrosteten Version des Klimawandels schlotternde niedersächsische Flachland hat mit der Fraktionsdisziplin nicht nur eine ganz spezielle Art der Abgeordnetengängelung erfunden, von hier kommen auch ganz besondere Vorschläge zur weiteren planwirtschaftlichen Strompreisgängelung.

Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) steckt im Energiewende-Schlamassel, den seine Chefin Angela Merkel angerührt hat. Die Strompreise steigen. Die Bundestagswahl naht. Spiele hat das Volk. Brot fehlt. Es muss etwas geschehen. Die Geschenkesäcke müssen aufgeschnürt werden. Das hat auch Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) erkannt, nach etlichen Jahren auf der öffentlich-rechtlichen Kletterleiter vor vier Wochen in der niedersächsischen Staatskanzlei angekommen.

Herr Weil, Anhänger des Parteienfunk-Zwangsbeitrages, Jurist und per Status Spezialist für Fragen aller Art, hat den Königsweg gefunden.

Donnerstag, 14. März 2013

Das Leistungsschutzrecht und die Entdeckung der Nanotext-Dekolletés.

Am 01. März 2013 verabschiedete der Bundestag in namentlicher Abstimmung das Leistungs­schutz­recht für Presseverlage als Ergänzung des Urheberrechtsgesetzes UrhG.

Ergebnis: 293 Ja-Stimmen, 243 Nein-Stimmen, 3 Enthaltungen, vgl. Seiten 28240-28243.
Ja: CDU, CSU, FDP.
Nein: 1x CSU (Dorothee Bär), 1x CDU (Dr. Peter Tauber), 4x FDP (Sebastian Blumenthal, Jürgen Koppelin, Frank Schäffler, Jimmy Schulz), SPD, Bündnis 90/Die Grünen, Die Linke.

Mit dem Leistungsschutzrecht für Presseverlage ist der Regierungskoalition ein weiterer Hit auf der nach unten offenen Merkelskala gelungen. Statt sich auf eine Anzahl von Wörtern oder Zeichen zu einigen, beschließen sie den größten gemeinsamen Unsinn: "einzelne Wörter" oder "kleinste Text­ausschnitte" sind erlaubt. Für solchen Quark braucht Deutschland keinen Bundestag mit über 600 Abgeordneten.

Dienstag, 12. März 2013

Abstimmungsdisziplin im Landtag - Die niedersächsische Variante des Fraktionszwanges.


Denn: Ohne Abgeordnetenzwang könnten die Abgeordneten ja möglicher­weise die Regierung zwin­gen. Es könnte über­partei­lich werden. Die Verwal­tung Nieder­sachsens geriete in größte Gefahr. Wie gräßlich. Nicht der Regieren­den Wil­le geschähe, sondern der der Parla­ments­mehr­heiten zu den jeweiligen Beschluss­sachen. Unmöglich. Anarchie. Wo kämen wir denn da hin?

Im Folgenden der Wortlaut des Begründungs­gesäusels der nieder­sächsischen Landtags­fürsten zur Fraktionsdisziplin, die, egal wie sie genannt wird, grund­gesetz­widrig ist (Art. 38 Grundgesetz).

Fraktionsdisziplin ist Fraktionszwang, auch wenn er unter anderer Flagge segelt.

Wahlgesetzgebung BWahlG / BWG - 3. Versuch : "Das Reichstagsgebäude mit Abgeordneten nudeln, bis es platzt."

Die Parteifürsten von CDU, CSU, SPD, FDP und Bündnis 90/Die Grünen sind zufrieden. Mit dem 3. Versuch eines grundgesetzkonformen Bundeswahlgesetzes ist es ihnen nach 2008 und 2011 auch am 21. Februar 2013 wieder gelungen, möglichst viele listenbrave Parteisoldaten aus hintersten Reihen auf gut gepolsterte Abgeordnetensessel zu schaufeln. Nur DIE LINKE stimmte dagegen, weil sie Aufblähungen des Bundestages ablehnt.

