Sonntag, 11. März 2012

Energiewende - das deutsche Regierungs-Phantom CeBIT 2012 Global Conferences

FIKTIONEN

Die Frau Bundeskanzlerin und ihr Umweltminister preisen ihre "Energiewende" als einzigartiges Erfolgsprojekt an, von der Welt bewundert und ohne das die Erde niemals wird überleben können.

Die bundesdeutschen Medien verkünden die Botschaften weltweit. Die Bürger Deutschlands glauben alles und sammeln Altpapier, um das Universum zu retten. Wer nicht folgt, wird niedergemacht.
Status 2012?



FAKTEN

Die "Global Conferences" der CeBIT 2012 befassten sich ausführlich mit der Energiewende. Am 07. März 2012 gab es das Summit "Smart Grids - Chancen für den Standort Deutschland". Es nahmen ein Vertreter der Bundeswirtschaftsministeriums, die Präsidenten des BITKOM-Verbandes und des ZVEI und Vertreter von ABB, Intel, Hewlett-Packard, E.ON teil. Vorträge und die Paneldiskussion (siehe unten: Link des CeBIT-TV) waren sachlich und qualifiziert.

Kennzeichnend für die Situation in Deutschland war eine Bemerkung des Moderators während der Einführung, man richte sich nicht an die Bedenkenträger in diesem Lande.

Einstimmigkeiten:
  • Die Energiewende ist eine technische und logistische "Herausforderung".
  • Es sind hohe Investitionen erforderlich, deren Beträge noch unbekannt ist.
  • Es fehlen die politischen Rahmenbedingungen, die langfristig verlässlich sein müssen.
  • Es fehlen die regulatorischen Festlegungen für die Netzentgelte des teuren Netzausbaus.
  • Es fehlt die leistungsfähige, flächendeckende IT-Infrastruktur für Messen, Steuern, Regeln (MSR) in Echtzeit, ohne die "smart" nie smart werden kann.
  • Es fehlt die Software, die betreiber- und hardwareübergreifend funktionieren können muss.
  • Es fehlen die Sicherheits-Standards, die langfristig praktikabel sein müssen.
  • Es fehlen die Geschäftsmodelle. Niemand kauft teuer irgendein "smartes" Gerät, solange der wirtschaftliche Nutzen unbekannt ist.
  • Es fehlen straffe, übersichtlich aufgebaute Genehmigungsverfahren.
  • Es fehlt an Allem.
  • Das Bundeswirtschaftsministerium merkte dazu sinngemäß an, das habe man inzwischen auch erkannt und man sei auf gutem Wege .... 
  • Die Industrievertreter sehen die hohen Ausbaukosten entspannt: Sie investieren, wenn der Regulator angemessenes ROI (Return of Investment) garantiert.

Der Kunde - Industrie und Private - ist der Dumme: Er muss zahlen, zahlen, zahlen. Wofür ?

Dafür, dass eine technisch unbedarfte Regierung und technisch ebenso unbedarfte Parteifürsten, die meisten sind Juristen, ein 80-Millionen-Einwohner-Volk im Alleingang eine Erde retten lassen wollen.

Eine Erde, die jährlich um soviele Neubürger wächst, wie das deutsche Rettervolk Einwohner hat.

Eine Erde, die alle 6 Jahre soviele Einwohner dazu bekommt, wie die gesamte Europäische Union Einwohner hat.

Alle 6 Jahre gibt es -fiktiv- eine neue Europäische Union, die dann nach dem Willen der bundesdeutschen Parteien-Diktatur mit Sonnenkollektoren, Windmühlen, Elektroautos und Smartmetern auszurüsten ist.

Quo vadis, Germania?

Link zum CeBIT-TV der Global Conferences am 07.03.2012, "Smart Grids" von 15:00-17:00 Uhr:
http://stream4.messe.de/dmag/popup/cebit2012/cgc2012/cgc07032012/index.html