Mittwoch, 16. Oktober 2019

Kernkraftwerke in aller Welt. | Totgesagte leben länger (Teil 30) - 6 neue KKW in Frankreich?

In Frankreich führt die Produktion von Elektrizität zu CO2-Emissionen in Höhe von 30 Gramm/kWh bis 50 Gramm/kWh. Das Energiewende-Leuchtturm-, Vorreiter- und Musterland Deutschland hat 10 mal höhere CO2-Emissionswerte. Der Grund: Frankreich produziert etwa 70% CO3-frei mit Kernkraftwerken und nur noch wenig mit Kraftwerken, die Kohlenstoffe verbrennen.

Die jüngsten Anlagen des französischen Kernkraftwerks-Park sind inzwischen 20 Jahre alt. Die 900-MW-Anlagen sind 40 Jahre alt. Der erste französische EPR wird mit etlichen Jahren Bauverzögerung und mit viel höheren Kosten in 1-2 Jahren in Betrieb gehen. Die Elbphilharmonie, der Flughafen BER und ähnliche deutsche Projekte lassen grüßen. In China wurden mit viel späterem Baubeginn die beiden ersten EPR dagegen schon termingerecht dem Betrieb übergeben.

Président Macron macht beim Accord de Paris 2015 mit, ohne Frankreich mit Windmühlen überziehen zu wollen. Mit Stilllegungen älterer KKW zögert er, obwohl deutsche Koryphäinnen, wie die sogenannte Atomexpertin von Bündnis 90/Die Grünen Sylvia Kotting-Uhl, vor Zorn beben.

Unter dem Fallbeil der Erdüberhitzung befindlich, wird die zukünftige Produktionsform der Elektrizität auch Frankreich CO2-frei oder CO2-arm sein. Die Windmühlendickichte im Michel-Land vor Augen, wird Marianne auf Windkraftanlagen als Hauptproduktionssystem verzichten. Bioelektrizität, Wasserkraft, Photovoltaik fallen aus. Mit ihnen kann eine Industrienation verfügbar, zuverlässig und preiswert nicht versorgt werden. Übrig bleibt Kernkraft mit bekannter Technik, mit bekannten Eigenschaften, als da sind verfügbar, zuverlässig, preiswert und sicher.

In diesem Sinne scheinen die Würfel in Mariannes Haus zu fallen. Macrons Partner und Gegner gleichermaßen ist die staatliche EDF. Wie Le Monde berichtet, soll die EDF bis in zwei Jahren den ersten Teil des Erneuerungsprogrammes der französischen Kernkraftflotte mit 3 Doppelblockanlagen des 1.700-MW-Typs EPR ausgearbeitet haben.

Sonntag, 11. August 2019

Staatsfunk | Vicco von Bülow regt sich auf.

Schon vor Urzeiten regte sich Vicco von Bülow über die Gesinnungsmache der Macher des öffentlichen-rechtlichen Funks auf.

Status 2019: Sehr geehrter Herr von Bülow, lebten Sie noch, würden Sie ob der Potenzierung der öffentlich-rechtlichen Gesinnungsmache seit damals stante pedes in die Kiste hüpfen.

Seien Sie froh, den Wandel vom relativ neutralen öffentlich-rechtlichen Funk zum systemtreuen Staatsfunk nicht mehr erlebt haben zu müssen. Es ist grauenhaft geworden.

Ob "Hier ist das Erste Deutsche Fernsehen mit den Tagesmärchen" oder das "Zweite Deutsche Fakesehen", es wird gelogen, getäuscht, weggelassen, hinzugefügt, dass der Lerchenberg grollt und die ARD-Paläste wackeln.

Anbei für noch-nicht-ganz-öffentlich-rechtlich-Infizierte Herrn von Bülows Pladoyer gegen Gesinnungsmache bei den Öffentlich-Rechtlichen. Marianne Koch war die Fragerin, die auch gern Persönliches verbreitete. Das Sendedatum ist leider nicht bekannt.

Youtube: https://youtu.be/1f0Io6J4y3E (Stand: 24.09.2019)

Ob Herr von Bülow zustimmen würde?