Stolz steht auf auf den Internetseiten des Bundestages: "Überhangmandate ausgleichen - Der Deutsche Bundestag hat mit den Stimmen von Union, SPD, FDP und Grünen das Wahlrecht reformiert. Erringt eine Partei mehr Direktmandate als es ihrem Zweitstimmenanteil entspricht, werden Ausgleichsmandate an die anderen Parteien vergeben."

So, so. Kombinieren wir doch einfach Direktmandate und Listenmandate so, dass wir Parteien maximal profitieren. Und sollte der Reichstag zu klein werden, dann bauen wir uns einfach einen neuen.

Samstag, 9. März 2013

Energiewende : Von Ludwig Erhards sozialer Marktwirtschaft zu Philipp Röslers staatlichem Marktdesign.

Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte für den 07. März 2013 zum Gespräch mit zentralen Akteuren der Energie­wende in das Bundes­kanz­leramt gerufen.

Landauf, landab hörten sie den Ruf, und sie alle machten sich auf in die Haupt­stadt, der Bundes­kanz­­lerin zu huldigen, wie der Mit­schrift zur "Presse­konferenz zum Gespräch der Bundes­kanzlerin mit zentralen Ak­teuren der Energie­wende" zu entnehmen ist.

Mittwoch, 6. März 2013

Energiewende : Fehlentwicklungen in der Landwirtschaft infolge der subventionierten Umwandlung von Pflanzen in Methan.

Das Niedersächsische Ministerium für Er­nährung, Land­wirtschaft und Verbraucherschutz meldet am 01. März 2013, dass 45.000 Tonnen aus Serbien importierter Futtermais mit dem krebs­aus­lösen­den Schimmel­pilzgft Aflatoxin B 1 kontaminiert seien, bis zu 10fach über dem zuläs­sigen Grenz­wert 0,02 mg/kg. Guten Appetit, Rinder, Schweine, Hühner, Schafe, Bio­gläubige und Anbeter aller Bio-Zertifikate. Link zum Sachstand.

Die kriminelle Seite der Medaille

Die Überschreitung zulässiger Grenz­werte ist die eine Seite der Medaille. Es handelt sich um ein inzwischen nor­males krimi­­nelles Verhal­­ten, das durch hohe Sub­­ventions­­zahlungen und man­gel­­hafte Über­wachungs­­praktiken geför­­dert wird. Die Chance auf stramme Ge­win­ne ist hoch. Das Ri­si­ko, er­wischt zu wer­den, ist gering. Das Straf­­gesetz­­buch ist lasch. Die Judi­kative ebenfalls. Grenz­­über­­schrei­tend anzu­klagen, ist büro­­kra­tisch monströs. Die juri­stischen Er­folgs­­aus­­sichten lie­gen unter dem Gefrier­­punkt.

Die perverse Seite der Medaille

Die andere Seite der Medaille ist die energie­­politische Seite, die Seite der Energie­­wende, die Seite der Bio-Ener­gie. Es ist die Seite der Me­dail­le, die mitt­ler­­weile unter­schieds­los von al­len Par­teien und Re­gierun­gen Deutsch­­lands mit teuren Mitteln un­ermüd­­lich poliert wird, um das Volk zu blen­den. Es ist die Seite der Medaille, hinter derem Glanz Ackerflächen für Nahrungsmittelpflanzen zur Produktion von Pflanzen für Kraftstoffe mißbraucht werden.

Dienstag, 5. März 2013

Global Food Industries lancieren neuen Hit : Pferdiggerichte.

Jahrzehntelange Forschungen waren erfolgreich. Die Global Food Industries fanden den neuen Hit: Pferdiggerichte. Pferde in Nudeln zum Mikrowellen. Die Konsu­men­ten sind be­geistert.

Die Deutsche Rechtschreibkommission reagierte ungewohnt schnell. Die bis­herige mittel­hoch­deutsche Schreib­weise Fertiggerichte darf bis zum 11. November wahl­weise be­nutzt werden. Danach ist Pferdig.

Sonntag, 3. März 2013

Wie viele Handys passen auf die Welt ?

Bald so viele Handys, wie Menschen, meldet N24 gerade jetzt zu Frühlingsbeginn, und holt die bange Frage aus dem finsteren Kerker, wo sie seit Jahren angekettet: Wie viele Handys passen auf die Welt?