Dienstag, 9. Oktober 2012

Das Jubiläums-Ultimatum.

Griechenland zittert! - Die Euro-Gruppe droht mit Ultimatum!
Das Jubiläums-Ultimatum? - Das ultimativste der ultimativen Ultimaten?


Erinnern wir uns:

Februar 2010: Berlin schließt direkte Finanzhilfe für Athen aus.
April 2010: 30-Milliarden-Rettungsplan für Griechenland steht.

Seit fast 3 Jahren stellt das zahlende Euro-Europa Griechenland Forderungen und Ultimaten und bittet und bettelt, sie mögen doch erfüllt werden. Jetzt folgt ein neues ultimatives Ultimatum. Vom furchterregenden Jean-Claude Juncker mit erhobenem Zeigefinger nach Griechenland geschleudert. Obendrein wird Germania in die Schlacht geworfen. Das beeindruckt selbst die Griechen. Sie johlen vor Begeisterung.

Ultimatum bedeutet: Das Letzte. Bis hierhin. Keinen Euro-Cent weiter. Eine Steigerung gibt es nicht.



Griechische Antwort: Die Finanzverwaltung schlampt ungerührt weiter. Blinde arbeiten als Taxifahrer. Die Finanzindustrie zockt immer noch. Bauern, Gartenarbeiter und Millionäre schleppen Geld und Gold außer Landes. Die Olivenöl-Subventionen sind höher, als Griechenlands Fläche ist. Griechenland verbrät Monat für Monat weitere Milliarden. Die Schulden steigen exponentiell.

Auf die Idee, Kriminelle mit Wattebäuschchen stoppen, Süchtige mit Drogen heilen und Griechenland mit Euro-Milliarden retten zu können, können nur Phantasten kommen.

Alternativlos: Dr. Schäuble (CDU) muss nach Athen, der Champion im Erfinden und Beitreiben von Steuern.

Nachtrag, 09.10.2012, 20:30 Uhr:
Das ultimativste Ultimatum war es heute nun doch noch nicht: "Die Welt" kennt ihre Lieblingskanzlerin und schreibt: "Beim Treffen zwischen Kanzlerin Merkel und Premier Samaras ging es harmonisch zu. Zusagen gab es keine – doch es gilt als sicher, dass weiter Geld fließt. Vor der Bundestagswahl braucht Merkel Ruhe."

Beruhigend zu wissen, dass die vom Volk anvertrauten Milliarden nicht grundlos in der Ägäis versenkt werden. Frau Merkel und CDU/CSU wollen wegen der Bundestagswahl 2013 nur ihre Ruhe haben. Logisch, das kann nicht gratis sein. Gemeine Bürger würden wegen Untreue nach § 266 StGB Tüten hinter Gittern kleben müssen.