Staatsfunk auf Grundversorgung reduzieren und Finanzierung auf PayCard-System umstellen.

Sonntag, 30. Juni 2019

G20-Treffen 2019 in Osaka | Accord de Paris 2015, Status nach 4 Jahren und Weltpolitiker Norbert Röttgen (CDU).

Die Phalanx der "Accord de Paris 2015" hat Lücken. Mit Stand vom 29.06.2019 haben 186 Nationen von 195, die die Vereinbarung signiert hatten, die Vereinbarung ratifiziert.

Abruf des Status der Ratifizierung:

Neben kleineren Nationen haben Russland (140 Mio. Einw.) und die Türkei (80 Mio. Einw.) nicht ratifiziert, nachdem sie feststellen mussten, dass sie nicht als Nehmernationen, sondern als Zahlernationen eingestuft wurden.

Andere Nationen, wie Indien (1,3 Mrd. Einw.) und China (1,4 Mrd. Einw.) machen formal mit, haben jedoch eingeräumt bekommen, in erster Linie zu Gunsten des Wohlstands ihrer Bevölkerungen handeln zu dürfen.

Die USA (320 Mio. Einw.) hatten bisher nicht ratifiziert und werden die Accord de Paris 2015 den Modalitäten entsprechend verlassen.

Fazit: Nationen mit 3,2 Mrd. Einwohnern = 42% der Weltbevölkerung machen allenfalls formal beim Accord de Paris 2015 mit. Voller Inbrunst und 110%ig dabei ist natürlich die 80-Mio. Einwohner-Weltenretter-Zwergnation Deutschland mit Bundeskanzlerin Angela Maxima Merkel (CDU).

Mittwoch, 26. Juni 2019

Ev. Kirchentag 2019 | Maxima Merkel: Wir müssen machen, was Afrika braucht.

WIR MÜSSEN DAS MACHEN, WAS AFRIKA GLAUBT, ZU BRAUCHEN MIT SEINEN REGIERUNGEN, ABER AUCH MIT SEINEN ZIVILGESELLSCHAFTEN.


Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am 22.06.2019 auf dem 37. Deutschen Evangelischen Kirchentag in Dortmund, der Kirchentag mit Vulvenmalen als einem der Höhepunkte.

Einer der anderen Höhepunkte aus kirchlicher Sicht und ein Tiefpunkt aus weltlicher Sicht war die Rede der Bundeskanzlerin am 22.06.2019. Ohne Mandat des Bundestages, des Parlamentes, das als Legislative der Bundesregierung, der Exekutive, die Aufgaben definiert, prescht Maxima Merkel autokratisch und mit Hybris vor.
"Wir können die Erderwärmung stoppen."

"Wir werden bis 2050 klimaneutral sein."
Und zum Schluss, wiederum ohne Parlamentsmandat, die Kirsche auf der Torte. Bundeskanzlerin Merkel (CDU) stellt die Interessen der Bundesrepublik Deutschland unter die Afrikas. Sie behandelt ihren Souverän als Sklaven und verkauft seine Interessen und ihn an Afrika:
"[...] Wir dürfen nicht nur das machen, was wir für richtig halten, richtig finden, sondern wir müssen das machen, was Afrika glaubt, zu brauchen mit seinen Regierungen, aber auch mit seinen Zivilgesellschaften [...]"
"Das alles können wir schaffen."


Samstag, 16. Februar 2019

Energiewende | Dunkelflauten, Netzausfall und die Gefahr des Chaos.

Am 12. Februar 2019 brachte EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie, den Artikel "Der Ausstieg aus der Kohleverstromung in 2038 nach dem Plan der „Kohlekommission“ – die technische Analyse eines kompletten Versagens"

Wie häufig bei EIKE, prallten die Kommentare der Befürworter und der Gegner der Energiewende aufeinander. Unter Anderem wurde auf Dunkelflauten und für deren Überbrückung notwendige "Speicherkapazitäten" eingegangen. Auch bei dieser Diskussion ist zu sehen, dass die Befürworter der Energiewende von Notwendigkeiten und von energietechnischen Randbedingungen nichts verstehen.

