Samstag, 10. März 2012

Eine Stromrechnung voller Subventionen oder die Mästung asiatischer Solarzellen-Hersteller.

FIKTIONEN:

Alle politischen Parteien und die meisten Medien behaupten, die "Energieriesen" RWE, EnBW, Vattenfall, E.ON, usw. würden die Stromverbraucher abzocken.

FAKTEN:

Eine reale Haushalts-Stromrechnung für den Abrechnungszeitraum 18.02.2011-31.01.2012, incl. MwSt.:

Verbrauch: 5.727 kWh
Gesamtkosten: 1.199,60 EUR
Preis/kWh: 20,95 Cent/kWh

Zusammenstellung:



Vergrößern: bitte auf Tabelle klicken

Der Staat kassiert mit 11,40 Cent/kWh mehr, als Erzeugung und Netz mit zusammen nur 9,57 Cent/kWh netto kosten.

Allein die Subventionen für "Erneuerbare Energien" -ein physikalisch unsinniger Begriff- und nach dem "Wärmekopplungsgesetz" belaufen sich auf netto 3,59 Cent/kWh, gefolgt von der "Stromsteuer" mit netto 2,06 Cent/kWh. Hinzu kommen noch "Konzessionsabgaben an die Kommune" mit netto 2,40 Cent/kWh, weshalb eigentlich? Außerdem will der Finanzminister mit der Mehrwertsteuer in Höhe von 3,35 Cent/kWh gefüttert werden, die auf alles draufgepackt wird.

Diese Fakten beweisen, dass die regierenden Parteien und Parlamente die wahren Abzocker sind, und nicht die so gerne medienwirksam verteufelten "Energieriesen". Schon ohne Eintreibung der beiden Subventionen und der Stromsteuer lägen die Strompreise brutto fast 7 Cent/kWh niedriger.

Der Durchschnittshaushalt mit 3.000 kWh/Jahr hätte 200 EUR geringere Stromkosten jährlich, die vorzüglich über den privaten Konsum den Binnenmarkt stärken könnten, statt, wie jetzt, asiatische Solarzellen-Hersteller mit fetten Euro-Milliarden zu mästen.