Donnerstag, 10. Mai 2012

Energiewende - Explosion der EEG-Umlage

FIKTIONEN

Die Bundesregierung mit dem Bundesumweltminister Norbert Röttgen (im Mai 2012 durch Peter Altmaier ersetzt) als stärkstem Unterstützer behauptet, die "Energiewende" sei nicht Ursache höherer Elektrizitätspreise, die Gründe müssten woanders liegen.

FAKTEN

Quelle: Wikipedia zu "Erneuerbare Energien Gesetz" mit eigenen Ergänzungen:

Entwicklung der EEG-Umlage
Jahrct/kWh
ohne MwSt.
ct/kWh
incl. MwSt.
EUR bei
3.000 kWh/Jahr
2003
0,410
0,48
14
2004 
0,580
0,67
20
2005 
0,680
0,79
24
2006 
0,880
1,02
31
2007 
1,020
1,21
36
2008 
1,120
1,33
40
2009 
1,130
1,34
40
2010 
2,047
2,44
73
2011 
3,530
4,20
126
2012 
3,592
4,27
128
2013 
Prognose:
5,0 
6,28
188
2014 
6,0 ?
7,14
214

Bis 31.12.2006: MwSt=16%, ab 2007: MwSt=19%

Bei einem durchschnittlichen Haushaltsverbrauch in Höhe von 3.000 kWh/Jahr erhöhte sich der Strompreis von 2010 auf 2011 allein durch die EEG-Umlage um 53 EUR.

Wegen Übersubventionierung und fast ungebremsten Ausbaus von Wind-und Solarstromanlagen wird sich die Elektrizität im kommenden Jahr 2013 infolge steigender EEG-Umlage für den Durchschnittshaushalt um weitere 50 EUR verteuern.

Schon im kommenden Jahr 2013 wird sich die EEG-Umlage innerhalb von nur 10 Jahren verzehnfacht haben.

Zum Vergleich: Die Erzeugungs- und Vertriebskosten konventionellen Stromes (Kohle, Gas, Uran, Wasser) für Haushaltskunden betragen ca. 6,3 ct/kWh: Blog, Stromrechnung voller Subventionen. Im nächsten Jahr wird die Subvention "EEG-Umlage" mit 6 ct/kWh die Kosten konventioneller Stromerzeugung erreicht haben. Die Politik ist alleinverantwortlicher Treiber ständig steigender Preise für elektrischen Strom.

Regierungen und Politiker, die dennoch verbreiten, wie allen voran der Herr Ex-Bundesumweltminister Röttgen (nach der Wahlschlappe in Nordrhein-Westfalen von der Bundeskanzlerin am 16. Mai 2012 per Presseerklärung entlassen), die "Energiewende" sei nicht Ursache ständig steigender Strompreise, betreiben Volksverdummung.

Deutschland braucht Politiker mit Sachverstand. Deutschland braucht Bürger-Demokratie, Direktwahlen und Volksentscheide.