Ein Erwin-Löwe-Kommentar zum EIKE-Artikel, der dort am 16.02.2019, 11:40 Uhr veröffentlicht wurde:
"Speichergröße: Nach dem Speicher ist vor dem Speicher.
Herrn Stubenvolls Beispiel vom September 2017 ist nur eines von vielen. Es muss für Dunkelflauten vorgesorgt werden, die bis zu 3 Wochen dauern.
Das mag zwar Manchem nicht gefallen, es gehört jedoch zur Daseinsvorsorge und um zu verhindern, dass Deutschland in einem Chaos versinkt, das seit der Weimarer Republik immer wieder von bestimmten Gruppierungen provoziert wird.
Der Ansatz, 22.000 GWh Speichergröße vorhalten zu müssen, ist deshalb nicht übertrieben.
Das gilt unter der Voraussetzung, dass der Speicher VOR Eintritt der Dunkelflaute, deren Dauer unbekannt ist, zu 100% gefüllt ist. Da 100% als Idealwert nie erreicht werden kann, muss mit einem Sicherheitszuschlag gerechnet werden, der 20% nicht unterschreiten darf. Es darf nie vergessen werden, dass es um die Verhinderung des Chaos mit Zehntausenden von Toten infolge eines totalen Elektrizitätsausfalles geht, dessen Dauer wegen der Wetterverhältnisse unbestimmt ist und dessen Netzwiederaufbau Tage dauern würde. Ein realistischer Ansatz ist eine Gesamtspeichergröße in Höhe von 27.000 GWh. 
Es geht um die Verhinderung des Energiewende-GAU.
In harmlosen Fällen steigen die Grünen, die Linken und die SPD auf die Barrikaden, schreien Zeter und Mordio und malen den Tod der Gesellschaft an die Wände. Doch den Super-GAU Elektrizitätsausfall in ganz Deutschland infolge des Irrsinnsprojektes Energiewende ignorieren und unterschlagen sie.
Nach dem Speicher ist vor dem Speicher, steht in der ersten Zeile.
Und genauso ist es. Was macht der Smartphonewischer, wenn der Akku leer ist? Er lädt mit Elektrizität aus der Steckdose wieder auf. Noch geht das wunderbar.
Wie und in welcher Zeitspanne aber nach 2 oder 3 Wochen Dunkelflaute die irgendetwas zwischen 15.000 GWh und 22.000 GWh elektrische Energie mit welcher Leistung wieder einlagern? Zusätzlich zu der elektrischen Energie und der Leistung, die Deutschland sowieso braucht?
Sollten beispielsweise 20.000 GWh = 20.000.000 MWh innerhalb eines Monats wieder in die Speicher zu bringen sein, dann wären dazu unter der Annahme konstanter Leistung 20.000.000 MWh/720h = knapp 27.800 MW erforderlich.
Wohlgemerkt: Zusätzlich zu dem Bedarf, den Deutschland sowieso hat. Und dann auch noch in der Winterzeit, wenn die Sonnenplatten systembedingt nichts liefern und voller Hoffen und Bangen, dass Aiolos und Helios nicht wieder gleich den Generalstreik ausrufen. Denn über diese beiden haben die Bundesregierung, die Grünen und die Linken noch keine Macht.
Das Wohl und das Wehe einer Industrienation mit 82.000.000 Einwohnern in die Hände von Göttern zu legen, ist kriminell.
Germania nigra ante portas."

Montag, 11. Februar 2019

Energiewirtschaft | Jahresrechnung Elektrizität 2018-2019: 60% sind staatlich verursachte Kosten.

Die Zahlen des Ausschnitts aus der Jahresrechnung 2018/2019 des Elektrizitätslieferanten beweisen, dass der Gesetzgeber unter Beteiligung von Links-Rot-Grün die Elektrizitätspreise in Deutschland noch oben treibt und nicht die von den Treibern verteufelten "Konzerne".

59,4% des Gesamtbetrages von 27,59 Cent/kWh sind staatlich verursacht. Nur 18,6% entfallen auf Elektrizitätserzeugung, Beschaffung, Vertrieb und Service. Das Netz bekommt nach fast ausschließlichen Vorgaben des Gesetzgeber 22% des Gesamtbetrages.

Das bedeutet, dass über 80% des Elektrizitätspreises für Haushaltskunden in Deutschland unter staatlicher Fuchtel sind.


Der Marsch weg von Ludwig Erhardts sozialer Marktwirtschaft in die staatliche Planwirtschaft startete mit den Schröder/Fischer-Kabinetten I und II. An Fahrt gewann der Ritt in die DDR-2-Staatswirtschaft mit Angela Merkel in den Kabinetten Merkel (CDU/CSU)/Müntefering (SPD), Merkel/Westerwelle/Rösler (FDP), Merkel/Gabriel (SPD) und jetzt im Kabinett Merkel/Nahles (SPD).

14 Jahre CDU/CSU, 17 Jahre SPD, 7 Jahre B90/Die Grünen, 4 Jahre FDP - und Deutschland röchelt nur noch.

Therapie: Zum Genesen Deutschlands müssen Bundeskanzlerin Angela Merkel und der Hofstaat abgelöst und durch Nachfolger ersetzt werden, die fähig und Willens sind, die Wende zurück zur Sozialen Marktwirtschaft einzuleiten und sie durchzusetzen.

Freitag, 1. Februar 2019

Bundestag | 78. Sitzung am 01.02.2019, Tagesordnungpunkt: "Stickoxid-Grenzwerte", Antrag der AfD-Fraktion

Deutscher Bundestag, Drucksache 19/7471, 19. Wahlperiode 30.01.2019

TOP ZP 9, am 01.02.2019 um ca. 13:35 Uhr:

Antrag der Fraktion der AfD: "Vorfahrt für wissenschaftliche Erkenntnisse – Keine Fahrverbote bis zur Neuüberprüfung der Stickstoffdioxid- und Feinstaubgrenzwerte." Auszug:
[...] Der Bundestag wolle beschließen:

I. Der Deutsche Bundestag stellt fest:
Der EU-Luftqualitäts-Grenzwertes für Stickstoffdioxid (NO2) von 40 µg/m³ Luft als Jahresmittelwert stützt sich ausschließlich auf epidemiologischen Studien, also rein theoretischen Hochrechnungen ohne praktischen Bezug.

Versuche den Grenzwert für NO2 durch klinische Studien zu bestätigen, sind gescheitert. Es gibt keinen wissenschaftlichen Beleg für direkte Einflüsse von NO2 auf den menschlichen Körper bei Konzentrationen unter 100 µg/m³. [...]
Der obige Link führt zur PDF-Datei mit dem vollständigen Text von nur 2 1/2 Seiten, der in wenigen Minuten gelesen werden kann.

Donnerstag, 31. Januar 2019

Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung | Filz in Brandenburg-Berlin.

Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, Pressemeldung vom 28.01.2019: "Brandenburgs Forschungsministerin Münch begrüßt Edenhofer und Rockström als neue PIK-Direktoren"

Filz in Brandenburg-Berlin: Unter Führung der Regierungen des Landes Brandenburg und der Bundesregierung wird die Direktion des Potsdam-Institutes für Klimafolgenforschung PIK besetzt, des Institutes, das genau die Berichte voll von Vermutungen, Glauben und Könnte-sein-Sätzen liefert, die Bundesregierung und Länderregierungen unter dem Vorwand eines angeblich menschengemachten Klimawandels zum Vollzug ihrer De-Industrialisierung der Bundesrepublik Deutschland haben wollen.

Montag, 28. Januar 2019

Hannover | Das Rathaus in Hannelore, das Verrückte macht.

Gegen Abend entwich ein Gerücht dem Gemäuer, in dem Stadtverwaltende unter Oberbürgermeisternden und Dezernatenden unermüdlich für Gleichstellungen sorgen.

Schreckensbleich dienstreisend heimgekehrt, berichtet das Oberbürgermeisternde atemlos, vor den Toren der Stadt stünden geschlechtstriefende Schilder mit Hannover drauf - H a n n o v E R !

Krisensitzung im BesprechungszimmER. Sexismus selbst im Haus dER Ratenden.

Nachtsitzung brachte 10-Punkte-Lösung:
  1. Geschlechtliche Artikel fallen wg. Erregung öffentlichen Ärgernisses ab sofort weg.
  2. Aus Gründen Sparsamkeit wird nicht diskutiert.
  3. Es wird gehandelt.
  4. Aus Hannover wird Hannovre. Kein Geschlecht, kein öffentliches Ärgernis.
  5. Vorschlag 4a. eines mitdenkenden Lesres: „Hannelore“ - ist weiblich mit RE am Ende, also ER rückwärts, und damit multigeschlechtsfähig.
  6. Freudige Zustimmung allre Gleichgestellten. Hannelore beschlossen.
  7. Aus Besprechungszimmer wird Besprechungszimmre. Dito. Kein Ärgrenis mrhe.
  8. Drehre von er nach re ist kostengünstig, vreständlich, leicht aussprechbar und in jedem Wort drehbar.
  9. Oberbürgermeisternde wird Obrebürgremeistrende, Stadtverwaltende wird Stadtvrewaltende, Lokus bleibt. Kantine nicht, steckt tine drin.
  10. Obrebürgremeistrende ist stolz auf sich. Hannelore weiß, was Bevölkreung will.

Luftschadstoffgrenzwerte | Der Kampf der Sachlichkeit gegen die Ideologie - Fakten und die Anne-Will-Sendung am 27.01.2019.

Die Anne-Will-Sendung am 27.01.2018 "Streit um Abgaswerte - sind Fahrverbote verhältnismäßig" bewegte sich zwischen Information (Prof. Köhler) und Aggression (Prof. Wichmann, Annalena Baerbock (B90/Die Grünen)). Frau Will war ARD, womit alles gesagt ist.

Prof. Wichmann als einer der Urheber der WHO-Richtlinien (World Health Organisation, eine nicht demokratisch legitimierte  Organisation mit Anspruch, die Welt repräsentieren zu wollen) verteidigte mit Zähnen und Klauen die WHO-Grenzwerte und attackierte besonders Prof. Köhler als inkompetent und ungeeignet, die Auswirkungen von NO2 auf Menschen beurteilen zu können. Frau Baerbock kreischte in gewohnter Weise. Wissenswertes brachte sie nicht, außer der Falschinformation, die WHO-Fachleute hätten über 70.000 Studien ausgewertet, ehe die Grenzwerte festgelegt worden seien. Zahlen verstehen Grüne halt nicht.

Im Folgenden eine unkommentierte Zusammenstellung von Informationen über Luftschadstoffgrenzwerte in den USA und in der EU.

Es fällt auf, dass selbst im ökologisch superreinen California der NO2-Jahresmittelwert mit 57 Mikrogramm/m³ Luft um 17 Mikrogramm/m³ Luft höher ist, als in der EU, ohne dass die Leute in California aus den Cabrios kippen. In den meisten US-Bundesstaaten gilt der NO2-Jahresmittelwert 100 Mikrogramm/m³ Luft, ist also 150% höher, als in der EU.

Bemerkenswert ist, dass Prof. Wichmann und Frau Baerbock die USA-Grenzwerte ignorieren und die der Nichtregierungsorganisation WHO und die der autokratischen EU als die alleinseligmachende Wahrheit nicht einmal auf Sinnfälligkeit überprüfen lassen wollen. Zu den Dokumenten:

WHO, Air Quality Guidelines, 2005
https://www.who.int/phe/health_topics/outdoorair/outdoorair_aqg/en/
https://apps.who.int/iris/bitstream/handle/10665/69477/WHO_SDE_PHE_OEH_06.02_eng.pdf?sequence=1 NO2: Seite 16.


USA:

California:
https://ww2.arb.ca.gov/resources/nitrogen-dioxide-and-health
https://www.arb.ca.gov/research/aaqs/caaqs/caaqs.htm

Vergleich USA-EU:
Ausnahmsweise Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Stickstoffdioxid

Auszug aus Wikipedia:
Arbeitsplatz und Innenräume

Für Stickstoffdioxid gilt ein Arbeitsplatzgrenzwert von 950 µg/m3. Dieser Wert ist der sogenannte Schichtmittelwert und über einen Zeitraum von 8 Stunden einzuhalten. Er darf kurzzeitig und bis zu 4-mal pro Schicht um das Zweifache (als Mittelwert über 15 Minuten, Überschreitungsfaktor 2) überschritten werden[18]. Der Arbeitsplatzgrenzwert gilt im Sinne der Gefahrstoffverordnung[19] für Beschäftigte, bei denen aufgrund der Tätigkeiten am Arbeitsplatz eine erhöhte Stickstoffdioxid-Belastung zu erwarten ist. Dieser Wert wird als Arbeitsplatz-Richtgrenzwert auch in der Richtlinie 2017/164/EU aufgeführt.[20] Der Wert gilt für gesunde Arbeitende an acht Stunden täglich und für maximal 40 Stunden in der Woche. Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die berufsbedingt Schadstoffen ausgesetzt sind, erhalten zusätzlich eine arbeitsmedizinische Betreuung und befinden sich somit unter einer strengeren Beobachtung als die Allgemeinbevölkerung.[21]

Für Innenräume, in denen keine entsprechenden Tätigkeiten durchgeführt werden (z. B. Büros, Schulen), sowie für Wohnräume gilt dagegen der bereits 1998 von der damaligen Ad-hoc-Arbeitsgruppe der Kommission Innenraumlufthygiene des Umweltbundesamtes und der Arbeitsgemeinschaft der Leitenden Medizinalbeamten der Länder (Ad-hoc AG IRK/AGLMB; heute Ausschuss für Innenraumrichtwerte, AIR) abgeleitete Richtwert II von 60 µg/m3 als Wochenmittelwert. Der Richtwert II stellt einen wirkungsbezogen Wert dar, bei dessen Erreichen bzw. Überschreiten unverzüglich zu handeln ist.[22]

Außenluft

Europaweit ist für Stickstoffdioxid in der Außenluft ein 1-Stunden-Grenzwert von 200 µg/m3 festgelegt worden, der nicht öfter als 18-mal im Kalenderjahr überschritten werden darf. Durch die EU-Richtlinie 2008/50/EG – (in deutschem Recht mit der 39. BImSchV umgesetzt: die Verordnung über Luftqualitätsstandards und Emissionshöchstmengen) ist ein Jahresgrenzwert von 40 µg/m3 im Jahresmittel festgelegt.[23] Bei Inkrafttreten des Grenzwerts (in deutschem Recht mit der Verordnung über Immissionswerte für Schadstoffe in der Luft umgesetzt) im Jahr 2002 galt für diesen Jahresgrenzwert noch eine Toleranzmarge von 16 µg/m3. Sie verminderte sich ab 1. Januar 2003 bis zum 1. Januar 2010 stufenweise um jährlich 2 µg/m3. Seit 2010 ist die Toleranzmarge entfallen und der Jahresgrenzwert von 40 µg/m3 ist verbindlich einzuhalten.[24]

In den USA gilt nach der Vorgabe der für die nationalen Umweltstandards zuständigen Gesundheitsbehörde EPA seit 2010 ein zu den EU-Kriterien annähernd vergleichbarer 1-Stunden-Grenzwert (100 ppb bzw. 191 µg/m3), aber ein gut doppelt so hoher Grenzwert für das Jahresmittel wie in der EU (53 ppb bzw. 100 µg/m3)[25]. In Kalifornien und sechzehn weiteren US-Bundesstaaten hingegen beträgt der Grenzwert für das Jahresmittel nur 30 ppb bzw. 57 µg/m3.[26][27]

Für Stickstoffdioxid ist in der EU eine Alarmschwelle von 400 μg/m3 festgelegt. Wird dieser Wert in drei aufeinander folgenden Stunden an Orten gemessen, die für die Luftqualität in Bereichen von mindestens 100 km2 oder im gesamten Gebiet/Ballungsraum repräsentativ sind, muss der betroffene Mitgliedsstaat umgehend geeignete Maßnahmen ergreifen.[28] Über die stark unterschiedlichen Grenzwerte am Arbeitsplatz und im Freien wird diskutiert.[29][30]

Luftbelastung

Zwischen 1990 und 2015 verringerte sich der Ausstoß an Stickstoffoxiden in Deutschland um 59 %. Trotz dieses deutlichen Rückgangs bei den Emissionen, also dem, was Kraftwerke, Heizungen oder Autos ausstoßen, führte dies nicht zu einer vergleichbaren Verringerung der Stickstoffdioxid-Konzentration, also dem, was bei Mensch und Umwelt ankommt. Im Jahr 2016 wurde der EU-Grenzwert von maximal 40 µg/m3 im Jahresmittel an 57 % der verkehrsnahen Messstationen überschritten. Der Straßenverkehr ist im urbanen Raum die Hauptquelle für Stickstoffoxide, da die höchsten Konzentrationen ausschließlich an viel befahrenen Straßen gemessen werden. Die Stickstoffdioxid-Jahresmittelwerte an verkehrsnahen Messstationen betragen mit leicht abnehmender Tendenz seit 1995 zwischen 30 und 60 µg/m3, vereinzelt sogar um 90 µg/m3.

Von dem kraftfahrzeugverkehrsbedingten Anteil der Stickstoffoxidemissionen tragen in der Stadt etwa zu 60 % Diesel-Fahrzeuge bei. Der Grund ist zum einen, dass Dieselautos im Extremfall bis zu zehnmal mehr Stickstoffdioxid ausstoßen als vergleichbare Benziner, zum anderen nutzen die sehr verbrauchsintensiven Fahrzeugklassen Bus und LKW hauptsächlich Diesel.

In städtischen oder vorstädtischen Gebieten liegen die Jahresmittelwerte für Stickstoffdioxid im Bereich von etwa 20 bis 30 µg/m3, in ländlichen Gebieten um 10 µg/m3.[31][32]

Aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Stickstoffdioxid

Sonntag, 27. Januar 2019

Hannover | Geschlechtslos - die Gendersprache.

Geschlechtslos

Die Nachrichten über Hannovers Sprachkünste sorgen international für Spott und für Bedauern. Spott für die Sprachkünstler. Bedauern für die Bevölkerung.

Denn die Stadtverwaltenden haben die Schöpfung überwunden. Gratulation. Die Mutter ist weg. Der Vater ist weg. Die Tochter ist weg. Der Sohn ist weg. Jetzt muss nur noch die SPD weg und dann haben sie es geschafft.

Hannoveranerinnen und Hannover, jagen wir Oberbürgermeisternde und Dezernatende aus den Ämtern und übernehmen wieder wir die Hoheit über unsere Stadt.

Hannover ist es wert, gepflegt und nicht zerstört zu werden.

Links:

Mittwoch, 9. Januar 2019

Elektrizitätsnetz | TenneTs Schaumkrone - Im Humpen schäumt Blindleistung.

Tennet, 21.12.2018: "299 Tonnen schwerer Trafo für Deutschlands erste hybride Statcom-Anlage erreicht Umspannwerk Borken am 23.12.2018"

"TenneT erweitert das traditionelle Umspannwerk Borken (Hessen) zu einer der modernsten Drehscheiben für Grünstrom im TenneT-Netz" schreiben die TenneT-Dichter fröhlich vor sich hin, den 4. Advent und Weihnachten vor Augen.

Hintergrund der Wende vom traditionellen Umspannwerk Borken zum grünen ist die Blindleistung. Blindleistung, so die Poeten fabulierend, sei nichts weiter als der Schaum im Humpen. Auszug aus der Tennet-Bierbibel:
"[...] Vereinfacht dargestellt, ist Blindleistung die Schaumkrone eines Bieres und das Bier selbst die Wirkleistung. Wird ein Bier falsch eingeschenkt, kann sich zu viel Schaum bilden. Steht das Bier zu lange, wird der Schaum instabil, nimmt ab und die Qualität des Bieres leidet. Die Schaumkrone sollte also stets im richtigen Verhältnis zum Bier sein. In der alten Energiewelt waren Kernkraftwerke und andere große Erzeuger, um im Bild zu bleiben, die Brauereien, die dafür sorgten, dass die Schaumkrone, also die Blindleistung, im richtigen Verhältnis zum restlichen Bier, also der Wirkleistung, geliefert wurde. Da alle Kernkraftwerke bis 2022 vom Netz gehen, wird TenneT nun zum Braumeister für Blindleistung, um seinem gesetzlichen Auftrag, rund um die Uhr ein sicheres Netz zu betreiben, auch in Zukunft erfüllen zu können. [...]"
Hätte ich während meiner Station im Herbst 1980 im Kraftwerk und Umspannwerk Borken geahnt, im Humpen schäumt die Blindleistung, ohne die das Netz nicht leben kann, ich hätte Humpen auf Humpen geleert und sie säckeweise aus dem Bayernkeller auf die Warte geschleppt.

Energiewende | Versorgungssicherheit des Elektrizitätssystems - Irrsinn in Irsching. Gesetzgeber verlangt Neubau anstelle Nutzung vorhandener Gaskraftwerke.

Aus den Lügenpalästen der deutschen Medien ist außer Jubelmeldungen über die Energiewende kaum etwas zu vernehmen. Und dennoch geschieht Einiges. Es dient der Stabilisierung der durch die Energiewende abgewirtschafteten Versorgungssicherheit der bundesdeutschen Elektrizitätssystem. Deshalb ist es besonders wichtig, da der Netzwiederaufbau nach einem Netzzusammenbruch bei der heutigen Zusammensetzung der Erzeugungsanlagen um ein Vielfaches schwieriger ist, als vor 20 Jahren.

Das Betreiben des Elektrizitätssystems einer 82-Millionen-Einwohner-Industrienation darf deshalb keinen Experten überlassen werden, die die Zukunft im Einsatz ausgelutschter Auto-Akkus sehen.

Zwei Uniper-Pressemitteilungen zeigen, welcher Aufwand zusätzlich zur Installation und zum Betrieb der "Erneuerbaren" erforderlich ist, um Deutschland nicht im Dunkeln untergehen zu lassen.

Sonntag, 23. Dezember 2018

Medien | Der Reporterpreis 2018 für Ritter Claas von der Zeitungsente.

Am 23. Dezember 2018 auf der Achse des Guten gefunden. Dirk Maxeiner: "Der Sonntagsfahrer: Kopf und Arsch zusammen".

Der Link zum Video der Jurysitzung des Reporterpreises 2018: Reporterpreis 2018 - Jurysitzung

Super! Die ihrer Wichtigkeit um das schönste Lügengebilde Bewussten. Der Kleber Claus ist auch da. Und es ist kein Fake! Die Mutter säugt tatsächlich die Brut (bei 4:15 min). Auf rotem, getretenem, verdrecktem und verkeimtem Teppichboden sitzend säugt sie. Welch ein Verbrechen gegenüber dem unschuldigen Wurm in ihren Armen!

Möge das Video auf ewig im Web zu finden sein. Es wird Heerscharinnen und Heerscharen ferner Generationen den Untergang Germaniens erklären helfen.

Der Auserwählte, der Reporter des Jahres 2018: Claas Relotius, inzwischen als Schriftsteller der Rührendsten Märchen des 21. Jahrhunderts geadelt: Ritter Claas von der Zeitungsente.

Informierten Kreisen zufolge wird gemunkelt, der Duden werde das Tuwort "relotieren" und das Hauptwortkonglomerat "Relotierer, der; Relotiererin, die; Relotdivers, dedida" in den deutschen Wortschatz einwandern lassen: rührendste Märchen erzählen, schreiben, verfilmen, senden; der, die, dedida rührendste Märchen Erzählende, Schreibende, Filmende, Sendende.

Dedida Relotdivers, das dritte Geschlecht. Klingt gut, oder?


DER SPIEGEL und der Fall Relotius: http://www.spiegel.de/thema/der_fall_claas_relotius/